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„Kreiz, Birnbaam und Hollastaudn“

Die Traunsteiner auf der Landesgartenschau Ingolstadt

Die Traunsteiner mit ihren extra großen Schaufrüchten. Von links: Kreisfachberater Markus Breier, Kreisvorsitzender Florian Seestaller, Jugendsprecherin Tina Mangold, Kreisjugendbeauftragte Maria Zehentner und Kreiskassier Georg Unterhauser.
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Die Traunsteiner mit ihren extra großen Schaufrüchten. Von links: Kreisfachberater Markus Breier, Kreisvorsitzender Florian Seestaller, Jugendsprecherin Tina Mangold, Kreisjugendbeauftragte Maria Zehentner und Kreiskassier Georg Unterhauser.

Unter dem Motto „Kreiz, Birnbaam und Hollastaudn“ präsentierten der Kreisverband für Gartenkultur und Landespflege e.V. sowie der Kreisfachberater eine Woche lang die heimische Obstvielfalt auf der Landesgartenschau Ingolstadt. Zu sehen gab es nicht nur 60 Apfel- und Birnensorten, sondern auch Wildobst wie Mispeln und Rasselnuss sowie Obstraritäten wie Indianerbanane und Birnenmelone.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Traunstein - „Obst ist unglaublich vielfältig und findet Platz in jedem Garten“, fasste Kreisfachberater Markus Breier zusammen. Unzählige Beratungsgespräche führten die Gartenexperten rund um Sortenwahl, Erziehung, vorbeugenden Pflanzenschutz und etliche Themen abseits vom Obst. Anziehungspunkt war auch die Sammlung an historischen und aktuellen Wühlmausfallen, die vom ehemaligen Kreisfachberater und Kreiskassier Georg Unterhauser präsentiert und vorgestellt wurde.

Gerade am Wochenende sorgte der große Besucherandrang bei strahlendem Sonnenschein für viel Arbeit. Nicht nur das Verkostungsobst musste kurzerhand aus Waging nachgeliefert werden, auch das Bastelmaterial der Jugend drohte mehrfach aus zu gehen. Äpfel, Birnen, Zwetschgen, Schmetterlinge und Bienen aus Papier und Naturmaterialien zog nicht nur Kinder in den Bann. Für die daheim Gebliebenen gab es Basteltüten zum Mitnehmen. „Knapp 1500 Stück haben wir verteilt“, ergänzte die Kreisjugendbeauftragte Maria Zehentner und dankte den vier mitwirkenden Jugendsprecherinnen für ihren Einsatz.

Dass Corona und die gewonnene Zeit auch positive Auswirkungen hat, gefiel Rita Schreiner, der dritten Kreisvorsitzenden und Vorständin aus Grassau. „Die Verarbeitung von Obst zu Saft, Essig, Fruchtwein, Hochprozentigem oder Marmeladen und anderen Köstlichkeiten war viel gefragt“. Auch die Apfelschälmaschine kam zum Einsatz und zeigte, dass Schälen, Entkernen und Schneiden in drei Sekunden erledigt sein kann.

Die Traunsteiner waren umgeben vom umfangreichen Lehrgarten des Bezirksverbandes, der unter dem Titel „Zimmer frei“ in kleinen Gartenräumen zeigt, wie selbst kleine Gärten abwechslungsreich gestaltet werden können. Zu entdecken gab es allerhand: das Badezimmer mit Präriestauden, das Wohnzimmer mit Hängesitzen und heimischen Wildblumen, das Blumenzimmer mit Bauerngartenstauden, das Kinderzimmer mit Sandkasten, das Schlafzimmer mit Bett im Birkenhain oder das Kräuterzimmer mit allerhand Aromatischem für die Küche. Nicht zu vergessen das Obstzimmer mit Spalieren und kleinwüchsigen Bäumen für die immer kleineren Hausgärten. „Über dem Garten stehen zukunftsträchtige Klimabäume, die mit trockeneren Sommern gut zurecht kommen“, ergänzt Kreisfachberater Breier. Auch im Landkreis Traunstein dürfe man an Esskastanien, Maulbeerbäume und hochstämmige Mispeln für die Zukunft denken.

„Der Andrang war überwältigend und die Rückmeldungen durchwegs positiv“, freute sich Kreisvorsitzender Florian Seestaller. Er sei sich sicher, dass die Teilnahme an der Landesgartenschau Ingolstadt die gesteckten Ziele voll erfüllte: Werbung für die Gartenbauvereine, den Landkreis Traunstein und die Lust auf Obst aus dem eigenen Garten.

Pressemitteilung Kreisverbandes Traunstein für Gartenkultur und Landespflege e.V.

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