Waggon mit 23.000 Liter Diesel an Bord

Heißgelaufene Bremsen an Güterzug: Über 150 Einsatzkräfte am Traunsteiner Bahnhof vor Ort

Großeinsatz am Bahnhof Traunstein
+
Am Traunsteiner Bahnhof läuft derzeit ein Großeinsatz der Rettungskräfte.

Traunstein - Zu einem Großeinsatz der Rettungskräfte kam es am Vormittag des 8. März am Bahnhof in Traunstein.

Service: Störungsmeldungen der Bahn

Wegen des Einsatzes kam es im Bereich des Traunsteiner Bahnhofs zu vereinzelten Zugausfällen und Verspätungen. Auch die Zugverbindung München-Salzburg war von dem Einsatz betroffen.

Update, 13.11 Uhr - Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein

Die Mitteilung im Wortlaut:

Aufregung am heutigen Montag in Traunstein. Gegen 10 Uhr wurden die fünf Feuerwehren der Stadt Traunstein sowie der Nachbarfeuerwehren, Rettungsdienst, THW, Polizei und das Notfallmanagement der Bahn an den Traunsteiner Bahnhof alarmiert. Bei einem Wagon, der mit 23 Tonnen Diesel beladen war, erhitzen sich die Bremsen auf etwa 370 Grad. Nach rund einer Stunde konnte der Einsatz beendet werden und die Deutsche Bahn hat die weiteren Einsatzmaßnahmen übernommen. Ersten Erkenntnissen zur Folge entstand nur geringer Sachschaden.

Als gegen zehn Uhr die Sirenen und Funkmeldeempfänger der Feuerwehren Traunstein, Haslach, Hochberg, Kammer und Wolkersdorf sowie für die Feuerwehren aus Erlstätt, Surberg und Vachendorf ausgelöst hatten, verhieß die Alarmdurchsage zunächst nichts Gutes. „Brand der Bremsanlage eines Kesselwagons mit Kraftstoff beladen am Bahnhof Traunstein“, so die Erstmeldung der Integrierten Leitstelle Traunstein. Rund 150 Feuerwehrkräfte rückten daraufhin mit 17 Fahrzeugen sowie Spezialgeräten für Einsätze an Gleisanlagen aus.

Traunsteins Kommandant und Einsatzleiter Christian Schulz war als einer der Ersten an der Einsatzstelle. Seinen Worten nach „hatten wir riesiges Glück, dass es zu keinem ersthaften Brand gekommen war und es lediglich bei einer leichten Rauchentwicklung an der Bremsanlage geblieben ist“. Als erste Maßnahmen sperrten die Feuerwehren den Bereich rund um den Bahnhof großräumig ab und stellten den Brandschutz sicher. Mit einer Wärmebildkamera wurde die Temperaturentwicklung laufend kontrolliert.

Binnen weniger Minuten war der Einsatz strukturiert und alle nötigen Erstmaßnahmen in die Wege geleitet. Insbesondere wurde der Bahnhof abgesperrt und die Vorkehrungen für eine großangelegte Brandbekämpfung getroffen. Zahlreiche Atemschutzträger standen für einen möglichen Einsatz zur Brandbekämpfung bereit. Nachdem sich die Lage am Kesselwaggon stabilisierte, konnte die Feuerwehreinsatzleitung nach rund einer Stunde Entwarnung geben und die Einsatzkräfte nach Hause entlassen.

Nach einer Einschätzung des Notfallmanagers der Deutschen Bahn bestand zu diesem Zeitpunkt keine Brandgefahr mehr. Ersten Erkenntnissen zur Folge dürfte der Schaden am Wagon nur von geringem Ausmaß sein. Die Ursache des mutmaßlichen Defekts an der Bremsanlage ist derzeit Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen von Landes- und Bundespolizei. Die Deutsche Bahn wird die weiteren Technischen Maßnahmen selbst koordinieren.

Neben den Feuerwehrkräften war auch der Fachberater des THW Traunstein sowie Einsatzkräfte des Bayerischen Roten Kreuzes entsendet worden. Darüber hinaus waren seitens der Kreisbrandinspektion der Kreisbrandrat, der Kreisbrandinspektor sowie der zuständige Kreisbrandmeister einschließlich der UG-ÖEL vor Ort um die Einsatzleitung der Feuerwehr Traunstein zu unterstützen.

Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein (Hob)

Update, 12.04 Uhr - Pressemitteilung der Polizei

Die Mitteilung im Wortlaut:

Am 8. März gegen 10 Uhr wurde der integrierten Leitstelle Traunstein ein Tankwaggon mit brennenden Rädern gemeldet. Der Bahnhof wurde kurze Zeit komplett gesperrt und die Feuerwehren Traunstein, Vachendorf, Haslach, Wolkersdorf, Erlstätt, Hochberg, Kammer und Surberg alarmiert.

