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Am Freitag, den 27. Mai

Ein Tribute zu Ehren des Königs der Country-Music

folsom.
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Die Folsom Prison Band hält die Erinnerung an den legendären Johnny Cash wach und führt fort, was Cash einst schuf. Eine Hommage zu Ehren des Königs der Country-Music mit Hits und Raritäten, bei der die Spur von anfänglichem Material bis zu den späten American Recordings reicht.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Traunstein - Doch in diesem Programm steckt mehr: Aufgebaut um die Songs von JR Cash, welche knapp die Hälfte des vielfältigen Programms einnehmen, findet sich zudem Material seiner Weggefährten und derer, dessen Musik die Legende so beeinflusst hat: Willie Nelson fehlt dabei ebenso wenig wie Kris Kristofferson, Hank Williams, Elvis Presley oder Buddy Holly. Gefühlvoll interpretiert dabei Roman Hofbauer mit seiner einzigartigen Stimme die Songs der Legende Cash, unterlegt durch den stampfenden Rhythmus der Akustik- Gitarre. Der zweite Eckpfeiler der Band besteht aus dem Salzburger Ausnahmegitarristen Martin Langer. Wenige kennen die Musikgeschichte so gut wie er und genauso wenige können ihr Wissen in einem grandios virtuosen Gitarrenspiel umsetzen. Dabei werden die Songs interpretiert, nicht einfach nur nachgespielt, sondern vielmehr mit dem eigenen Stempel versehen – eine tiefe Verneigung vor den Originaltiteln.

Umgemünzt auf die Sologitarre bedeutet das, dass man neben den typischen Grooves auch immer wieder Einflüsse aus New Orleans – feinste Jazz-Nuancen – entdeckt. Diese bislang einmalige Kombination hebt die Folsom Prison Band ganz deutlich aus dem einfachen Genre „Country & Blues“ hervor, denn die Combo schafft damit einen eigenen Stil. Mit authentischem Sound und gefühlvollen Interpretationen kann man sich auf ein echtes Konzerterlebnis freuen, in dem die Tiefe und Schwere von Cashs Liedern glaubwürdig wiedergegeben wird. Dabei wird man eingeladen auf eine musikalische Zeitreise. Umrahmt werden die Lieder mit Hintergrundgeschichten über deren Entstehung und die Zeit, in der sie geschrieben wurden. Das Publikum wird auf einen Streifzug durch den amerikanischen Süden mitgenommen.

Unsterbliche Cash-Klassiker wie „Walk the line“ oder „Ring of Fire“ gehören ebenso dazu wie „Man comes around“ als auch Nummern von Wegbegleitern des „Man in Black“ wie etwa Willie Nelson, Elvis Presley oder Bob Dylan. Beide Musiker sind seit Jahren zusammen unterwegs, unter anderem sind sie als Support der Bellamy Brothers auf der Bühne und haben den Titelsong zum „Austrian King of Country“ aufgenommen. Ein Abend mit der Folsom Prison Band heißt tief eintauchen in eine andere Welt, in den Südwesten der USA, einer musikalischen Zeitreise zu den Wurzeln des Country, Blues und Rock`n Roll zu folgen und dabei auf gute alte Bekannte zu treffen. Ein echtes Konzerterlebnis wartet auf die Besucher.

Samstag 28. Mai, 20Uhr, Kabarett, Stephan Bauer. Vor der Ehe wollt`ich ewig leben.

Jeder kennt sie: die Müdigkeit in der Beziehung. Wenn man nach zehn Jahren ratlos in das Gesicht des Partners schaut und sich klar wird: Vor der Ehe wollte ich ewig leben. Fast jeder hatte mal so seine Träume von einem glücklichen und erfüllten Dasein. Und was ist davon übrig? Mit 25 heiratet man den Menschen, der einem den Verstand wegbu… - und mit 50 stellt man fest: Es ist ihm gelungen. Aber ist die Ehe trotz hoher Scheidungsraten wirklich überholt? Sind Single-Leben, Abendabschlussgefährten und Fremdgehportale im Netz eine tragfähige Alternative? Kann man das alte Institut der Ehe nicht modernisieren? Für Männer ist es heute z.B. nicht wichtig, dass eine Frau kochen kann, sondern dass sie keinen guten Anwalt kennt. Der Mann weiß inzwischen ohnehin: Wer oben liegt, muss spülen. Wichtig ist heute nur noch, dass die Beziehung ausgeglichen ist: Einer hat recht, der andere ist der Ehemann.

Die Ehe hat doch auch ihre guten Seiten. Man kommt nach Hause und hat immer dieselbe Bezugsperson, die einen ablehnt. Eine Ehe muss auch nicht langweilig sein. Man kann auch Lebensversicherungen aufeinander abschließen, dann hat sie die tolle Spannung wer gewinnt. Es müssen eben ein paar Regeln eingehalten werden. Die wichtigste lautet: Treue. Viele Menschen können das nicht. Warum eigentlich nicht? Bei Tieren funktioniert das doch auch. Pinguine sind sich ein Leben lang treu – aber die sehen halt auch alle gleich aus… Stephan Bauer geht mit gutem Beispiel voran, ist (nochmal) vor den Traualtar getreten, getreu dem Motto: „Heiraten ist Dummheit aus Vernunft“. Warum auch nicht? „Wir sind 5 Jahre zusammen, streiten viel, haben wenig Sex – dann können wir es auch offiziell machen.“ Stephan Bauers neues Programm ist wie immer ein pointenpraller Mega-Spaß, aber auch eine offene Abrechnung mit der Single-Gesellschaft, erodierenden Werten und dem Gefühl von „alles geht“.

