Prozess um Morddrohungen gegen Polizisten

Schuld in die Schuhe des toten Vaters geschoben

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Groß waren die Sicherheitsvorkehrungen beim Prozess einer Schechener Familie wegen Widerstands gegen Polizeibeamte.

Traunstein/Schechen - Trotz aller Sicherheitsvorkehrungen beim Fall der Schechener Familie wegen Widerstands gegen Polizeibeamte gab es Morddrohungen gegen die Polizisten. Der Schreiber wurde gestern verurteilt:

Update Mittwoch 6.40 Uhr

Am Amtsgericht in Traunstein ist am Montag ein Mann aus Nordrhein Westfahlen wegen dreifacher versuchter Nötigung und neunfacher Bedrohung zu acht Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Er hatte Polizisten und Staatsanwälten Drohbriefe geschickt. Auslöser war ein medienwirksamer Strafprozess Ende 2011 vor dem Amtsgericht in Rosenheim. Dabei ging es um einen Einsatz der Rosenheimer Polizei im März in Pfaffenhofen. Der Angeklagte versuchte, die Schreiben mit den Morddrohungen seinem inzwischen verstorbenen Vater in die Schuhe zu schieben, der 52-jährige Angeklagte habe die Briefe nur aufgegeben - dies kaufte das Gericht ihm aber nicht ab.

Die Familie stand hier vor Gericht wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Der Mann aus Nordrhein-Westfalen schrieb daraufhin mehrere Drohbriefe an die Staatsanwaltschaft Traunstein und Rosenheim. Darin drohte er die beteiligten Polizisten und die Staatsanwälte töten zu lassen, sollte die Familie nicht freigesprochen werden. Bezug zu Prozessangehörigen hatte der Mann nicht. Er war durch Medienberichte auf den Fall aufmerksam geworden.

Meldung Dienstag 7 Uhr

Dossier zum Fall auf rosenheim24.de

Am Amtsgericht Traunstein muss sich heute ein Mann verantworten, weil er mehrere Polizisten und Staatsanwälte bedroht haben soll. Dabei ging es um den Prozess um einen Einsatz der Rosenheimer Polizei in Pfaffenhofen im März vor 2 Jahren. Dort wurde die Auseinandersetzung zwischen einer Familie und der Polizei verhandelt. Der Fall sorgte deutschlandweit für Aufsehen.

Der Mann aus Nordrhein-Westfalen soll mehrere Drohbriefe an die Staatsanwaltschaft Traunstein geschrieben haben. Darin soll er gedroht haben, die beteiligten Polizisten und die Staatsanwälte töten zu lassen, sollte die Familie nicht freigesprochen werden. Der Angeklagte soll sogar mit einem Profikiller gedroht haben. Bezug zu Prozessangehörigen hatte der Mann nicht, er wurde über Medienberichte auf den Fall aufmerksam. Das Urteil soll noch am Dienstag fallen.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie auf ovb-online.de oder in ihrer gedruckten Heimatzeitung.

Quelle: Bayernwelle Südost

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