Fotos vom Feuerwehr-Einsatz am Traunsteiner Bahnhof am 8. März

Großeinsatz am Bahnhof Traunstein am 8. März
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften wurde am 8. März zum Bahnhof in Traunstein alarmiert. © FDL/Lamminger
Großeinsatz am Bahnhof Traunstein am 8. März
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften wurde am 8. März zum Bahnhof in Traunstein alarmiert. © FDL/Lamminger
Großeinsatz am Bahnhof Traunstein am 8. März
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften wurde am 8. März zum Bahnhof in Traunstein alarmiert. © FDL/Lamminger
Großeinsatz am Bahnhof Traunstein am 8. März
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften wurde am 8. März zum Bahnhof in Traunstein alarmiert. © FDL/Lamminger
Großeinsatz am Bahnhof Traunstein am 8. März
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften wurde am 8. März zum Bahnhof in Traunstein alarmiert. © FDL/Lamminger
Großeinsatz am Bahnhof Traunstein am 8. März
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften wurde am 8. März zum Bahnhof in Traunstein alarmiert. © FDL/Lamminger
Großeinsatz am Bahnhof Traunstein am 8. März
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften wurde am 8. März zum Bahnhof in Traunstein alarmiert. © FDL/Lamminger
Großeinsatz am Bahnhof Traunstein am 8. März
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften wurde am 8. März zum Bahnhof in Traunstein alarmiert. © FDL/Lamminger
Großeinsatz am Bahnhof Traunstein am 8. März
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften wurde am 8. März zum Bahnhof in Traunstein alarmiert. © FDL/Lamminger
Großeinsatz am Bahnhof Traunstein am 8. März
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften wurde am 8. März zum Bahnhof in Traunstein alarmiert. © FDL/Lamminger
Großeinsatz am Bahnhof Traunstein am 8. März
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften wurde am 8. März zum Bahnhof in Traunstein alarmiert. © FDL/Lamminger
Großeinsatz am Bahnhof Traunstein am 8. März
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften wurde am 8. März zum Bahnhof in Traunstein alarmiert. © FDL/Lamminger
Großeinsatz am Bahnhof Traunstein am 8. März
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften wurde am 8. März zum Bahnhof in Traunstein alarmiert. © FDL/Lamminger
Großeinsatz am Bahnhof Traunstein am 8. März
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften wurde am 8. März zum Bahnhof in Traunstein alarmiert. © FDL/Lamminger
Großeinsatz am Bahnhof Traunstein am 8. März
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften wurde am 8. März zum Bahnhof in Traunstein alarmiert. © FDL/Lamminger
Großeinsatz am Bahnhof Traunstein am 8. März
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften wurde am 8. März zum Bahnhof in Traunstein alarmiert. © FDL/Lamminger
Großeinsatz am Bahnhof Traunstein am 8. März
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften wurde am 8. März zum Bahnhof in Traunstein alarmiert. © FDL/Lamminger
Großeinsatz am Bahnhof Traunstein am 8. März
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften wurde am 8. März zum Bahnhof in Traunstein alarmiert. © FDL/Lamminger
Großeinsatz am Bahnhof Traunstein am 8. März
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften wurde am 8. März zum Bahnhof in Traunstein alarmiert. © FDL/Lamminger
Großeinsatz am Bahnhof Traunstein am 8. März
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften wurde am 8. März zum Bahnhof in Traunstein alarmiert. © FDL/Lamminger
Großeinsatz am Bahnhof Traunstein am 8. März
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften wurde am 8. März zum Bahnhof in Traunstein alarmiert. © FDL/Lamminger
Großeinsatz am Bahnhof Traunstein am 8. März
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften wurde am 8. März zum Bahnhof in Traunstein alarmiert. © FDL/Lamminger
Großeinsatz am Bahnhof Traunstein am 8. März
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften wurde am 8. März zum Bahnhof in Traunstein alarmiert. © FDL/Lamminger

Glücklicherweise stellte sich nach kurzer Zeit heraus, dass lediglich die Bremsen des Tankwagons heiß gelaufen waren und es daher stark rauchte und stank. Ein Sachschaden dürfte nicht entstanden sein.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Traunstein

Erstmeldung, 10.54 Uhr - Bremsen an Güterzug-Waggon heißgelaufen

Ein Großaufgebot an Rettungskräften wurde am Montagvormittag an den Traunsteiner Bahnhof alarmiert. Ersten Informationen von vor Ort zufolge soll es technische Probleme an einem Waggon eines Güterzuges gegeben haben, weshalb die Bremsen an allen vier Achsen heiß liefen.

Da die Tankwaggons des Zuges mit Heizöl und Diesel beladen sind, wurde vorsichtshalber von der Integrierten Leitstelle Großalarm für die umliegenden Feuerwehren, Polizei, Rettungsdienst sowie das Technische Hilfswerk (THW) ausgelöst.

Bei Eintreffen der Feuerwehr wurden die betroffenen Bremsen und Achsen mit einer Wärmebildkamera kontrolliert, welche eine Temperatur von rund 380 Grad anzeigte. Da bei dieser Temperatur keine große Gefahr von dem Waggon ausgeht, soll dieser wohl nun am Bahnhof kontrolliert abgekühlt werden.

FDL/Lamminger/aic

Kommentare