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Wichtige Infos zu Versorgung und Preisen

Strom und Gas: Stadt Traunstein beantwortet häufig gestellte Fragen

Die Stadtwerke liegen mit ihren erhöhten Preisen ab Januar deutlich im unteren Bereich, verglichen mit den Versorgern aus der Region
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Die Stadtwerke liegen mit ihren erhöhten Preisen ab Januar deutlich im unteren Bereich, verglichen mit den Versorgern aus der Region.

Die Stadt Traunstein und auch die Stadtwerke Traunstein erreichen angesichts der Energiekrise zahlreiche Anfragen. Auch die Preissteigerungen beschäftigen die Bürger, auch wenn die Stadtwerke mit ihren erhöhten Preisen ab Januar deutlich im unteren Bereich liegen, verglichen mit den Versorgern aus der Region. 

Mitteilung im Wortlaut

Traunstein - Aus diesem Grund haben wir die häufig gestellten Fragen zusammengetragen und selbstverständlich auch die Antworten parat: 

Wie werden die Stadtwerke Traunstein die von der Politik angekündigte Strom – und Gaspreisbremse praktisch umsetzen? 

Die Umsetzung der Strom- und Gaspreisbremse ist in erster Linie eine IT-technische Aufgabe. Die Dienstleister der Energieversorger arbeiten mit Hochdruck daran. Die Stadtwerke Traunstein bleiben mit ihren Preisen für die meisten Kunden unterhalb der Preisgrenze. Das kommt uns doppelt zugute: Zum einen müssen wir unseren Kunden keine so hohen Preise zumuten, zum anderen reduziert sich die praktische Umsetzung auf deutlich weniger Kunden. Eines ist gewiss: Im Vergleich zu direkt neben uns liegenden Versorgern in der Region sind wir deutlich günstiger. 

Müssen sich die Bürger Sorgen machen, dass die Stadtwerke Traunstein keine Energie mehr liefern können?

Nein, die Bürger müssen sich keine Sorgen machen. Wir haben vorausschauend eingekauft und können den Bedarf unserer Kunden abdecken. Von einem Blackout wären aber auch die Stadtwerke betroffen, sodass wir keine Energie mehr liefern könnten. 

Welche Schlüsse ziehen die Stadtwerke aus der Energiekrise und wie sieht die grundsätzliche Entwicklung aus? 

Die Stadtwerke werden tiefer in die Rolle des Stromerzeugers einsteigen, denn es wird immer wichtiger, sich zumindest in Teilen selbst versorgen zu können. Auch planen wir eine Fernwärmeversorgung mit regenerativen Ideen. 

Könnten die Stadtwerke Traunstein selbst in Zahlungsschwierigkeiten geraten und somit als Energielieferant ausfallen?

Theoretisch ja, aber das ist ein sehr unwahrscheinliches Szenario. Entscheidend ist unsere Liquidität, um die es bisher sehr gut steht. 

Sollte ich mein Haus oder meine Wohnung umrüsten auf andere Energieträger und zum Beispiel für die Notfallversorgung einen Holzofen installieren?

Diese Frage stellt sich in erster Linie dann, wenn die Heizung erneuert werden muss. Ob eine Umrüstung wirtschaftlich und technisch sinnvoll und möglich ist, ist eine Entscheidung, die im Einzelfall getroffen werden muss. Zur Entscheidungsfindung kann auch eine Beratung bei der Energieagentur (www.energieagentur-suedost.bayern) hilfreich sein. 

Könnten die Stadtwerke Traunstein günstigere Gas- und Strompreise für Menschen anbieten, die Sozialleistungen erhalten?

Die Stadtwerke arbeiten bereits eng mit den zuständigen Ämtern zusammen, um im Einzelfall verträgliche Lösungen zu finden. Eine pauschale Preissenkung ist jedoch leider nicht möglich. In besonderen Härtefällen können sich Bedürftige bei der Hilfsaktion „… die im Dunkeln sieht man nicht“ der Stadt Traunstein melden. Um Hilfe zu erhalten, gelten gewisse Voraussetzungen, insbesondere Einkommensgrenzen. Dies wird in der Stadtverwaltung schnell und unkompliziert geprüft, sodass die Hilfen rasch ausgezahlt werden können. 

Bei Zahlungsrückständen von über 100 Euro könnte der Energielieferant im Ernstfall die Versorgung einstellen. Wie gehen die Stadtwerke Traunstein mit solchen Fällen um?

Unsere Vorgehensweise bleibt dieselbe wie bisher auch: Wir versuchen zuerst, Lösungen mit Stundungen und Ratenzahlungen zu finden, mit denen wir unseren Kunden helfen können. Eine Sperre ist das allerletzte Mittel, wenn alle anderen Möglichkeiten versagen. 

Pressemitteilung Stadt Traunstein

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