Aus dem Stadtrat

Gewerbegebiet, Gartenschau und Güterhalle

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Traunstein - Der Traunsteiner Stadtrat hat gleich drei wichtige Themen behandelt. Dabei ging es nicht zuletzt um Beschlüsse zu großen finanziellen Aufwendungen.

Der Umbau der ehemaligen Güterhalle in Traunstein kostet rund 3,7 Millionen Euro - das hat im Stadtrat für erhebliche Diskussionen gesorgt. Schlussendlich stimmte das Gremium gestern Nachmittag aber trotzdem knapp mit 14:10 Stimmen für die Maßnahme. Künftig sollen dort der Jugendtreff und die Schule der Phantasie untergebracht werden. Die Gegner des Projektes kritisieren, dass nur kleiner Teil der Jugend in Traunstein davon profitiere. Dafür seien die Kosten zu hoch, so das Argument.

Neues Gewerbegebiet

Das geplante, neue Gewerbegebiet zwischen der Südspange und der Hochstrasse in Traunstein hat eine wichtige Hürde genommen. Der Stadtrat stimmte gestern Nachmittag mit 19:5 Stimmen für die Einleitung des Verfahrens zur Änderung des Flächennutzungsplans.

Allerdings gab es auch Kritik. Einige Räte sind der Meinung, dass die aktuellen Gewerbeflächen in der Stadt ausreichen. Dem widersprach Oberbürgermeister Manfred Kösterke. Er betonte, dass man dringend neue Flächen für die Ansiedlung von Firmen benötige. Das neue Gewerbegebiet hat eine Fläche von rund viereinhalb Hektar.

Konzept für die Landesgartenschau

Der Stadtrat Traunstein hat das Konzept für die Bewerbung zur Landesgartenschau abgesegnet - Oberbürgermeister Manfred Kösterke ist trotzdem nicht ganz zufrieden. Lediglich Grünen-Stadtrat Winfried Schott stimmte gegen das Konzept. Ihm wurden die Kosten zu wenige herausgearbeitet. Traunstein bewirbt sich für die Landesgartenschau 2022. Im kommenden Jahr kommt eine Jury nach Traunstein bevor eine Entscheidung fällt.

Quelle: Bayernwelle SüdOst

Rubriklistenbild: © dpa

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