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Ein Licht, das uns Alle verbindet!

Feuerwehren empfangen das Friedenslicht aus Bethlehem – sternförmige Verteilung

Am 22. Dezember erreicht das Friedenslicht aus Bethlehem bayerischen Boden. In einer Andacht in der Stiftskirche Tittmoning werden es die Feuerwehren des Landkreises Traunstein in Empfang nehmen und sternförmig in der gesamten Region verteilen.
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Am 22. Dezember erreicht das Friedenslicht aus Bethlehem bayerischen Boden. In einer Andacht in der Stiftskirche Tittmoning werden es die Feuerwehren des Landkreises Traunstein in Empfang nehmen und sternförmig in der gesamten Region verteilen.

Das Friedenslicht aus Bethlehem erreicht am 22. Dezember bayerischen Boden und wird von den Feuerwehrkameraden aus dem österreichischen Braunau in Tittmoning übergeben. Um 18 Uhr ist eine kurze Andacht in der St. Laurentius Kirche geplant, ehe es die Feuerwehren sternförmig im Landkreis verteilen.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Traunstein/Tittmoning - Ein festlicher Akt mit allen Feuerwehren des Landkreises ist auch in diesem Jahr nicht möglich, so greifen die Verantwortlichen erneut auf eine sternförmige Verteilung zurück. Der Wortgottesdienst wird im Internet übertragen. „Seit vielen Jahren ist die Übernahme des Friedenslichtes für uns Feuerwehrler ein fester Bestandteil und der Abschluss im Jahreskalender des Kreisfeuerwehrverbandes. Es ist ein Zeitpunkt zum Innehalten und Reflektieren“, sagt Christof Grundner im Gespräch mit Chiemgau24. „Wenn ich zurückblicke, war dieses Jahr erneut vom Coronavirus geprägt und unsere Feuerwehren mussten auf vieles verzichten, was gute Tradition ist und insbesondere die gesellschaftlichen Aspekte in den Städten und Gemeinden zurückschrauben. Mit der Verteilung des Friedenslichtes wollen wir zumindest eine stückweite Normalität in dieser unnormalen Zeit verbreiten“.

Die Verteilung des Friedenslichtes beschränkt sich nicht nur auf die Feuerwehren. Für alle, die sich das Licht in ihre Häuser und Familien holen möchten, sind heimatnahe Übergabestellen eingerichtet, an denen die Flamme übergeben oder abgeholt werden kann. Direkt in der Stiftskirche in Tittmoning wird die Kerze des Kreisfeuerwehrverbandes über die Weihnachtsfeiertage brennen und das Friedenslicht kann dort direkt entnommen werden. Zudem haben sich die Feuerwehren Schnaitsee, Tacherting, Trostberg, Seeon, Pierling, Kirchanschöring, Waging, Hochberg, Siegsdorf und Grassau bereit erklärt, das Licht in Tittmoning zu abzuholen und in den jeweiligen Orten bereit zu stellen. Die Aktion steht heuer unter dem Titel „Friedensnetz – ein Licht, das alle verbindet“. Jahr für Jahr beteiligen sich unzählige Nationen, um das kleine Licht auf dem gesamten Globus zu verteilen.

Dabei überwindet es Mauern, Grenzen und gesamte Kontinente. In seinem mehr als 3000 Kilometer langen Weg um den Erdball verbindet es Menschen verschiedenster Nationen und Religionen und spinnt ein Netz des Friedens in unserer Zeit. Von Bethlehem aus, gelangt es in Tittmoning in den bayerischen Landkreis Traunstein und findet von dort aus seinem Weg weiter in die Haushalte des Chiemgaus und Rupertiwinkels. „Leider ist es auch in diesem Jahr nicht möglich, das Friedenslicht in einer großen Andachtsfeier am Stadtplatz in Tittmoning mit allen Feuerwehren zusammen in Empfang zu nehmen“, bedauert Christof Grundner vom Kreisfeuerwehrverband Traunstein. Aus diesem Grund haben sich die Verantwortlichen dazu entschieden, das Heilige Licht auf diese Weise zu verteilen.

„Wir rechnen damit, dass wir um kurz nach 19 Uhr alle Verteilerorte erreicht haben und das Licht dann zur Verfügung steht“. Übergeben wird das Licht von den österreichischen Kameraden des Bezirks Braunau. Bei der Andacht werden sie die Kerze des Kreisfeuerwehrverbandes entzünden und das diesjährige Friedenslichtgedicht vortragen. Am Hochberg wird das Friedenslicht direkt am neuen Feuerwehrhaus aufgestellt. Die Mitglieder der Jugendgruppe werden es am Abend an alle Besucher verteilen. Neben dem Feuerwehrhaus in Pierling wird das Friedenslicht auch in den Kapellen Oberwalchen und Frühling sowie in den Kirchen Kirchstätt und Kirchberg (Oberweißenkirchen) zur Abholung bereitstehen. Stellvertretend für die Feuerwehren im südlichen Landkreis werden die Jugendfeuerwehren Grassau und Siegsdorf in Empfang nehmen und an ihren Feuerwehrhäusern weiterverteilen. Zudem wird das Licht an die jeweiligen Pfarrkirchen weitergegeben.

Die Feuerwehren rund um den Waginger See sowie dem Rupertiwinkel werden in Waging und Kirchanschöring die Möglichkeit haben, das Friedenslicht in Empfang zu nehmen. Es kann jeweils am Gerätehaus der beiden Feuerwehren abgeholt werden. Im westlichen Landkreis Traunstein werden die Feuerwehren Schnaitsee, Tacherting, Trostberg und Seeon an der Andacht in Tittmoning teilnehmen und an ihre Feuerwehrhäuser bringen. Dort kann es von den weiteren Feuerwehren oder der Bevölkerung abgeholt werden. Der Wortgottesdienst und die Übergabe des Friedenslichtes werden im Internet übertragen. Der Link dazu wird am 22. Dezember auf der Homepage des Kreisfeuerwehrverbandes (www.kfv-traunstein.de) und in den sozialen Medien zu finden sein. Es sind alle herzlich eingeladen, daran teilzunehmen und der kurzen Andacht beizuwohnen.

Pressemitteilung Hubert Hobmaier Kreisfeuerwehrverband Traunstein

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