Anwohner beschweren sich bei der Stadt

Zugeparkte Fußgängerzone am Bahnhof: Zu wenig Kontrollen?

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Selbstverständlich würden auch in der Fußgängerzone am Traunsteiner Bahnhof Strafzettel verteilt, heißt es aus der Stadtverwaltung - doch wolle man die Kontrollen dort ausweiten, würden sie an anderer Stelle wieder weniger. 
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Traunstein - Leute, die "nur schnell was erledigen" und dreiste Dauerparker - geht es nach den Anwohnern der Fußgängerzone am Bahnhof wird dort zu wenig kontrolliert.

Eine Liste mit immer wiederkehrenden Dauerparkern und ein Beschwerdebrief erhielt die Stadt vor Kurzem von Anwohnern der Fußgängerzone am Bahnhof. "Als Antwort hätten die Anwohner quasi erhalten, dass wir nicht genügend Leute zum Kontrollieren hätten", so Traudl Wiesholler-Niederlöhner (SPD) in der Stadtratssitzung am Donnerstag. 

Wiesholler-Niederlöhner schlägt mehr Politessen vor - vergeblich

Auch Robert Sattler (SPD) fielen die Parker in der Fußgängerzone am Bahnhof bereits auf.In einer früheren Stadtratssitzung brachte er schon ins Spiel, dort öffentliche Parkplätze auszuweisen: "Aber solange das verboten ist, muss es auch kontrolliert werden." Ähnlich sei es am vor dem Pfarrhof in der Bahnhofstraße, wo oft auf der gezackten Linie geparkt würde, so Wiesholler-Niederlöhner: "Wir sollten die Verkehrsüberwachung aufstocken. Die Personalkosten tragen sich in diesem Bereich von selbst."

Manfred Bulka vom Ordnungsamt stellte gleich klar, dass auf jeden Fall genug Personal für Kontrollen da sei, auch die Formulierung im Antwortschreiben an die Anwohner sei so nicht gewählt worden. "Wir kontrollieren selbstverständlich - im Rahmen unserer Möglichkeiten", so Bulka: "Aber so oft wie es sich Anwohner wünschen, geht es halt nicht. Wenn wir in der Bahnhofstraße mehr kontrollieren, wird es im Gegenzug zum Beispiel am Karl-Theodor-Platz weniger." 

Grundsätzlich wird sich am Problem also erstmal nichts ändern. In der Stadtverwaltung entschied man sich vor Kurzem außerdem dagegen, zusätzliches Personal bei der Parkraumüberwachung einzustellen, so Oberbürgermeister Christian Kegel.

xe

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