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Zahlreiche Wasserkraftwerke öffneten

Gute Stimmung und großes Interesse am Tag der Wasserkraft in Traunstein

Von links nach rechts Konrad Baur (Traunsteiner Walzmühle), Hans Gfaller (Haslacher Mühle) und Landtagsabgeordneten Klaus Steiner, MdL an der Anlage der Die-Turbine von Hans Gfaller in Haslach.
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Von links nach rechts Konrad Baur (Traunsteiner Walzmühle), Hans Gfaller (Haslacher Mühle) und Landtagsabgeordneten Klaus Steiner, MdL an der Anlage der Die-Turbine von Hans Gfaller in Haslach.

Landtagsabgeordneter Klaus Steiner sprach sich bei Eröffnung für die regionale Energieversorgung durch die Wasserkraft aus.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Traunstein - Am vergangenen Wochenende öffneten zahlreiche Wasserkraftwerke in ganz Bayern ihre Türen und zeigten, wie man auf bewährte Weise sauberen und klimaneutralen elektrischen Strom erzeugt. Auch in Traunstein kamen viele interessierte Besucherinnen und Besucher beim Tag der Wasserkraft voll auf ihre Kosten. Zu besichtigen waren die seit alters her bekannten Kraftwerke am Traunsteiner und Haslacher Mühlbach: das Kraftwerk der Stadtwerke Traunstein an der Trauner Straße, die Haslacher Mühle, sowie die Seiboldsdorfer Mühle F.X. Steber.

Als Ehrengast konnten die Kraftwerksbetreiber auch Landtagsabgeordneten Klaus Steiner begrüßen. „Wir brauchen jede Kilowattstunde“, so Steiner in seinem Grußwort zur Eröffnung. Es sei nach Ansicht Steiners ein „absolutes Unding, die Wasserkraft als grundlastfähige, regenerative Energieform schlecht zu reden.“ Steiner spielte damit darauf an, dass ein aktueller Entwurf aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Wasserkraft vor existenzielle Bedrohungen stellt. „Gerade die kleine Wasserkraft ist für Bayern ein absoluter Trumpf in der Energiewende – das sieht man besonders auch hier in Traunstein“, so der Abgeordnete.

Die vielen Besucher konnten sich an diesem Tag auch selbst davon überzeugen, wie die Anlagen funktionieren und welchen Teil sie zum Gelingen der Energiewende beitragen. Auf einer Strecke von nur 4,5 km vom Seiboldsdorfer Wehr bis zum Traunsteiner Viadukt erbringen alle 7 Werke zusammen eine Leistung von 1000 KW und sie erzeugen 5.000.000 KWh im Jahr, genug für 1500 Haushalte. Die Energie wird hier am Ort verbraucht und benötigt keine langen Stromtrassen. Die Wasserkraftstandorte existieren seit Hunderten von Jahren und fügen sich optimal in die Landschaft ein. Besonders interessiert waren die Besucherinnen und Besucher auch an den umfassenden Maßnahmen zum Hochwasser- und Umweltschutz, die in Zusammenarbeit mit den Kraftwerksbetreibern schon vor Jahren getroffen wurden.

Klaus Steiner: „Die Traun ist nach wie vor ein hervorragendes Fischgewässer. Vom sehr guten ökologischen Zustand können sich alle jeden Tag selbst überzeugen. Die Arbeit die hier geleistet wird ist vorbildlich.“

Um diese wichtigen Aufgaben auch in Zukunft verlässlich erfüllen zu können, trugen sich auch viele Besucherinnen und Besucher in eine Unterstützerliste für die Kleinwasserkraft ein. „Es ist schön zu sehen, dass wir nicht nur aufklären konnten, sondern auch viele Bürgerinnen und Bürger die Wasserkraft als sehr wertvoll einschätzen“, so die Betreiber der Traunsteiner Wasserkraftwerke. 

Pressemitteilung Michael Baur GmbH & Co. Traunsteiner Walzmühle KG