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Ganze Klasse am ChG unsichtbar!

Busfahren für Fünftklässler leicht gemacht

Beim Bustraining am Chiemgau-Gymnasium erfuhren die Kinder u.a., wie groß der tote Winkel ist, das heißt wie viele Menschen für den Busfahrer „unsichtbar“ sind.
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Beim Bustraining am Chiemgau-Gymnasium erfuhren die Kinder u.a., wie groß der tote Winkel ist, das heißt wie viele Menschen für den Busfahrer „unsichtbar“ sind.

„Wie lässt man eine ganze Schulklasse verschwinden?“ – Dies demonstrierten Christian Obinger und Stefan Frohwieser von der RVO Dienststelle Reit im Winkl den fünf fünften Klassen des Chiemgau-Gymnasiums in Traunstein im Rahmen eines Schulbustrainings, das am ChG dank ihres Engagements jedes Jahr für die neuen Schülerinnen und Schüler durchgeführt werden kann.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Traunstein - „Unfälle mit Personenschäden müssen unbedingt verhindert werden“, schärfte Obinger den Schülerinnen und Schülern ein. Zur Erklärung der gefährlichsten Bereiche rund um den Schulbus durften die Schülerinnen und Schüler die verschiedenen toten Winkel auf einem Plakat einzeichnen. Über die tatsächliche Größe des toten Winkels in unmittelbarer Nähe des Einstiegs, der auf dem Boden durch ein rotes Dreieck sichtbar gemacht wurde, waren alle überrascht.

Hier verschwand spielend eine ganze Schulklasse komplett aus dem Sichtfeld des Busfahrers. „Hinter dem Bus können sich sogar drei Schulklassen verstecken ohne dass der Fahrer auch nur einen einzigen Schüler sehen kann“, erläuterte Frohwieser den erstaunten Schülerinnen und Schülern. Dass es besonders wichtig ist, Abstand zum Bus zu halten und Gedränge zu vermeiden, wenn der Bus an der Haltestelle vorfährt, wurde anhand eines spektakulären Experiments deutlich: Dazu fuhr der 12 Tonnen (entspricht etwa 12 Elefanten) schwere Schulbus über einen Wasserkanister: Die Schülerinnen und Schüler waren schwer beeindruckt, dass nach einem lauten Knall das Wasser mehrere Meter aus dem Kanister gespritzt, der anschließend – wie es eine Schülerin ausdrückte – „platt wie eine Flunder“ war. Durch dieses Experiment war allen sofort klar, dass man auf keinen Fall „unter die Räder“ kommen sollte und erst an den Bus herantreten darf, wenn das Fahrzeug steht.

Obinger trainierte mit den Schülerinnen und Schülern auch das Ein- und Aussteigen und besprach das Verhalten im Bus: Er betonte, wie wichtig es ist, sich gut an den Griffen festzuhalten, um nicht bei einer Notbremsung dem Trägheitssatz folgend ungebremst durch den Bus geschleudert zu werden. Ergänzt wurden seine Ausführungen von Polizeihauptmeisterin Roswitha Rodler und Polizeihauptmeister Franz Obermair von der Polizeiinspektion Traunstein. Sie wiesen u.a. auf korrektes, höfliches Verhalten und das Platzmachen für ältere oder hilfsbedürftige Menschen hin. Bei Nachtfahrten sollten sich die Schülerinnen und Schüler zur Sicherheit näher zum Busfahrer setzen.

Zum Abschluss wurden die Fünftklässler für ihre aktive Mitarbeit und Aufmerksamkeit von den Ausbildern mit Gummibärchen belohnt. Die Lehrkräfte des ChG sind den Ausbildern sehr dankbar für das anschauliche und kindgerechte Training. Für einen sicheren Schulweg unserer Kinder und Jugendlichen ist es sehr wichtig, dass sich alle Verkehrsteilnehmer gerade im Bereich der Bushaltestellen rücksichtsvoll verhalten.

Pressemitteilung Chiemgau-Gymnasium Traunstein

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