Vorschau: KW23

Freitag 10. Juni, 20Uhr, Konzert. NIKOLAUS WOLF, Acoustic Trio Tour.

Auch wenn ihn das Reeperbahnfestival als „Weird Guy From Bavaria“ ankündigt, klingt dieser Typ so gar nicht nach seiner bayerischen Heimat. Unter dem Namen seines Uropas „Nikolaus Wolf“ lebt Michi Rieder vielmehr sein Faible für Sixties Rock, Neo Folk & Brit Pop in vollen Zügen aus. Die Süddeutsche Zeitung bezeichnet ihn dementsprechend als „Chamäleon der Popmusik der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts“, eine gewisse Sympathie zu Liam Gallagher oder John Lennon lässt sich dabei nicht überhören. Mit seiner ersten EP „Roekki Zimt“ (2017) sorgt Nikolaus Wolf schon ziemlich für Aufsehen, auf der er „den Geist der britischen Sechzigerjahre mit zeitgemäßen Folk-Interpretationen vereint“ (Intro). Er komponiert Musik für Film und spielt mit seiner Band über 100 Auftritte in halb Europa, während der Song „Human Lights“ in einem Werbespot in EU & USA rauf und runter läuft.

Ganze fünf Jahre dauert’s, bis Nikolaus Wolf endlich mit neuem Material in den Startlöchern steht. Er hat viel erlebt und auch einiges zu erzählen - schließlich wird er in dieser Zeit nicht nur zum zweiten Mal Vater, er übersteht auch eine Tumorerkrankung. Und da war ja noch dieses Feuer im Winter 2021, das ihn zu “Easy Riders” inspririerte. Es ist ein Aufbruch in dunklere, ernstere Ecken. War die Debüt EP noch eher im heiteren Indie Singer-Songwriter Folk verwurzelt, geht es auf dem neuen Werk wesentlich rougher und kantiger zu, die Reise geht in Richtung Sixties Rock’n’Roll zwischen London, New York & der kalifornischen Wüste - als wäre man auf einem wilden Klassentreffen von Rolling Stones, den Kinks & Velvet Underground.

Michi Rieder - Vocals, Gitarre. Domi Schauer - E-Gitarre, Vocals. Dani Weber - Piano

Vorschau: KW24

Freitag 17. & Samstag 18. Juni 20 Uhr Theater. Richard & Ludwig. Zwei Genies am Rande des Wahnsinns.

Starnberger See: Aus einer Nebelbank taucht ein nicht registrierter Zwei-Personen-Rad-Dampfer auf und rammt die MS-Bayern mittschiffs. Nur kurze Zeit später besetzen zwei etwas orientierungslos wirkende Herren den Senderaum der bayerischen Funkwelle, treiben den Sendeleiter in den Wahnsinn, die Einschaltquoten in die Höhe, und erfinden den „Fliegenden Holländer“. Eine skurril-komische, tragisch-bunte, verbrecherisch-sozial größenwahnsinnige, aber historisch noch nicht belegte Szenerie, über zwei schillernde Figuren der bairischen Geschichte. Der Autor dieser möglich-wahren Bühnen-Live-OffAir-Radio-Show, Mario Eick, benennt diese im Stück fiktiv mit Richard & Ludwig. Richard [ritch´art]:

Christoph Stoiber, ausgebildet an der Ruth v. Zerboni Schauspielschule, stand schon für zahlreiche Film- und Fernsehprojekte vor der Kamera. Rosenheim Cops, Mord in bester Gesellschaft, Pfarrer Braun, Lena Lorenz, XY (als Schauspieler), SoKos „dort und da“ und war im Bayerischen Volkskunsttheater München in verschiedenen Rollen zu sehen. Er verkörperte im Hauptcast der ZDF-Serie „Die Garmisch Cops“ die Rolle des Franz Obermayr für die er von der Polizei zum „Polizeiehrenkommissar“ ernannt wurde. Ludwig [koenig]: Franz-Josef Fuchs studierte Schauspiel und Kulturmanagement in Wien und München, gründete 1999 NUTS-DieKulturfabrik in Traunstein, die sich zu einer der bekanntesten Institutionen der freien bayerischen Kulturszene entwickelte. Seit 2006 betreibt er noch zusätzlich die TheaterBar Studio16. Als Schauspieler und Regisseur steht er gerne und oft selbst auf der Bühne. Zudem koordiniert Franz-Josef Fuchs als künstlerischer Leiter das Fabriktheater Traunstein und inszeniert die Spielzeiten sowie die regelmäßig stattfindenden historischen Freilicht-Spiele mit über 100 Akteuren.

Eine nicht unbedeutende Rolle im Stück übernimmt außerdem die Bayernwelle Südost: Geschäftsführer Dietmar Nagelmüller leiht dem Sendeleiter seine Stimme, Markus Gollinger gibt den Moderator im Studio und Verena Fuchs steht als „Musikzwerg“ hinter den Reglern. Ein „Muss-Anschauer“ für alle Liebhaber des monarchisch-bayrischen Wahnsinns und der sächsisch-schlauen Dreistigkeit oder die es noch nicht gesehen haben.

Pressemitteilung NUTS-Die Kulturfabrik