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Bundestags-Vizepräsidentin und bayerische Spitzenkandidatin der Grünen

„Ändere die Welt, sie braucht es“ - Claudia Roth in Traunstein

Claudia Roth, Bundestags-Vizepräsidentin und bayerische Spitzenkandidatin der Grünen zur Bundestagswahl besuchte Traunstein. Von links: die Landtagsabgeordnete Gisela Sengl, Stadträtin Helga Mandl, Bundestags-Vizepräsidentin Claudia Roth, Wolfgang Ehrenlechner, Direktkandidat der Grünen in den Kreisen Traunstein und BGL, und Ortssprecher Wolfgang Wörner, der die Veranstaltung moderierte.
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Claudia Roth, Bundestags-Vizepräsidentin und bayerische Spitzenkandidatin der Grünen zur Bundestagswahl besuchte Traunstein. Von links: die Landtagsabgeordnete Gisela Sengl, Stadträtin Helga Mandl, Bundestags-Vizepräsidentin Claudia Roth, Wolfgang Ehrenlechner, Direktkandidat der Grünen in den Kreisen Traunstein und BGL, und Ortssprecher Wolfgang Wörner, der die Veranstaltung moderierte.

Mit dem Zitat von Berthold Brecht „Ändere die Welt, sie braucht es“ begann die wie immer sehr engagierte Rede von Claudia Roth im Traunsteiner Sailer Keller. Die Bundestags-Vizepräsidentin und bayerische Spitzenkandidatin der Grünen war auf Einladung der Traunsteiner Stadträtin Helga Mandl nach Traunstein gekommen.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Traunstein - Vor ihrer eigentlichen Rede erinnerte Claudia Roth an den von vor über 10 Jahren verstorbenen Sepp Daxenberger und sagte: „Sepp hat mir damals den Begriff von Heimat nahegebracht“.

Dann erzählte sie von einem Treffen mit einer afghanischen Parlamentarierin am Anfang der Woche in Wien und sagte zu dem Verhalten der deutschen Regierung: „Es macht mich wütend, dass die afghanischen Ortskräfte, die uns vertraut hatten, sich nun verraten und im Stich gelassen fühlen“. Die Grünen hatten schon am Anfang des Sommers im Bundestag einen Antrag zur Evakuierung der Ortskräfte gestellt, der von CDU/CSU und SPD abgelehnt wurde. Im Folgenden sprach sie über den Klimawandel und von Inseln in der Südsee, die in wenigen Jahren unter Wasser sein werden: Wohin sollen die Fischer aus Fidschi? Sie erzählte von einer Diskussion mit Alexander Dobrindt von der CSU, dem sie erklärte: „Die Fischer aus Fidschi wollen doch nicht in ein Ankerzentrum in Bayern, nein, sie wollen in ihrem Land bleiben.“

Claudia Roths Eindruck der Klimadebatten im Bundestag sei es, dass für viele Menschen der Klimawandel noch weit weg von uns ist. Aber die bis vor kurzem undenkbaren Unwetter in Nordrhein-Westfalen und in Rheinland-Pfalz haben gezeigt, dass auch hier dringend etwas getan werden muss. „Doch Scholz und Laschet stehen bei den erneuerbaren Energien auf der Bremse“, so Claudia Roth. Dann kam sie auf die Corona-Krise zu sprechen mit der Frage, wer denn den ‚Laden‘ am Laufen gehalten habe? „Die Pfleger*innen und die Erzieher*innen haben dafür Applaus bekommen, die Menschen an den Supermarkt-Kassen bekamen gar nichts - das ist für sie alle viel zu wenig“, sagte sie und forderte andere Arbeitsbedingungen und bessere Bezahlung für diese lebenswichtigen Berufsgruppen.

Schließlich erinnerte sie daran, dass unsere Demokratie nicht immun ist. „Die Demokratie muss verteidigt werden, sie gehört jedem von uns - wir alle sollten Verfassungsschützer sein“, war ihr Appell am Schluss der Rede. Vor Claudia Roth sprach Wolfgang Ehrenlechner, Direktkandidat der Grünen in den Landkreisen Traunstein und BGL. Er berichtete vom Blaueisgletscher bei Ramsau: „Ich kenne den Gletscher seit meiner Kindheit und habe seitdem beobachtet, wie er schwindet - Wir müssen den Klimawandel nun ernsthaft anpacken“, so seine lautstarke Forderung.

Die Veranstaltung war eingerahmt von Musik der Gruppe Café Olé und von Gstanzln zur aktuellen politische Lage, geschrieben und vorgetragen von Thomas und Katharina Stadler.

Pressemitteilung Ortsverband Traunstein Bündnis 90/Die Grünen

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