Infoveranstaltung im Traunsteiner Rathaus

Abwassergebühren: Neue Berechnungsformel

Traunstein - Bei der sogenannten gesplitteten Abwassergebühr wird nicht nur die Menge des Schmutz-, sondern auch des Niederschlagswassers für die Berechnung herangezogen.

Schmutz- und auch Niederschlagswasser gelangt durch die städtische Kanalisation in die Kläranlage. Bei der gesplitteten Abwassergebühr wird nicht nur die Menge des Schmutz-, sondern auch des Niederschlagswassers für die Berechnung herangezogen. Am Mittwoch, 25. Oktober, um 19.30 Uhr im Großen Saal des Rathauses informiert die Stadt über diese Änderung bei der Berechnung der Abwassergebühren, die zum Jahreswechsel in Traunstein in Kraft treten wird.

Die Große Kreisstadt Traunstein ist aus gesetzlichen Gründen dazu verpflichtet, künftig getrennte Gebühren für die Beseitigung von Schmutzwasser einerseits und Niederschlagswasser andererseits zu erheben. Von Bedeutung für die Berechnung sind dabei die Größe des Grundstücks und der Umfang der bebauten und versiegelten Flächen. Bisher spielte es bei der Berechnung der Abwassergebühr für Grundstückseigentümer keine Rolle, in welcher Menge Niederschlagswasser in die Kanalisation eingeleitet wird. Maßgeblich war nur die Menge des verbrauchten Frischwassers, denn pro Kubikmeter bezogenem Trinkwasser wird ein Kubikmeter Abwasser berechnet.

Medieninformation Stadt Traunstein

Rubriklistenbild: © dpa

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