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„Schon die Kleinsten sensibilisieren“

Energiesparen macht Schule - Energieagentur Südostbayern besucht Grundschulklasse

Energieworkshop Grundschule Energieagentur Südostbayern
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Erneuerbare Energien erklärt im Energie-Workshop in der Grundschule.

Traunstein/Bayerisch Gmain - Die Energieagentur Südostbayern GmbH besuchte im Rahmen des Förderprojekts „Energiecoaching PLUS“ die Grundschule der Gemeinde Bayerisch Gmain. Der Energie-Workshop soll die Drittklässler für das Energiesparen sensibilisieren.

Die Meldung im Wortlaut

Nach den Corona-Lockerungen konnte die Gemeinde Bayerisch Gmain gemeinsam mit der Energieagentur Südostbayern GmbH nun im Rahmen des Förderprojekts „Energiecoaching PLUS“ den Energie-Workshop in der Grundschule für ihre Drittklässler nachholen – ganz nach dem Motto „Kinder sind die Energieverbraucher von morgen“.

Woher kommt der Strom?

Im ersten Teil hat Energieagentur-Mitarbeiter Gerhard Marx zunächst gemeinsam mit den Schülerinnen und Schüler geklärt, woher der Strom eigentlich kommt, den wir zu Hause oder in der Schule verbrauchen. Mithilfe eines Sterlingmotors, den eine kleine Flamme zum Laufen und damit ein LED-Lämpchen zum Leuchten brachte, war den Kindern schnell klar, dass ein Verbrennungsvorgang zur Stromerzeugung nötig ist - was Gerhard Marx mit Bildern von verschiedenen Kraftwerken unterstrich.

Hier mussten die Kleinsten aber gleich schon einhaken „Die Sonne, Wind und Wasser können auch Strom erzeugen!“ riefen sie dem Energieagentur Mitarbeiter zu. Dass die Kinder schon so gut Bescheid wissen, begeistert natürlich und Herr Marx demonstrierte ihnen gleich anhand von kleinen Windrädern mit LED-Leuchten und den mitgebrachten Solarpanels, wie gut das funktioniert.

Damit konnten auch die Vor- und Nachteile von beiden Stromerzeugungsvarianten erklärt werden und für die Kinder war gleich verständlich, dass die großen Kraftwerke zwar immer Storm liefern können, dafür aber Treibhausgase verursachen - bei den erneuerbaren Energien Strom ohne Verbrennung erzeugt werden kann, aber Sonne und Wind nicht immer gleichmäßig aktiv sind. So war der Einstieg geschafft, den Kindern den Energie-Drei-Sprung vorzustellen, der als ersten Punkt besagt, dass so wenig Energie wie möglich verbraucht werden soll - die Kinder könnten also ihre Freizeit mit weniger Fernsehen oder Computer gestalten und das Licht beim Verlassen der Klassenräume ausschalten.

Im zweiten Schritt heißt es beim Energie-Drei-Sprung die Effizienz zu steigern wo Energie benötigt wird - hier sind den Kindern als Beispiel gleich die LED-Lampen eingefallen, die nur einen Bruchteil an Strom benötigen. Der dritte Sprung besagt dann, dass die erneuerbaren Energien ausgebaut werden müssen und das am besten bei jedem zu Hause, um die CO2-Emissionen zu verringern und den Strom gleich vor Ort zu haben. Auf die Frage, ob denn Familien schon ihren eigenen Strom erzeugen kam viel Bestätigung aus den Reihen der Kinder, die bereitwillig von ihren Solaranlagen auf den Dächern berichteten.

Bürgermeister Wierer (rechts) als Gasthörer beim Energie-Workshop in der dritten Klasse.

Schon die Kleinsten für das Energiesparen zu sensibilisieren und das umfangreiche Thema näher zu bringen, ist sehr wichtig, da sie die Energiesparer von Morgen sind“, so Bürgermeister Armin Wierer, der sich für den Energie-Workshop in der dritten Klasse extra Zeit genommen hat, um dabei zu sein.

Den CO2-Fußabdruck verkleinern

In der zweiten Schulstunde informierte Gerhard Marx die Kinder dann über das Thema CO2-Fußabdruck - aufbauend auf dem Energie-Drei-Sprung stellte er jetzt die Frage, was noch CO2-Emissionen verursacht. Schnell war den Kindern klar, dass jedes Kleidungsstück, jeder Schulranzen, jedes Auto und jede Mahlzeit Emissionen verursacht und, dass damit auch jeder von ihnen einen kleinen Beitrag zum Vermeiden von CO2-Emissionen beitragen kann.

Nicht zu kurz kamen dabei natürlich die Erklärungen des Energieagentur Mitarbeiters, warum die Vermeidung von Treibhausgasen so wichtig ist, mit der Erläuterung des Treibhauseffektes, die Auswirkung des natürlichen und menschengemachten CO2-Ausstoßes und den verstärkenden Kipppunkten wie das Auftauen der Permafrostböden, Mehrung der Waldbrände und das Abschmelzen der Polkappen.

Pressemitteilung der Energieagentur Südostbayern GmbH

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