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Eva Mayr-Stihl Stiftung unterstüzt Klinikum Traunstein

Zu viele Herz-Lungen Maschinen durch Covid-19 Patienten besetzt - 320.000 Euro Förderung für neue Geräte

Der Vorstand der Eva Mayr-Stihl Stiftung, Robert Mayr, gibt mit der symbolischen Übergabe der Fördermittel in Höhe von 320.000 Euro den offiziellen Startschuss für den Ausbau der stationären und mobilen Kapazitäten des ECMO Zentrums am Klinikum Traunstein. (v.l.n.r. Landrat Siegfried Walch, Vorstandsvorsitzender der Kliniken Südostbayern Dr. Uwe Gretscher, Stiftungsvorstand der Eva Mayr-Stihl Stiftung Robert Mayr, Oberarzt Kardiologie u. Pneumologie am Klinikum Traunstein und Ltd. Hubschrauberarzt Christoph 14 Dr. Markus Barth).
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Der Vorstand der Eva Mayr-Stihl Stiftung, Robert Mayr, gibt mit der symbolischen Übergabe der Fördermittel in Höhe von 320.000 Euro den offiziellen Startschuss für den Ausbau der stationären und mobilen Kapazitäten des ECMO Zentrums am Klinikum Traunstein. (v.l.n.r. Landrat Siegfried Walch, Vorstandsvorsitzender der Kliniken Südostbayern Dr. Uwe Gretscher, Stiftungsvorstand der Eva Mayr-Stihl Stiftung Robert Mayr, Oberarzt Kardiologie u. Pneumologie am Klinikum Traunstein und Ltd. Hubschrauberarzt Christoph 14 Dr. Markus Barth).

Weil Covid-19 Patienten eine mobile Herz-Lungen Maschinen immer über einen längeren Zeitraum brauchen, ist eine drittes Gerät dringend notwendig. Durch eine 320.000 Euro hohe Unterstützung der Eva Mayr-Stihl Stiftung kann das Klinikum Traunstein ein weiters Gerät anschaffen.

Pressemitteilung im Wortlaut:

Traunstein - Das Klinikum Traunstein bekommt neue mobile Herz-Lungen Maschinen und ein Reanimationseinsatzfahrzeug. Damit kann im Notfall die lebenswichtige Herz- Lungen-Funktion überbrückt und wertvolle Zeit für die Behandlung gewonnen werden. Mit 320.000 Euro fördert die Eva Mayr-Stihl Stiftung die Anschaffung von zwei neuen mobilen Geräten für das ECMO Zentrum am Klinikum Traunstein.

ECMO steht für Extrakorporale Membranoxygenierung und fungiert als künstlicher Herz-Lungen Ersatz. „Die Therapie stellt oft die einzige Überlebenschance bei einem anhaltenden Herz- Kreislauf-Stillstand oder schwerem Lungenversagen dar. Sie schützt den Patienten aber nicht nur vor dem Versterben, sondern auch vor schweren neurologischen Folgeschäden, so Dr. Markus Barth, Oberarzt in der Kardiologie sowie leitender Hubschrauberarzt Christoph 14.

Im Rahmen der Förderung soll auch ein spezielles Reanimationseinsatzfahrzeug angeschafft werden, denn in so einem Notfall zählt jede Sekunde. Meist stehen ECMO-Geräte nur an Universitätskliniken oder Herzzentren zur Verfügung, da die Anwendung Spezialwissen erfordert. „Am Klinikum Traunstein wurde bereits 2011 mit dem Aufbau eines ECMO-Teams sowie der dazugehörigen Expertise begonnen.

Zwei Geräte sind seitdem erfolgreich im Einsatz. Denn die Kliniken Südostbayern liegen im Notfall zu weit entfernt von Maximalversorgern, wie dem ECMO-Zentrum Regensburg, das vor Aufbau unserer eigenen Einheit in schweren Fällen, wann immer möglich, per Hubschrauber zu Hilfe kam.“ sagt Dr. Uwe Gretscher, Vorstandsvorsitzender der Kliniken Südostbayern, über die besondere Situation am Klinikum.

Auch bei Unterkühlungen – wie sie beispielsweise bei Lawinenopfern vorkommen – kann die ECMO-Therapie Leben retten. Mit der Covid-19-Pandemie stieg die Zahl der zu Behandelnden mit schwerstem Lungenversagen, die auf eine ECMO-Therapie als letzte Option angewiesen waren, noch einmal erheblich an.

Dr. Markus Barth erläutert: „Die beiden vorhandenen Geräte sind für Covid-19-Patienten häufig längerfristig in Verwendung, dadurch ist die kurzfristige, notfallmäßige Versorgung eines Herz-Kreislauf-Stillstands nicht mehr durchgängig gewährleistet. „Mit der Förderung durch die Eva Mayr-Stihl Stiftung wird der gleichzeitige Betrieb von drei ECMO-Plätzen auf der Intensivstation sichergestellt.

Zusätzlich planen wir auch, eine mobile Station in einem speziellen Einsatzfahrzeug einzurichten. Damit können wir dann sehr schnell vor Ort sein, um im Fall eines auf die üblichen Wiederbelebungsmaßnahmen nicht ansprechenden Herzstillstandes eine Kreislaufstabilisierung vorzunehmen.“

Im Südostbayerischen Raum hat nur das Klinikum Traunstein ein ECMO Zentrum und ein mobiles Einsatz Team. „Diese Investition in die stationären und mobilen Kapazitäten unserer Klinik schafft die Chance auch hier im ländlichen Raum eine schnelle Versorgung bei Herz-Lungen-Versagen auf Universitätsniveau zu gewährleisten.

Die Eva Mayr-Stihl Stiftung hat mit ihrem Engagement beispielsweise für ein eigenes Covid-19-Schnelllabor schon viel Positives für die Gesundheitsversorgung in der Region bewirkt. Für diese enorme Unterstützung der beiden Stifter, Eva Mayr-Stihl und Robert Mayr, kann ich nur ein herzliches Vergelt’s Gott aussprechen“ freut sich Landrat Siegfried Walch.

Robert Mayr, einer der Stifter der Eva Mayr-Stihl Stiftung, hat einen besonderen Bezug zur Region: „Ich bin vor über 80 Jahren im Klinikum Traunstein geboren worden. Da die Stiftung einen Schwerpunkt ihrer Arbeit auf die Medizin setzt, ist ein Engagement für dieses Krankenhaus naheliegend – und liegt mir persönlich am Herzen. Auch für unsere anderen Schwerpunkte Wissenschaft & Forschung sowie Kunst & Kultur haben wir in der Region Projekte gefunden. So fördern wir unter anderem den Nationalpark Berchtesgaden und das Holzknechtmuseum in Ruhpolding.“

Pressemitteilung KLINIKEN SÜDOSTBAYERN AG

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