Urteil gegen Mühldorfer ist rechtskräftig

Berufung zurückgezogen: Brandstifter muss ins Gefängnis

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Berufung zurückgezogen: Wegen Brandstiftung und Hausfriedensbruchs muss ein Mühldorf zwei Jahre hinter Gitter. 
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Traunstein/Mühldorf – Auto angezündet, und gegen ein Hausverbot verstoßen: Dafür hatte ein Mann aus Mühldorf im Oktober 2017 eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren bekommen. Er ist in Berufung gegangen.

Lange hat die Berufung vor dem Landgericht in Traunstein am Donnerstag nicht gedauert. Schließlich hat sie der bereits vom Amtsgericht Mühldorf verurteilte Mann zurückgenommen. Damit ist das ursprüngliche Urteil gegen ihn rechtskräftig: Zwei Jahre Haft unter anderem wegen Brandstiftung.

Rückblick:

Anfang Juli 2016: Familie Ökmen kann ihren Augen nicht trauen. Da hat doch wirklich jemand ihr Auto angesteckt. Noch wenige Minuten zuvor hatten Zeugen einen Mann an dem Auto gesehen. Nur wenige Minuten hat es gebrannt.

Bilder vom ausgebrannten Auto

Die Ermittlungen konzentrierten sich auf diesen Mann aus Mühldorf. Der konnte schließlich überführt werden. Wie der Mühldorfer Anzeiger im Oktober letzten Jahres berichtet hatte, wurde er vor dem Amtsgericht Mühldorf zu zwei Jahren Haft verurteilt. "(Er) kündigte unmittelbar nach dem Urteil gegenüber der Heimatzeitung an, in Berufung gehen zu wollen."

Das Urteil ist rechtskräftig

Am Donnerstag hat vor dem Landgericht in Traunstein dieser Berufungstermin stattgefunden. Der Mann aus Mühldorf hat sie im Verlauf der Verhandlung zurückgezogen. Damit ist das Urteil des AG Mühldorf rechtskräftig: Zwei Jahre Haft.

Den Verurteilten erwartet weiter eine Zivilklage der Geschädigten auf Schadenersatz. 

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