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Veranstaltung der Traunsteiner Grünen zum Internationalen Frauentag

Noch ein langer Weg bis zur Gleichberechtigung von Frauen in der Welt: hier ist es spürbar

Doris Wagner aus München war am Internationalen Frauentag Gast bei einer Veranstaltung der Traunsteiner Grünen
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Doris Wagner aus München war am Internationalen Frauentag Gast bei einer Veranstaltung der Traunsteiner Grünen

Anlässlich des Internationalen Frauentags am Dienstag (8. März) luden die Traunsteiner Grünen zu einer öffentlichen Online-Diskussion ein. Mit dabei war auch Doris Wagner, Sprecherin der Grünen Landesarbeitsgemeinschaft Frauen.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Traunstein – „Schutz von Frauen und von benachteiligten Minderheiten in internationalen Zusammenhängen“. So definiert Doris Wagner, die langjährige Sprecherin der Grünen Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Frauen und ausgewiesene Sicherheitspolitikerin den Begriff „Feministische Außenpolitik“.

In der von Ortssprecherin Martina Wenta geleiteten Diskussion wurden von den Teilnehmern aber noch viele weitere Facetten des Themas zur Sprache gebracht. Zweiter Bürgermeisterin Burgi Mörtl-Körner fiel auf, dass Außenministerin Annalena Baerbock eine ganz andere Sprache benutzt als ihre männlichen Vorgänger: „Sie spricht die Menschen im In- und Ausland mit gut verständlichen Worten und nicht so theoretisch und hochgestochen an wie andere“.

Natürlich war auch die Situation in der Ukraine ein Thema. So sagte Stadträtin Helga Mandl, dass man bitte bei Sachspenden für die aus der Ukraine geflüchteten Menschen unbedingt auch an Hygieneartikel für Frauen denken sollte. Die Diskussion dehnte sich dann auf Krisengebiete in anderen Ländern aus, wo viele Frauen der Gewalt von Männern ausgesetzt sind. „In den Frauen-Waschräumen der Flüchtlingsunterkünfte bräuchte es unbedingt Schlösser an den Türen“, nannte Doris Wagner ein Beispiel.

Auch zeigt die jüngste Geschichte, dass bei Friedensverhandlungen fast immer nur Männer am Tisch sitzen. Thomas Lang-Nachtnebel bezeichnete dies als „Westliche Arroganz von patriarchischen Gesellschaften.“- „Frauen haben dagegen einfach einen anderen Blickwinkel auf die Probleme“, ergänzte Helga Mandl. Frauen sollten auch in der katholischen Kirche viel mehr Möglichkeiten zur Mitsprache und Mitgestaltung haben“, meinte Stadtrat Thomas Stadler.

Zusammenfassend zeigte sich, dass es noch ein langer Weg ist zur Gleichberechtigung von Frauen in der Welt, und dass der Internationale Frauentag weiterhin wichtig ist, um zumindest einmal im Jahr auf die Problematik hinzuweisen.

Pressemitteilung der Traunsteiner Grünen