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Treffen im Gasthof Haidforst

Baugebiet Seiboldsdorf Thema beim Stammtisch des SPD-Ortsvereins Traunstein

Traunstein -  „Endlich können wir einmal wieder eine Veranstaltung in Präsenz abhalten“, darüber freute sich Stadträtin und Co-Vorsitzende Monika Stockinger bei der Begrüßung der Mitglieder des SPD-Ortsvereins Traunstein und der Stadtratsfraktion im Gasthof Haidforst.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Zu Beginn erhoben sich die Anwesenden für eine Gedenkminute für den kürzlich verstorbenen Peter Wiesnet, der dem SPD-Ortsverein immer sehr verbunden war.

Heinz Hammer war aufgefallen, dass in letzter Zeit Ausschüsse manchmal ganz ausgefallen waren oder nichtöffentlich tagten. Fraktionsvorsitzender Peter Forster bestätigte dies und verwies auf die neue Geschäftsordnung. Die Flexibilisierung und Erweiterung der Handlungsmöglichkeiten der Verwaltung sollte Entscheidungen beschleunigen und rascheres Reagieren ermöglichen, führe aber auch dazu, dass mehr Entscheidungen auf dem direkten Verwaltungsweg möglich sind. Ob hier Handlungsbedarf besteht, solle vereinbarungsgemäß zur Halbzeit der aktuellen Periode überprüft werden, also in einem Jahr.

Dass mit dem neuen Baugebiet Seiboldsdorf jetzt etwas vorangeht, begrüßte Traudl Wiesholler-Niederlöhner sehr. Nach einer langen Vorgeschichte mit schwierigen Verhandlungen schon unter OB Kegel konnte noch in dessen Amtszeit der Grund gekauft werden. Auch der Kreisverkehr sei schon fertiggestellt worden. Das Thema Wohnen sei der SPD schon immer wichtig gewesen. Mehrere Diskussionsredner äußerten Wünsche nach mehr bezahlbaren Mietwohnungen. Stadtrat Nils Bödeker berichtete, dass die ersten Entwürfe für das neue Baugebiet in Seiboldsdorf das durchaus vorgesehen hatten und dass sich die SPD-Fraktion in den Ausschüssen stets für kleinere Grundstücksgrößen und eine hohe Anzahl an Wohnungen eingesetzt hat.

Dass Traunstein eher Einfamilienhäuser bräuchte, konnte Traudl Wiesholler-Niederlöhner nicht bestätigen. Sie berichtete, dass es bei der Stadt Listen von Wohnungssuchenden gebe, die entweder nach Sozial- oder auch nach Mietwohnungen fragten und die eine andere Sprache sprechen. Heinz Hammer fragte nach, ob in Seiboldsdorf klimaneutral gebaut werde. Das sei wünschenswert, aber noch nicht beschlossen, berichtete Peter Forster.  

Gerhard Hübner wollte wissen, wie der Schulweg zur Schule Haslach gesichert sei. Nils Bödeker erklärte, im Bebauungsplan sei eine Verlängerung des Geh- und Radweges vorgesehen, und allein wegen der Entfernung müsse wohl der Schulbus fahren. Er ergänzte, dass ein Radweg gebaut werden sollte, der das neue Baugebiet dann über den Kreisverkehr und die Südwest-Tangente mit der Grundschule verbindet. In diesem Zusammenhang beklagte Gerhard Hübner, dass der Schwerverkehr noch immer durch Haslach rollt, obwohl das Ortszentrum eine extreme Engstelle ist. Er weist auf den Schwerverkehr an den Kreiseln hin und dass die Schülerinnen und Schüler mehrere Straßen überqueren müssten. Er fände es besser, wenn die Kreisstraße als Einbahnstraße in Richtung Traunstein geführt würde, der Gegenverkehr dafür unter dem Bahngleis hindurch bis zur Südspange. Es sei ja auch schon einmal von einem Kreisverkehr am Ortseingang von Haslach die Rede gewesen, davon habe man jetzt nichts mehr gehört. Nils Bödeker meinte, das müsse in ein Gesamtverkehrskonzept eingebaut werden, das ja im ISEK schon angedacht war.  

Co-Vorsitzender Christian Kegel bedankte sich für die Diskussionsbeiträge und sprach die Hoffnung aus, dass auch die nächste Sitzung wieder in Präsenz stattfinden könne.

Pressemeldung des SPD Ortsverein Traunstein

Rubriklistenbild: © Bernd von Jutrczenka