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Wahlergebnis von 2018 zumindest wiederholen

FDP Traunstein stellt Stimmkreiskandidaten für Bezirkstags- und Landtagswahl vor

Aufstellung FDP-Kreisverband
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von links: Bezirkstagskandidat Christian Schunck, Bezirksvorsitzende Barbara von Baudissin-Schmidt, Landtagskandidat Dr. Walter Buggisch.

Wie schon 2018 wird sich der FDP-Kreisvorsitzende Dr. Walter Buggisch bei der Landtagswahl 2023 als Stimmkreiskandidat des Stimmkreises Traunstein um einen Sitz im Bayerischen Landtag bewerben. Bei der Stimmkreisversammlung des FDP-Kreisverbands Traunstein im Sailer-Keller wurde er mit 11:0 Stimmen als Kandidat aufgestellt.

Traunstein – Ebenfalls einstimmig wurde der stellvertretende FDP-Kreisvorsitzende Christian Schunck zum Stimmkreiskandidat für die Bezirkstagswahl gewählt. Als Delegierte für die Wahlkreisversammlung zur Aufstellung der Listenkandidaten im Februar in Bergen wurden Dr. Walter und Bettina Buggisch sowie Christian Schunck gewählt.

Dr. Buggisch erklärte, die FDP sei 2018 mit einem guten Ergebnis in den Landtag eingezogen. In der kommenden Wahl wolle die Partei dieses Ergebnis mit Martin Hagen an der Spitze zumindest wiederholen. Als seine politischen Schwerpunkte nannte er die Verkehrspolitik mit den Ausbau des Schienennahverkehrs. Land und Bund hätten zudem viele Infrastrukturprojekte verschlafen, wie zum Beispiel den Ausbau des Zulaufs zum Brennerbasistunnel und der Stromtrassen vom Norden. Ferner nannte er die Entwicklung des ländlichen Raums und die Umweltpolitik. Als Mitglied des bayerischen Polizeisportkuratoriums zählte er zusätzlich die Sportpolitik auf.

Als Polizeibeamter liegt ihm die Innenpolitik mit Schwerpunkt Innere Sicherheit am Herzen. Alle Blaulichtorganisationen müssten mehr wertgeschätzt werden, forderte Dr. Buggisch. Sie müssten tagtäglich ihren Kopf hinhalten. Die FDP stehe hinter der Polizei. Bayern sei bei der Polizei im Vergleich zu anderen Bundesländern zwar gut aufgestellt, es fehle jedoch an Aus- und Fortbildung der Polizeibeamten. Außerdem bedürfe es einer Strukturreform. Weil man sehr kleinteilige Strukturen habe, brauche man ein zentrales bayerisches Polizeipräsidium.

Als politisches Ziel der FDP bei der Landtagswahl gab er den Wiedereinzug in den Landtag und eine Regierungsbeteiligung aus. Sein persönliches Ziel sei nicht, aus persönlichem Ehrgeiz in den Landtag zu kommen. Vielmehr fehlten im Landtag Fachleute für Innere Sicherheit bei rund 40 000 Polizisten.

Als Mitglied des Traunsteiner Kreistags sah der freiberufliche Volkswirt Schunck den Bezirkstag als Organ der kommunalen Familie, das über die Gemeinden und den Landkreisen finanziert werde. Zu den wichtigen Kernaufgaben des Bezirkstags gehöre der Sozialbereich. Als Ziel rief er aus, dass die FDP in allen sieben Bezirkstagen stark vertreten sind möge. Er würde sich freuen, wenn er seinen Teil dazu beitragen könnte, sagte Schunck.

Eine stärkere FDP auf dem Land forderte die Bezirksvorsitzende Barbara von Baudissin-Schmidt ein. Die FDP brauche die Nähe zum Bürger, um zu erfahren, was ihn bewege. Die Partei müsse die Bürger davon überzeugen, dass die FDP Mandate für ihn anstrebe. Sie verhehlte nicht, dass es einen langen Atem brauche, um Leute aufzubauen, die kandidieren können. Sie hoffte daher, dass die FDP Leute finden werde, die diesen mutigen Weg mitgehen würden, damit die Partei wieder stabilere Ergebnisse einfahren könne.

Harsche Kritik äußerte sie am Haushalt des Bezirks. Der Bezirkstag habe keinen vorberatenden Haushaltsausschuss. Die Mitglieder des Bezirkstags bekämen fertige Zahlen vorgelegt und könnten deshalb nicht viel bewegen. Sie forderte mehr Fairness ein. Die FDP wolle im Bezirkstag mitreden, weshalb sie auf eine gute Fraktionsstärke hoffe, so von Baudissin-Schmidt. Gute Ergebnisse wolle die FDP aber auf beiden Ebenen einfahren, betonte sie.

Bjr

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