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Fit für die digitale Zukunft

Chiemgau-Gymnasium Traunstein erhält Auszeichnung „Digitale Schule“

Chemieunterricht in einer Tablet-Klasse am Chiemgau-Gymnasium
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Chemieunterricht in einer Tablet-Klasse am Chiemgau-Gymnasium

Traunstein - Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach hat am Freitag in einer Videokonferenz das Chiemgau-Gymnasium Traunstein (ChG) zum zweiten Mal in Folge als „Digitale Schule“ ausgezeichnet. 

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Schulleiter Markus Gnad freute sich: „Dass wir mit unserem pädagogischen Konzept im Bereich der Digitalisierung zukunftsfähig aufgestellt sind, haben die letzten Monate gezeigt. Unsere Lehrkräfte sind sehr engagiert, was die eigene digitale Fortbildung und die sinnvolle Nutzung der vielfältigen Möglichkeiten angeht, die die Digitalisierung mit sich bringt.“ Der Ausbau digitaler Unterrichtsmethoden und die Förderung der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) gehören zu den Schwerpunkten am Chiemgau-Gymnasium. Neben dem Einsatz moderner Medien in allen Klassen und Kursen bietet das ChG in der Mittelstufe Tablet-Klassen an, in denen Tablets im Unterricht verwendet werden. „Die Erziehung zum richtigen Umgang mit modernen Medien ist uns dabei ein besonderes Anliegen, dem wir uns mit einem laufend aktualisierten Mediencurriculum widmen“, so Gnad. Im Projekt „Netzgänger“ organisieren eigens dafür ausgebildete ältere Schüler Workshops für die fünften Klassen zu Themen wie „Virtuelle Spielewelten“, „Soziale Netzwerke“ und „Prävention von Cybermobbing“.
 
In diesem Jahr haben sich neben dem Chiemgau-Gymnasium 29 Schulen in Bayern als „Digitale Schule“ und 83 als MINT-freundliche Schule erfolgreich beworben. Die Auszeichnung gilt für jeweils drei Jahre. Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach betonte bei der Ehrungsfeier: „Unsere Kinder und Jugendlichen wachsen in einer zunehmend digitalen Welt auf. Als Eltern, aber auch als Gesellschaft insgesamt muss unser Anspruch sein, dass wir die Kinder möglichst gut darauf vorbereiten. Die schulische Bildung kann hier den entscheidenden Beitrag leisten. Und genau das machen die ´Digitalen Schulen´ in vorbildlicher Weise. Sie vermitteln nicht nur digitales Wissen und digitale Fähigkeiten. Sie vermitteln vor allem das entsprechende Mindset und machen die Schülerinnen und Schüler damit fit für die digitale Zukunft.“

„Die Corona-Krise hat im deutschen Bildungssystem für viel Sorge, aber auch für viel Bewegung gesorgt. Es gibt zahlreiche Lehrkräfte in Deutschland, die die Krise genutzt haben, um sich und die eigene Schule weiterzuentwickeln und zu digitalisieren. Nach dem Motto „Turning Desaster into Triumph“ haben die MINT-freundlichen Schulen ebenso wie die Digitalen Schulen - seit Jahren durch klare Arbeit vorbereitet - gezeigt, wie gute digitale Schule geht und wie wichtig das Zusammenspiel von MINT und Digitalisierung ist, um erfolgreich zu sein“, ergänzte Thomas Sattelberger, Vorstandsvorsitzender der Initiative „MINT Zukunft schaffen!“.

„Trotz der Corona-Pandemie und der heute wirtschaftlich schwierigen Lage braucht die bayerische Wirtschaft Fachkräfte aus dem MINT-Bereich, damit sich der Wirtschaftsstandort Bayern auch mittel- und langfristig positiv entwickeln kann. MINT-freundliche Schulen und Digitale Schulen begeistern Kinder und Jugendliche nicht nur für Technik – sie bereiten unseren Nachwuchs auch auf die Herausforderungen der Arbeitswelt von morgen vor und zeigen ihnen die eigenen Gestaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten auf.“, sagte Dr. Christof Prechtl, stv. Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft e. V.

Wieland Holfelder von Google Germany unterstrich: „Die Corona-Pandemie hat vieles in Bewegung gebracht, viel verdanken wir dem Engagement der Lehrkräfte an den Schulen - oft geht es über das normale Maß hinaus. Die von diesen Lehrkräften initiierte Ad-Hoc-Digitalisierung jetzt aufzugreifen und zu verstetigen, das ist eine große Aufgabe für alle Schulen. Die MINT-freundlichen Schulen und Digitalen Schulen haben das Mind-Set, sind offen für Neues und nehmen die Schulgemeinschaft bei der Entwicklung mit - und das in der Breite!“

Pressemeldung des Chiemgau Gymnasium

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