„Windkraft ist für uns keine gute Alternative!“

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Landrat Herrmann Steinmaßl mit Sigi Walch, stellvertretender CSU-Kreisvorsitzender.

Traunstein - Landrat Herrmann Steinmassl will den Energiebedarf des Landkreises bis zum Jahr 2020 komplett aus erneuerbaren Energien decken - aber ohne Windkraft!

Landrat Hermann Steinmassl bekräftigte auf der Regionalkonferenz der CSU im südlichen Landkreis erneut sein Ziel den kompletten Energiebedarf des Landkreises in absehbarer Zeit aus erneuerbaren Energien zu decken. Bei allen Möglichkeiten sei es wichtig auch geografische Gegebenheiten wahrzunehmen „Windkraft ist für uns keine gute Alternative!“ so der Landrat und plädierte für eine ideologiefreie Energiepolitik.

Neben der Energie standen auch die Themen Verkehr, Bildung, Tourismus im Vordergrund der Veranstaltung zu der der Stellv. CSU Kreisvorsitzende und Kreisrat Siegfried Walch geladen hatte. Besonders in diesen Themenbereichen „gebe es aktuell große Schnittmengen und gemeinsame Interessen der südlichen Gemeinden in unserem Landkreis“ so der junge Kreisrat.

Der Landrat gab einen Überblick über diese Themenbereiche und erläuterte „wo der Landkreis stehe“. Gerade die Bildung sei von jeher ein Kernpunkt seiner Politik und die der CSU im Landkreis und verwies auf das Programm „Bildung und Infrastruktur“ bei dem der Landkreis seit Jahren in die Qualität investiert. „Das ist auch ein Bekenntnis den Jungen Menschen gegenüber im Landkreis!“ so Steinmassl, weil es gerade für die folgenden Generationen wichtig sei keinen Investitionsstau zuzulassen.

In der anschließenden Diskussion wurde noch auf ganz konkrete Entscheidungen eingegangen, die für die südlichen Gemeinden derzeit auf der Tagesordnung stehen. So plädierte der Inzeller Bürgermeister Martin Hobmaier grundsätzlich für die Erweiterung des Schulangebots im Süden um die neue bayerische Mittelschule. „Man muss die Chancen sehen, die sich uns damit bieten.“ So Hobmaier. Er bekam dafür breite Unterstützung der Anwesenden.

Künftig will man die CSU Ortsverbände im Süden stärker „zusammenschweißen“ und einen regelmäßigen Austausch organisieren. Hierbei sei es Siegfried Walch besonders wichtig auch die agierenden Gemeinderäte der CSU stärker zusammenzuführen. „Wir dürfen nicht ausschließlich auf Ortsverbandsebene zusammenarbeiten sondern müssen auch diejenigen die Verantwortung in Gemeinden tragen stärker vernetzen. Kirchturmdenken muss bald der Vergangenheit angehören!“ so Walch abschließend.

Magdalena Haas (CSU Kreisverband Süd)

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