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„Man kann nicht nicht kommunizieren“

Fortbildung für Einsatzkräfte – Rhetorik und Kommunikation sind im Ehrenamt wichtig

Auf den ersten Blick scheint es ungewöhnlich, wenn sich Feuerwehrkräfte den Themen „Kommunikation und Rhetorik“ annehmen. Eine gelungene Kommunikation sorgt aber für ein gutes Miteinander und hilft insbesondere in Stressmomenten gemeinsame Ziele zu erreichen. Das vom Kreisfeuerwehrverband organisierte Seminar fand in jedem Fall zu viel Lob unter den Teilnehmern.
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Auf den ersten Blick scheint es ungewöhnlich, wenn sich Feuerwehrkräfte den Themen „Kommunikation und Rhetorik“ annehmen. Eine gelungene Kommunikation sorgt aber für ein gutes Miteinander und hilft insbesondere in Stressmomenten gemeinsame Ziele zu erreichen. Das vom Kreisfeuerwehrverband organisierte Seminar fand in jedem Fall zu viel Lob unter den Teilnehmern.

Engagement in der Feuerwehr ist stets mit Teamwork verbunden. Damit dieses gelingt, braucht es eine gute Kommunikation als Grundlage des großen Miteinanders. Basierend auf der Aussage des bekannten Kommunikationswissenschaftlers Paul Watzlawick „Man kann nicht nicht kommunizieren“ trainierten die Teilnehmer ihre Grundlagen der Kommunikation und lernten die Regeln einer gelungenen Rede oder Ansprache kennen.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Traunstein - Das Angebot stammte vom Landesfeuerwehrverband Bayern, der dies über die „GLASystemische Organisationsberatung“ angeboten hatte. Gerade in Einsatzsituationen braucht es klare Botschaften, die so aufgefasst werden, wie sie gemeint waren. „Nicht auszudenken, wenn der Nachrichtenempfänger im Einsatz etwas ganz anderes in einen Auftrag hineininterpretiert und am Ende etwas falsches durchführt“, so Josef Linner vom Kreisfeuerwehrverband Traunstein, der die Organisation der Seminarreihe übernommen hatte.

Insbesondere Kommandanten und Führungskräfte sind immer wieder gefordert, vor anderen zu sprechen. In mehreren Übungen konnten die Teilnehmer aktiv an ihrer Redetechnik feilen und so, die kleinen und großen Stolperfallen in einer Rede umgehen. „Das Stresslevel ist schon nochmal deutlich gestiegen als dann noch eine Kamera auf mich gerichtet war und meine Ansprache auf der großen Leinwand im Sitzungssaal des Landratsamtes ausgestrahlt wurde“, sagte Teilnehmer Alois Wimmer. Im zweiten Teil der Ausbildungsreihe wurden speziell die rhetorischen Problemstellungen beleuchtet und in zahlreichen praktischen Einheiten trainiert. Dazu zählte auch das sogenannte Kameratraining, bei dem die Teilnehmer gezielt auf diese Situationen vorbereitet wurden.

Stefan Thurner vom Kreisfeuerwehrverband war ebenfalls einer der Teilnehmer. Er lobte insbesondere die Tatsache, „dass dieses Wissen sowohl in der Feuerwehr aber auch in der Arbeitsweilt gleichermaßen nützlich ist und man in der eigenen Kommunikation immer wieder dazulernen kann“. Die Mitglieder der Feuerwehren BSH Traunreut, Hart, Holzhausen, Kammer, Matzing, Traunstein, Übersee, Waging, Engelsberg, Ruhpolding, Übersee sowie der Kreisbrandinspektion zogen am Ende ein durchwegs positives Fazit und waren sich einig, dass auch diese augenscheinlich nicht unmittelbaren Feuerwehrthemen weiter Bestand im Ausbildungsangebot des Kreisfeuerwehrverbandes haben sollen.

„Besonders lobten die Seminarteilnehmer den Feuerwehrbezug des Angebotes. Die Anbieter haben es verstanden, unsere Leute zu begeistern und haben ihnen mit Spaß und einer abwechslungsreichen Themenauswahl viel Hintergrundwissen beigebracht“, freut sich Josef Linner. Christof Grundner zeigte sich insbesondere dankbar dafür, dass der Landesfeuerwehrverband Bayern dieses Angebot für die Landkreise ins Leben gerufen hat. „Dies trägt zukünftig sicher an der ein oder andern Stelle dazu bei, dass Kommunikationsprobleme gelöst werden können oder gar nicht erst entstehen“, so der Traunsteiner Kreisbrandrat.

Pressemitteilung Hubert Hobmaier

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