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"Ozapft is!" in Traunstein

Starkbierfest kann kommen: Fastenbock überzeugt

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Zwei Schläge von Oberbürgermeister Christian Kegel brauchte es, dann floss der Fastenbock. Rechts im Bild Maximilian Sailer.

Traunstein - Das Starkbierfest kann kommen! Der Fastenbock ist gebraut und schmeckt nach einhelliger Meinung ausgezeichnet. Davon konnten sich am Dienstagabend rund 30 geladene Gäste im Sudhaus des Hofbräuhauses überzeugen.

Zwei Schläge brauchte es und Oberbürgermeister Christian Kegel konnte traditionell verkünden: „Ozapft is!“. 19,2 Prozent beträgt die Stammwürze des Starkbiers, der Alkohol liegt bei 7,8 Prozent. Beides schmeckt, beziehungsweise spürt man je nach Menge und eigener körperlicher Verfassung durchaus relativ schnell. 

Eine lange Tradition

Hofbräuhaus-Chef Maximilian Sailer bedankte sich für das Kommen der Gäste und richtete den Blick auf das kommende achte Traunsteiner Starkbierfest. Er verwies auf den aus Kupfer gebauten Stammbaum der Braumeister im Innenhof des Sudhauses an dem jeder der 27 Braumeister in der über 400-jährigen Geschichte „verewigt“ wurde. Seien die Braumeister doch das „Herzstück einer Brauerei“, stellte Sailer die herausragende Bedeutung der Brauer des ältesten Kulturgetränks seit Menschengedenken heraus. 

Das Geheimnis des vollmundigen Geschmacks

Er spüre förmlich die Kraft des Fastenbiers sagte Sailer und wies bei der Beschreibung des Bieres darauf hin, dass das Malz traditionell von entscheidender Bedeutung für den Geschmack des Bieres sei. Der dunkle Bock mit dem leichten Rotstich sei deshalb so vollmundig, weil man mit dem Malz aus einer kleinen Mälzerei in Pappenheim schon seit Generationen genau die richtigen Zutat für den Fastenbock habe und damit für dessen eigenen Charakter sorge. 

Im Mittelpunkt des 8. Starkbierfestes: Die Politiker

Er dankte Oberbürgermeister Kegel und den anwesenden Traunsteiner Kommunalpolitikern nicht ganz ernst gemeint: „Ihr habt das ganze Jahr über so gut mitgetan, ihr habt alles gegeben, es wird bestimmt ganz lustig“ sagte er ironisch mit Blick auf die Fastenpredigt beim kommenden Starkbierfest. Oberbürgermeister Kegel nahm den kleinen Seitenhieb lächelnd-sportlich und betonte man habe sich Mühe gegeben, dass dem Fastenprediger Albert Rosenegger beim Derblecken der Kommunalpolitiker der Stoff nicht ausgehe. „Wir haben uns viel Mühe gegeben“ sagte das Stadtoberhaupt mit einer kräftigen Portion Ironie. Er freue sich auf die Starkbierzeit und das dazugehörige Bier, das Kraft bis Ostern schenken möge.

Starkbierfest startet am 4. März

Nach dem Ozapfn konnten sich die Anwesenden einen eigenen Eindruck von dem Starkbier machen wozu passend eine deftige bayerische Brotzeit bereit stand. Die Brunngassl Tanzlmusi aus Traunstein sorgte für den richtigen musikalischen Ton. Jetzt heißt es für viele Kartenbesitzer W arten auf den Samstag 4. März bis sich Freunde des Fastenbocks und so manchem derben Scherzes über die Traunsteiner Stadtpolitik beim Starkbierfest im historischen Saal des Hofbräuhauses in der Mittleren Hofgasse einfinden werden

„G’spaßiges, Merkwürdiges und Unerhörtes“ mit Albert Rosenegger ist bei dem in Rekordzeit ausverkauften Traunsteiner Starkbierfest angekündigt, musikalisch umrahmt von der Stadtkapelle Traunstein und bewacht von den Traunsteiner Landsknechten.

awi

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