Am gemeinsamen Gedanken 'Europa' mitarbeiten

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Traunstein - Die Europawahl war das zentrale Thema bei der Jahreshauptversammlung des Arbeitskreises Umweltsicherung und Landesentwicklung der CSU Oberbayern in Traunstein:

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung konnte AKU-Kreisvorsitzender Josef Mayer junior in seinem Bericht auf ein ereignisreiches Jahr zurückblicken. Die Arbeit im vergangenen Jahr sei vor allem geprägt gewesen von den Landtags-, Bundestags- und Kommunalwahlen. "Unsere inhaltliche Ausrichtung war eine gute Vorarbeit für die Kandidaten bei den jeweiligen Wahlen", erklärte Mayer. Lobend stellte er dabei vor allem die gute Zusammenarbeit mit dem Nachbarkreisverband Rosenheim, sowie den übergeordneten Gremien Bezirks- und Landesvorstand heraus.

Die Themen Elektromobilität, Wasserstofftechnologie und Wasserkraft werden auch im kommenden Jahr die Inhalte des AKU bestimmen. Höhepunkt der Veranstaltung war der Vortrag von Andreas Maslo, Europakandidat der CSU (Platz 15). Maslo spannte den Bogen von Europa zum ländlichen Raum und verdeutlichte die große Bedeutung der anstehenden Europawahlen, gerade für unsere Region: "64% der bayerischen Exportgüter gehen ins Europäische Ausland. Eine stimmgewichtige, bayerische Vertretung in Brüssel ist damit dringend notwendig." Das derzeit viel diskutierte Freihandels- und Investitionsabkommen (TTIP) sei eine einmalige Chance nie da gewesenen Standards in sämtlichen Bereichen für den weltgrößten Wirtschaftsraum zu setzen.

Es ginge darum, voneinander zu profitieren und zu lernen. "In Bereichen wie der kommunalen Trinkwasserversorgung, oder der Landwirtschaft sind unsere hohen Standards jedoch nicht verhandelbar. Jeglicher Kompromiss wäre hier ein Rückschritt", erläuterte der Europakandidat und sprach sich auch gegen die Einführung von übergeordneten Schiedsgerichten aus, welche im Streitfall gegen nationales Recht urteilen könnten. Entscheidend sei es, dass die Verhandlungen transparent und ergebnisoffen geführt werden. Gemeinsam müsse man den Gedanken 'Europa' weiterentwickeln. Vor allem die junge Generation sei hier in die Pflicht zu nehmen mitzuarbeiten.

Landtagsabgeordneter Klaus Steiner (CSU) bedankte sich in seinem Grußwort für die gute Arbeit des Arbeitskreises: "Die Arbeit in den Arbeitskreisen ist Grundlage für unsere politische Ausrichtung", so Steiner. Die Mitglieder seien im jeweiligen Bereich die Fachleute nach Außen. Besonders zum Thema der Energiewende warb Steiner für mehr Offenheit: "Die Energiewende wird die Landschaft verändern, das muss allen klar sein". Er möchte keine Diskussionen über Endlager in Bayern führen, sondern für die möglichst rasche Umsetzung der Energiewende kämpfen. "Die Energiewende wird nicht vor Ort entschieden, aber umgesetzt!", deshalb sei es wichtig, dass bei den kommenden Europawahlen die bayerischen Interessen stark unterstützt werden.

Pressemeldung CSU Oberbayern Arbeitskreis Umweltsicherung und Landesentwicklung

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa/dpaweb

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