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Am Donnerstag, den 16. Dezember

Digitale Infoveranstaltung zu Chancen der Elektromobilität im Gesundheits- und Sozialwesen

Unter Strom auf Pflegetour: Die aktuellen Fördermöglichkeiten machen den Umstieg auf Elektro-Autos für die ambulante Pflege und soziale Lieferdienste attraktiv. Infos zum Förderprogramm Sozial & Mobil am 16. Dezember um 14 Uhr durch die Chiemgau GmbH.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Traunstein - Mit 200 Millionen Euro fördert das Bundesumweltministerium bis 2022 soziale Einrichtungen in Punkto E-Mobilität. Dabei unterstützt das Flottenaustauschprogramm unter anderem Seniorenheime, mobile Pflegedienste oder Kindertagesstätten, ihre Flotte auf Elektromobilität umzustellen. Gefördert wird die Beschaffung rein batterieelektrischer Neufahrzeuge und der Aufbau der dazugehörigen Ladeinfrastruktur. Vorneweg: Die Zuschüsse gibt es nicht rückwirkend, sondern nur für Fahrzeuge und eventuell Ladeinfrastruktur, die nach Erhalt des Zuwendungsbescheids beschafft werden. Möglich ist dabei eine Förderung von bis zu 10.000 Euro pro Fahrzeug!

Voraussetzung für die Pauschalförderung ist, dass der Antragssteller für die De-minimis-Beihilfe in Frage kommt. Das sind in der Regel kleinere Organisationen oder Unternehmen, die somit 10.000 Euro pro Fahrzeug sowie zusätzlich die Förderung der dazugehörigen Ladeinfrastruktur (1500 Euro pro AC-Wallbox, 2500 Euro pro AC-Ladesäule, je bis 22 kW) beantragen können. Unternehmen oder Organisationen, die nicht unter die De-minimis-Förderung fallen, können eine Investitionsmehrkostenpauschale oder eine Förderung gemäß individueller Mehrkosten beantragen. Je nach Größe der Einrichtung bzw. des Unternehmens werden zwischen 40 und 60 Prozent der Mehrkosten übernommen. Ladeinfrastruktur wird dabei nicht gefördert. Darüber hinaus ist eine Kumulierung mit dem Umweltbonus unter gewissen Voraussetzungen möglich.

Mit den aktuellen staatlichen und projektbezogenen Förderprogrammen reduzieren sich somit die Anschaffungskosten eines Elektroautos nahezu auf das Niveau eines vergleichbaren klassischen Verbrenners. Im Betrieb ist ein Elektroauto dann tatsächlich wesentlich günstiger. Darüber hinaus sind die Reichweiten der aktuell verfügbaren Elektroautos für die tägliche Anwendung im Gesundheits- und Sozialwesen mehr als ausreichend. Außerdem verfügen mobile Pflegedienste über feste kalkulierbare Routen, hohe Jahreskilometerleistung und sind jeden Tag in der Woche unterwegs. Aufgrund dieser Gegebenheiten gibt es vielfach keine Reichweitenprobleme und eine zeitnahe Amortisation des Umstiegs auf eine E-Flotte.

Das zeigt sich auch im Berufsalltag in Freilassing: „Die E-Autos sind bei uns sehr gut angekommen, sie sind täglich im Einsatz und wir werden weitere anschaffen“, so Andrea Fischer, Leiterin der Diakoniestation Freilassing. Ebenfalls überzeugt von der Elektromobilität ist Raphael Röckenwagner, Geschäftsführer des Maschinenrings Traunstein. „So ein E-Auto zu fahren macht zudem Spaß und dank dem regenerativ erzeugten Strom von LandEnergie sind unsere E-Autos schon nach dem ersten

Jahr klimafreundlicher als ein Verbrenner". Ist das Interesse geweckt? Dann noch eines vorweg: Fahrzeuge und Ladeinfrastruktur müssen für die Förderung bis zum 30. September 2022 beschafft und zugelassen werden. Aufgrund der zu erwartenden Lieferzeiten können daher nur Anträge berücksichtigt werden, die bis zum 01. März 2022 eingereicht werden. Daher empfiehlt sich mit Blick auf die Frist eine schnelle Beantragung! Die Chiemgau GmbH widmet sich daher kommenden Donnerstag, den 16. Dezember um 14 Uhr, in Rahmen einer einstündigen, digitalen Infoveranstaltung der Vorstellung des Förderaufrufs „Sozial & Mobil“ und geht auf die Vorteile der Elektromobilität im ländlichen Raum ein.

Sie können sich auf der Veranstaltungsseite der Chiemgau GmbH kostenfrei registrieren. Darüber hinaus konnte die Chiemgau GmbH zur Unterstützung aller Fragen rund um die Antragstellung Herrn Hubert Vachenauer, Berater für Elektromobilität (HWK) gewinnen, sowohl im Rahmen der Infoveranstaltung, als auch für anschließende Antragsberatung im Laufe des Januar 2022. Hierzu sind konkrete Unterstützungsangebote in Form von Beratungsterminen geplant.

Pressmitteilung Chiemgau GmbH

Rubriklistenbild: © Socrates Baltagiannis

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