Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Ramsau, Maria Gern und Oberau

Schritt für Schritt Richtung Bergmischwald: Bergwaldoffensive startet Pflanzaktion mit Waldbesitzern

Pflanzen der Bergwaldoffensive werden auf Waldbesitzer verteilt
+
Förster Christian Thaler von der Bergwaldoffensive verteilt die Pflanzen auf die 16 teilnehmenden Waldbesitzer aus Ramsau, Maria Gern und Oberau.

Traunstein - Die Bergwaldoffensive pflanzt aktuell mit einigen Waldbesitzern aus Ramsau, Maria Gern und Oberau junge Buchen, Tannen und Lärchen. Der Bergwald soll so fit für die Zukunft gemacht werden.

Die Meldung im Wortlaut

Momentan nehmen sechzehn Waldbesitzer aus Ramsau, Maria Gern und Oberau an einer Pflanzaktion der Bergwaldoffensive (BWO) teil. Im Schnitt pflanzt jeder teilnehmende Waldbesitzer rund 150 Bäume. Die jungen Buchen, Tannen und Lärchen können den WaldbesitzerInnen vom AELF Traunstein aufgrund einer Spende der Helvetia Versicherung kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Die Pflanzflächen wurden gemeinsam mit dem zuständigen Förster Christian Thaler den Sommer über ausgewählt. Angeliefert wurden die Pflanzen Anfang Oktober. In diesen Tagen werden die Pflanzen von den Waldbesitzern an den vorgesehenen Plätzen gepflanzt und in den kommenden Jahren gepflegt. 

In den ausgewiesenen Projektgebieten der Bergwaldoffensive soll diese Aktion nun jährlich wiederholt werden. Waldumbau funktioniert nicht über Hauruckaktionen. Vielmehr bedarf es vieler kleiner Schritte. Überschaubare, aber dafür regelmäßig wiederkehrende Aktionen sind am wirkungsvollsten. Diese Vorgehensweise kommt auch den Berchtesgadener WaldbesitzerInnen entgegen, da diese in aller Regel ihren Wald in ihrer Freizeit bewirtschaften und pflegen. 

Gesunder Bergwald kann mit Starkregen besser umgehen

Die Starkregenereignisse dieses Sommers haben gezeigt, wie wichtig ein gesunder Bergwald für unsere Region ist, so der BWO-Manager Christian Thaler. Die Wurzeln der Bäume halten den Boden fest und ein gesunder Waldboden kann in kurzer Zeit eine große Menge des Niederschlagswassers zwischenspeichern. Ein flächig verjüngter, strukturreicher und artenreicher Bergwald entschärft somit die negativen Auswirkungen extremer Wetterlagen.

Der Klimawandel stellt aber auch den Bergwald vor große Herausforderungen. Vor einigen Jahren hat das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Traunstein (AELF) daher die Bergwaldoffensive im Berchtesgadener Talkessel angestoßen. Ihr Ziel ist es, den Gebirgswald fit für die Zukunft zu gestalten. Man will weg vom fichtenbetonten Forst und hin zum naturnahen Dreiklang aus Buche, Tanne und Fichte, dem idealen „Bergmischwald“. Die Baumarten Lärche, Ulme und Bergahorn bereichern den Bergmischwald noch zusätzlich und erhöhen seine Klimaresistenz.

Die Försterinnen und Förster am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten stehen den WaldbesitzerInnen bei sämtlichen Fragen zu Ihrem Wald gerne für eine kostenlose fachkundige Beratung zur Verfügung.

Pressemitteilung AELF Traunstein

Kommentare