Das falsche Erbe soll 6,5 Millionen Dollar betragen

Vorsicht: Betrüger locken mit Erbschaftsfalle

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Traunstein - Ein alter Trick, aber immernoch erfolgreich: Ahnungslosen erzählen, sie könnten eine Menge Geld erben. Nun hat ein Rentner aus Traunstein dieses verlockende Angebot bekommen:

Mit einer angeblich unanbringbaren Erbschaft in Höhe von 6,5 Millionen US-Dollar, etwas mehr als 5 Millionen Euro, sollen derzeit wieder unbescholtene Bürger in die Falle gelockt werden. Jetzt hat ein 73-jähriger Rentner aus dem Landkreis ein solches Angebot bekommen.

Ein Brief aus Spanien, sogar mit Marke, trifft ein. Ein angeblicher Anwalt berichtet davon, dass 6,5 Millionen US-Dollar im Schließfach liegen, aber ein Verstorbener keinen Erben hat. Der Empfänger des Briefs trägt „zufällig“ den gleichen Namen, so dass der vermeintliche Anwalt die Sache so hindrehen will, dass ein Sicherheitsdienst das Geld nach Traunstein bringen kann. Die notwendigen Papiere würde der Briefschreiber besorgen. Alles sei natürlich ohne Risiko. Lediglich ein Rückruf oder eine Mail sei notwendig.

Falls der Empfänger diesen Kontakt tatsächlich herstellt, stellt sich schnell raus, um was es geht. Nämlich um Abzocke. Um am Staat vorbei an das „Erbe“ zu kommen, werden hohe Gebühren und Auslagen verlangt, die ins Ausland überwiesen werden sollen. Das Geld ist dann weg. Millionen gibt es natürlich nicht.  Dazu macht sich derjenige, der auf den Millionenbetrag hofft, auch noch der Geldwäsche verdächtig. Die Polizei warnt deshalb vor diesen Briefen aus Spanien.

Pressemeldung Polizeiinspektion Traunstein

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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