Wie den Vierbeinern helfen?

Die Pfoten schmerzen: Kein Streusalz mehr oder eigene "Hundewege"?

  • schließen

Traunstein - Für Hunde können die Wintermonate ganz besonders anstregend werden: Das Streusalz greift die empfindlichen Pfoten der Vierbeiner an. Wie könnte die Stadt hier reagieren?

Ein Thema, das viele Hundebesitzer im Winter beschäftigt, brachte zweiter Bürgermeister Hans Zillner zuletzt in den Stadtrat: "Immer wieder werde ich von Hundebesitzern angesprochen, ob die Stadt nicht eigene Hundewege ausweisen kann, zum Beispiel an der Traun" - Wege also, auf denen die Stadt kein Streusalz ausbringt. 

So einfach lässt sich dies aber nicht verwirklichen: "Die Stadt hat die Pflicht, öffentliche Wege verkehrssicher zu halten. Also müssen wir im Winter streuen und salzen", so Manfred Bulka vom Ordnungsamt. Bestenfalls im Außenbereich der Stadt könnte man nach wenig frequentierten Wegen suchen und prüfen, ob dort auf den Einsatz von Streusalz verzichtet werden kann. "Das wäre machbar", so Bulka. "Wir sollten das dann auch 'Hundeweg' nennen, auch wenn's nur einer ist", so Hans Zillner weiter.

Streusalz dringt bei Hunden gern in die Zwischenräume der Zehen und in kleine Risse der Pfotenballen ein und wirkt dann schmerzhaft. Später entzieht das Salz der Haut Feuchtigkeit. Zur Prävention können Hundebesitzer vor dem Spaziergang die Pfotenballen mit Hirschtalg, Vaseline oder einer eigenen Pfotenschutzsalbe einschmieren.

xe

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Zurück zur Übersicht: Traunstein

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser