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Weiterhin starke Einschränkungen in der Belegung

Existenz der Mutter-Kind-Kurkliniken im Landkreis Traunstein gefährdet

Keine Corona Entwarnung für Einrichtungen des Müttergenesungswerks. Weiterhin starke Einschränkungen in der Belegung

Die Mitteilung im Wortlaut:

Traunstein - Das Müttergenesungswerk meldet, dass Einrichtungen immer noch stark durch die Corona-Einschränkungen belastet sind. Häuser dürfen nicht voll belegt werden, die Hygienevorschriften sind auf einem hohen Niveau. Dies führt in der Folge dazu, dass die Kosten für den Betrieb explodieren und Betroffene oft mehrere Monate auf einen Kurplatz warten müssen. Das 1950 von der Gattin des damaligen Bundespräsidenten, Elly Heuss-Knapp, gegründete Müttergenesungswerk fordert folglich die Weiterführung der pandemiebedingten Ausgleichszahlungen, damit die Kliniken im Müttergenesungswerk eine Chance haben, zu überleben. Und das müssen sie, denn sie werden gebraucht.

Mütter, Väter und pflegende Angehörige sind auf dieses Angebot angewiesen – besonders in Hinblick auf die extreme Belastungssituation von Familien in und nach der Pandemie. Die Kräfte sind erschöpft, die Gesundheit angegriffen. Der Bedarf für eine Vorsorge- oder Rehabilitationsmaßname ist bei Care-Arbeit Leistenden entsprechend hoch und steigt weiter.

Hohe Nachfrage in den Beratungsstellen

Bereits jetzt erleben die Beratungsstellen im Müttergenesungswerk 30 Prozent mehr Nachfrage bei immer weniger verfügbaren Kurplätzen, so auch in der Beratungsstelle beim BRK in Traunstein: „Leider ist es jetzt schon so, dass wir in den Kliniken erst wieder Plätze ab Dezember vormerken können, bei spezifischen Indikationen sogar erst zum nächsten Frühjahr“, erklärt Bernhard Lerner, der Leiter der sozialen Dienste beim BRK in Traunstein. „Es herrscht ein hoher Leidensdruck bei den Betroffenen. Diesen versuchen wir bis zu einem möglichen Kurantritt durch die Vermittlung in ambulante Angebote zwar zu verringern, diese können aber eine vollwertige Maßnahme nicht ersetzen. Die Gefahr des Ausbrennens und der verschlechterung der gesundheitlichen Situation ist ein ständiger Begleiter. Darunter leidet die gesamte Familie und die Menschen die zuhause gepflegt werden müssen.

Die Lage ist sehr angespannt zumal wir auch nicht wissen ob die Häuser in den kommenden Jahren noch betrieben werden können“ „Die Frage ist nicht, ob Mütter, Väter oder pflegende Angehörige eine Kurmaßnahme brauchen. Die Frage ist, ob wir dies in Gesellschaft und Politik zur Priorität erklären,“ fasst es die Geschäftsführerin des Müttergenesungswerks, Yvonne Bovermann, in Ihrer Mitteilung zusammen.

Pressemitteilung BRK KV Traunstein

Rubriklistenbild: © Ralf Hirschberger

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