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Stau in Richtung München

Tödlicher Unfall auf der A8 bei Brunnthal: Münchner Jeep kracht in parkenden Lkw

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Rauchmeldertag am 13. Mai

Kreisfeuerwehrverband Traunstein warnt: Immer mehr Wohnungsbrände durch Akkus

Laptop, E-Bike, Rasenmäher – viele Geräte, die wir täglich nutzen, werden mit Lithium-Ionen-Akkus betrieben. Die Feuerwehren stellen eine deutliche Zunahme von Bränden von Akkus fest. Um vor allem nachts geschützt zu sein, fordern die Feuerwehren zum Rauchmeldertag auf, die Wohnung mit den lebensrettenden Rauchwarnmeldern auszustatten.
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Laptop, E-Bike, Rasenmäher – viele Geräte, die wir täglich nutzen, werden mit Lithium-Ionen-Akkus betrieben. Die Feuerwehren stellen eine deutliche Zunahme von Bränden von Akkus fest. Um vor allem nachts geschützt zu sein, fordern die Feuerwehren zum Rauchmeldertag auf, die Wohnung mit den lebensrettenden Rauchwarnmeldern auszustatten.

Zum bundesweiten Rauchmeldertag am Freitag (13. Mai) macht der Kreisfeuerwehrverband Traunstein auf Gefahren durch Lithium-Ionen-Akkus aufmerksam und informiert über das richtige Verhalten im Brandfall. Auch erinnert die Feuerwehr daran, wie wichtig es ist die Wohnung mit Rauchmeldern auszustatten, um bei einem Feuer rechtzeitig gewarnt zu werden und sich vor dem gefährlichen Brandrauch und den Flammen in Sicherheit bringen zu können.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Traunstein – Die Feuerwehren nehmen den Aktionstag zum Anlass, um auf die Zunahme von Bränden durch Akkus hinzuweisen. Das Institut der Schadenverhütung (IFS) stellt einen deutlichen Anstieg der Brände durch Lithium-Ionen-Akkus fest. Solche Akkus stecken in E-Bikes, Smartphones, Notebooks, Bohrmaschinen, Rasenmähern und vielen anderen Alltagsgeräten. Sie versorgen Motoren und Geräte kabellos mit Strom.

Laut IFS können technische Mängel oder eine unsachgemäße Handhabung Defekte verursachen, durch die der Akku die gespeicherte Energie schlagartig und unkontrolliert abgibt – das so genannte „thermische Durchgehen“. Der Akku geht dabei sehr schnell und heftig in Flammen auf. Dadurch entzündet sich brennbares Material in der Nähe, es kann sehr schnell zu einem Wohnungsbrand kommen.

Zum Laden von Lithium-Ionen-Akkus sollten unbedingt die Herstellerangaben beachtet werden. Akkus dürfen auf keinen Fall geöffnet, zerlegt oder beschädigt werden, sonst droht akute Brandgefahr. Bei der Nutzung sind zu hohe oder besonders niedrige Temperaturen zu vermeiden. Bei der Lagerung sollte zudem darauf geachtet werden, dass ein gegenseitiger Kurzschluss ausgeschlossen ist (ggf. Pole abkleben). Entsorgt werden sollen die Akkus ordnungsgemäß über Sammelstellen, zum Beispiel im Einzel- oder Fachhandel.

Was tun, wenn der Akku brennt?

Wenn es zu einem Brand kommt ist der brennende Akku - sofern er noch am Stromnetz angeschlossen ist - mit dem Ladegerät vom Netz zu treffen. Der Akku selbst kann mit Wasser gelöscht werden. Wichtig ist jedoch, dass Lithium-Ionen-Batterien oft zeitverzögert reagieren. Auch wenn das Feuer augenscheinlich schon gelöscht ist, sind damit nicht automatisch die chemischen Prozesse im Inneren der Zelle gestoppt. Die Akkus sollten deshalb weiter mit Wasser gekühlt werden.

Da eine Neuentzündung nicht auszuschließen ist, sollte der gelöschte Akku an einen sicheren Ort verbracht werden, z.B. auf eine nicht brennbare Unterlage im Freien. Selbstverständlich steht die Feuerwehr rund um die Uhr zur Verfügung. Deshalb auch bei der Entstehung und einem beginnenden Brand vorsorglich die Feuerwehr über Notruf 112 rufen, bevor sich der Akkubrand zu einem Wohnungsbrand ausbreitet.

Und einmal mehr fordert der Kreisfeuerwehrverband dazu auf die Wohnung mit Rauchwarnmeldern auszustatten. Vor allem nachts sind Rauchmelder Lebensretter, denn im Schlaf bemerkt man die Entstehung eines Feuers und den giftigen, lebensgefährlichen Brandrauch nicht. Durch den Heulton des Rauchmelders wird man jedoch rechtzeitig geweckt und hat noch die nötige Zeit, sich und seine Familie in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr unter 112 zu rufen.

Pressemitteilung des des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein e.V.

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