Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Über 120 Rekrutinnen und Rekruten

Gebirgsjäger legen Gelöbnis bei schönstem Wetter ab

„Ich gelobe der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen…“ – die Rekruten bekennen sich mit dem Ablegen der Gelöbnisformel zum Dienst am Vaterland.
+
„Ich gelobe der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen…“ – die Rekruten bekennen sich mit dem Ablegen der Gelöbnisformel zum Dienst am Vaterland.

Unter großer Anteilnahme der lokalen Bevölkerung und von Freunden, Familie und Bekannten gelobten über 120 Rekrutinnen und Rekruten der 6. Kompanie des Gebirgsjägerbataillon 232 in Traunstein „…der Bundesrepublik Deutschland, treu zu dienen…“.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Traunstein - Nachwuchs-Gebirgsjäger vom Gebirgsjägerbataillon 232 aus Bischofswiesen legten auf dem Stadtplatz in Traunstein ihr Feierliches Gelöbnis ab. Zahlreiche Bürger waren als Zuschauer anwesend, Abordnungen von Feuerwehr und verschiedener Krieger,- Veteranen- und Reservistenvereinen waren mit ihren Vereinsfahnen gekommen. Mit Michaela Kaniber, Bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, war ein hochrangiges Mitglied der Bayerischen Staatsregierung als Gast anwesend. „Wir sind sehr stolz und geehrt, dass dieses öffentliche Gelöbnis auf unserem wunderschönen Stadtplatz in Traunstein stattfindet.“ sagte Dr. Christian Hümmer, Oberbürgermeister der Stadt Traunstein, in seiner Rede. Die sommerlichen Temperaturen und der strahlend blaue Himmel verstärkten den positiven Gesamteindruck zusätzlich. Die musikalische Untermalung wurde durch die Anwesenheit des Gebirgsmusikkorps der Bundeswehr sichergestellt.

Grundausbildung in besonderen Zeiten

Rekruten-Sprecher Jäger Nils Müller lies in seiner Rede verschiedene Stationen der erlebten Grundausbildung Revue passieren. Ein Bergmarsch mit bis zu 1 300 Höhenmeter, ein Übungsplatzaufenthalt in Österreich aber auch die Einschränkungen der Corona-Lage waren einprägsame Erlebnisse, die die jungen Soldaten zusammenschweißten. Bereits vor der Grundausbildung überschattete der Angriff Russlands auf die Ukraine das aktuelle Zeitgeschehen. Den Rekruten wurde einmal mehr vor Augen geführt, was es bedeuten kann, Soldat in Bundeswehr und NATO zu sein: „Im Februar 2022 begann der Krieg in der Ukraine, unmittelbar an der NATO-Ostflanke. Dies bedeutet, dass wir uns plötzlich wieder damit beschäftigten, auch den Frieden auf eigenem Boden zu sichern. Worüber wir uns als Rekruten bis dato nicht viele Gedanken machten. Insbesondere müssen wir jungen Soldaten uns bewusst sein, dass im Ernstfall unsere Ausbildung der Verteidigung unseres Vaterlandes und dem NATO Bündnis dient“, so Jäger Müller.

Ein lautes „Horrido!“ zum Ende

Der Höhepunkt des Feierlichen Gelöbnisses bildete das Ablegen der Gelöbnisformel. Wie viele Rekruten-Generationen vor ihnen, bekannten sich die Rekrutinnen und Rekruten aus der Strub dazu, der Bundesrepublik Deutschland, treu zu dienen, und das Recht, und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen“. Im Anschluss spielte das Gebirgsmusikkorps die Bayern- und Deutschlandhymne. Lautstark wurde das Feierliche Gelöbnis mit dem Schlachtruf der Gebirgsjäger beendet. Bei den Rekruten handelte es sich einerseits um Freiwillig Wehrdienstleistende als auch um Soldaten auf Zeit, deren Vereidigung bereits vorher erfolgen musste.

Pressemitteilung Christian Karl Bauer/GebJgBrig 23