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Austausch in Trostberg wieder in Präsenz

Bärbel Kofler im Gespräch mit Betriebsräten und Gewerkschaftsvertretern aus der Region

Sepp Parzinger, Organisationssekretär DGB Region Oberbayern überreichte die zentralen Forderungen des DGB-Bundesvorstandes zur Bundestagswahl 2021 an die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Bärbel Kofler.
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Sepp Parzinger, Organisationssekretär DGB Region Oberbayern überreichte die zentralen Forderungen des DGB-Bundesvorstandes zur Bundestagswahl 2021 an die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Bärbel Kofler.

Seit vielen Jahren lädt die SPD-Bundestagsabgeordnete Bärbel Kofler die heimischen Betriebs- und Personalräte, sowie Gewerkschaftsvertreter halbjährlich zu einem Diskussionsabend ein.

Trostberg - Pandemiebedingt fanden die vergangenen Konferenzen alle online statt. Doch dieser Erfahrungsaustausch konnte nun wieder in Präsenz stattfinden.

„Nach langer Zeit können wir uns nun endlich wieder persönlich treffen. Aufgrund der Pandemie fanden im vergangenen Jahr und in diesem Frühjahr unsere Konferenzen leider nur online statt. Deshalb freut es mich umso mehr, dass wir uns zu diesem Erfahrungsaustausch wieder vor Ort in Trostberg treffen können“, begrüßte Bärbel Kofler zu Beginn der Veranstaltungen die Gäste.

An dem Austausch nahmen eine ganze Reihe regionaler Arbeitnehmervertreterinnen und Arbeitnehmervertreter, sowie Vertreter der einzelnen Gewerkschaften teil, um mit der SPD-Abgeordneten über wichtige Themen zu sprechen, die gerade für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus der Region von großer Bedeutung sind. Auch die teilweise schwierige Situation in den einzelnen Betrieben aufgrund der Pandemie wurde von Seiten der Arbeitnehmervertreter dargestellt.

„Das letzte Jahr hat alle vor große Herausforderungen gestellt, besonders auch die Beschäftigten in vielen Betrieben“, sagte die heimische Bundestagsabgeordnete Kofler. Innerhalb kürzester Zeit musste Homeoffice organisiert werden, auch wenn dies oftmals vorher nicht möglich war und dafür keine Regeln in den Betrieben entwickelt waren. Auch die Interessenvertretungen wurden vor neue Herausforderungen gestellt. „Daher ist für uns eine starke betriebliche Mitbestimmung auch so wichtig. Mit dem Betriebsrätemodernisierungsgesetz, das seit 18. Juni in Kraft ist, haben wir Gründung und Wahlen von Betriebsräten erleichtert und gestärkt“, so Kofler.

Die Anstrengungen des letzten Jahres waren auch Hauptthema der Betriebsräte. „Mobiles Arbeiten von Zuhause, um für die Beschäftigten mehr Flexibilität zu erreichen ist wichtig. Jedoch wäre eine gesetzliche Verpflichtung für Homeoffice nicht der richtige Weg. Denn nicht in allen Bereichen ist eine Homeoffice-Lösung umsetzbar. Auch das Teamgefühl und der soziale Kontakt zu den Kolleginnen und Kollegen, sowie zu uns Betriebsräten ginge dadurch mehr und mehr verloren“, so Betriebsratsvorsitzender Karl Held von der AlzChem Trostberg GmbH.

Gerade im Homeoffice sei es sehr wichtig, dass die Rahmenbedingungen bezüglich Gesundheits- und Arbeitsschutz entsprechend geregelt sind, merkte ein Betriebsrat aus Traunreut an. Dazu gehöre selbstverständlich auch die technische Ausstattung die vonseiten des Arbeitgebers gestellt werden müsse.

Auch speziell die belastende Situation für berufstätige Eltern, die einerseits ihre Kinder Zuhause beim Homeschooling unterstützen mussten und zeitgleich im Homeoffice ihr Arbeit erledigten sollten, wurde in der Runde angesprochen. Einige Betriebsräte beklagen sich, dass Schulen in Sachen Digitalisierung immer noch viel Nachholbedarf hätten. Berufstätige Eltern müssten unbedingt bei einer möglichen neuen Welle, die im Winter durchaus nochmal auf uns zukommen könnte, von staatlicher Seite besser entlastet werden.

Sepp Parzinger, Organisationssekretär DGB Region Oberbayern bedankte sich bei Bärbel Kofler für den regelmäßigen Austausch und überreichte ihr ein neunseitiges Positionspapier des DGB Bundesvorstandes: „Für die Bundestagswahl im September haben wir Forderungen an die Politik zusammengetragen, die für den DGB besonders wichtig sind. Beispielsweise gibt es auch in unserer Region immer noch zu viele Arbeitnehmer, die im Niedriglohnsektor beschäftigt sind. Daher fordern wir eine Erhöhung des Mindestlohns auf mindestens 12 Euro. Auch der Umbau der Gesetzlichen Krankenversicherung zu einer solidarischen Bürgerversicherung für Alle muss endlich angepackt werden.“

Zum Schluss bedankte sich Kofler für den informativen Austausch und machte deutlich, wie wichtig für sie der regelmäßige Kontakt mit den heimischen Betriebs-, Personalräten und Vertretern der Gewerkschaften sei.

Pressemitteilung Wahlkreisbüro Dr. Bärbel Kofler, MdB

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