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Hans Zens in den Ruhestand verabschiedet

Würdiger Abschied und feierliche Amtsübergabe am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten 

Feierlichkeiten in Traunstein: Ehrwürdiger Abschied von Hans Zens in den Ruhestand und Amtsübergabe an seine Nachfolgerin Sonja Bergmeier
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Nach dem Amtswechsel (von links): Resi Schmidhuber (stellvertretende Landrätin). Hans Zens, Sonja Bergmeier, Behördenleiter Alfons Leitenbacher, Landrat Bernhard Kern.

Landkreis Traunstein und Berchtesgadener Land - Ehrwürdiger Abschied in Traunstein: Feierlich wurde der Forstdirektor Hans Zens in den Ruhestand verabschiedet und übergab mit gutem Gewissen sein Amt an seine Nachfolgerin Sonja Bergmeier.

Nach 36 Dienstjahren davon 24 am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Traunstein, wurde Leitender Forstdirektor Hans Zens, Bereichsleiter Landwirtschaft und stellvertretender Behördenleiter sowie Leiter der Landwirtschaftsschulen Laufen und Traunstein in den Ruhestand verabschiedet. Seine Nachfolgerin im Amt ist Sonja Bergmeier, die seit 2013 am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten  Traunstein tätig ist und dort zuletzt Schulleiterin und Leiterin des Sachgebietes „Ernährung, Haushaltsleistungen“ war. Die Amtsübergabe fand in einer Feierstunde an der Landwirtschaftsschule Traunstein statt.

Dort konnte der Leiter des Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten  Traunstein, Alfons Leitenbacher, viele geladene Gäste begrüßen, darunter die stellvertretende Landrätin von Traunstein Resi Schmidhuber, den Landrat des Berchtesgadener Landes Bernhard Kern, vom Bayerischen Bauernverband den Geschäftsführer der Geschäftsstelle Traunstein, Matthäus Michlbauer, die Kreisobmänner von Traunstein und dem Berchtesgadener Land, Sebastian Siglreithmayer und Georg Baumgartner sowie die Kreisbäuerinnen Irina Esterbauer (Traunstein) und Maria Krammer (Berchtesgadener Land). Auch von vielen anderen landwirtschaftlichen Verbänden und Vereinen waren Vertreter anwesend. Es freue ihn, dass ein nahtloser Wechsel in der wichtigen und herausgehobenen Position des Bereichsleiter Landwirtschaft möglich war, so Leitenbacher. „Der Bereichsleiter muss Arbeitsschwerpunkte und Detailziel festsetzen. Die Ansprüche der Gesellschaft an die Landwirtschaft wachsen, die gemeinwohlorientierte Beratung gewinnt an Gewicht “, so der Behördenchef.

Seine Aufgaben habe Hans Zens stets mit großer Sachkunde, hohem Einsatz, großem Weitblick und gutem menschlichen Gespür erfüllt, führte Leitenbacher aus. Er habe die Rolle des Vermittlers zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft gelebt, er sei „Anwalt der Landwirte und Anwalt der Gesellschaft“ gewesen. Leitenbacher hob das hohe Engagement des scheidenden Bereichsleiters im Bildungsbereich hervor sowie die stets angenehme und von menschlicher Wärme geprägte Zusammenarbeit als Kollege und Vorgesetzter. Dem Traunsteiner Hans Zens wünschte Leitenbacher für den Ruhestand alles erdenklich Gute im Kreise seiner Familie.

Mit Hauswirtschaftsoberrätin Sonja Bergmeier ist jetzt eine gebürtige Oberpfälzerin, die schon länger mit ihrem Mann und den drei Kindern in der Region Traunstein lebt, für die Belange der Landwirtschaft am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Traunstein zuständig. In ihren bisherigen beruflichen Positionen, unter anderem acht Jahre am Landwirtschaftsministerium in München, hat sie sich als engagierte und verantwortungsbewusste Mitarbeiterin gezeigt, hob Alfons Leitenbacher hervor. Sie sei „besonnen, planvoll und umsichtig, teamorientiert und stresstolerant“ und bringe damit beste Vorraussetzungen für die Übernahme dieser verantwortungsvollen Aufgabe mit. Er wünschte ihr Kraft, Mut , Ausdauer und Besonnenheit sowie die kollegiale Unterstützung aller Kolleginnen und Kollegen. Dass sie auf diese Unterstützung bauen kann, zeigten die warmen Worte des Personalvertreters Johannes Bayer. „Die Belegschaft traut Ihnen das Amt zu und wird sie unterstützen“, so Bayer an Bergmeier gerichtet. Gleichzeitig bedankte er sich bei dem scheidenden Bereichsleiter Hans Zens für die Art und Weise, wie er für die Menschen immer da war.

Warme anerkennende Worte für Hans Zens hatte auch die stellvertretende Landrätin Resi Schmidhuber, die auch die Grüße und den Dank des leider verhinderten Landrats Siegfried Walch überbrachte. Auch Landrat Bernhard Kern und Sebastian Siglreithmayer, der im Namen aller anwesenden Verbandsvertreter sprach, schloßen sich dem an. Sie nannten Zens einen kompetenten, umsichtigen Ideen- und Ratgeber und betonten die stets gute Zusammenarbeit mit ihm. Der neuen Bereichsleiterin wünschten sie eine glückliche Hand, viel Kraft, Ausdauer und Freude an den neuen Aufgaben.

Das letzte Wort gehörte den beiden Hauptpersonen der Feierstunde Hans Zens und Sonja Bergmeier. Zens gab einen kurzen Rückblick auf seine berufliche Laufbahn gespickt mit kleinen Anekdoten. Er sei meist ohne Vorkenntnisse in verschiedene Ämter gesetzt worden. Als Voraussetzung, dass er die damit verbundenen Aufgaben gut meistern konnte, nannte er die Unterstützung der Kollegen und das berufliche Umfeld sowie die Unterstützung der Familie vor allem seiner Frau. Den Behörden und Verbänden dankte er für das stets gute Miteinander. „Wir sind nur so gut, wie gut unsere Zusammenarbeit ist“, meinte er an alle gerichtet. Seiner Nachfolgerin wünschte er das Fingerspitzengefühl für die richtigen Entscheidungen und viel Freude im Amt.

Freude sei ein gutes Stichwort, meinte Sonja Bergmeier. „Ich hab bis jetzt auch Aufgaben gehabt, die Freude gemacht haben“. Die Familie habe sie ermutigt, sich dieser neuen, großen Aufgabe zu stellen, sie werde sich bemühen, Familie und Beruf in den richtigen Einklang zu bringen. Sie sei überzeugt, das man die Aufgaben gemeinsam im Team angehen müsse, deshalb sei ihr der Rückhalt im Kollegenkreis wichtig. Ihre Einstellung zu den neuen Herausforderung als Bereichsleiterin, stellvertretende Behördenleiterin Arbeit und Leiterin der Landwirtschafstsschulen in Laufen und Traunstein sah sie in einem Zitat von Franz von Assisi gut zusammengefasst: „Tu zuerst das Notwendige, dann das Mögliche und plötzlich schaffst du das Unmögliche“.

Monika Konnert

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