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Der Borkenkäfer schwärmt!

Jetzt Bohrmehl suchen, um eine Ausbreitung zu verhindern

Bohrmehl auf der Rinde.
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Bohrmehl auf der Rinde.

Mit dem frühsommerlichen Wetter seit dem Wochenende des 7. und 8. Mai schwärmen die Fichtenborkenkäfer. Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) ruft Waldbesitzende daher dringend auf, Ihrer Pflicht nachzukommen und ihren Wald auf Borkenkäferbefall abzusuchen, um eine Verbreitung möglichst einzudämmen.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Traunstein - Fichtenborkenkäfer bohren sich unter die Rinde und legen dann ihre Brutgänge an. Die Nachkommen fressen im Kambium – den Leitbahnen des Baumes und bringen ihn so bei einem Massenbefall zum Absterben.

Bohrmehlsuche jetzt!

Deshalb: Suchen Sie nach Bohrmehl. Jetzt ist es wichtig, die frisch schwärmenden Borkenkäfer zeitnah zu finden und unschädlich zu machen! Wie? Bohrmehl rieselt bei der Brutanlage aus dem Stamm heraus. Es sieht aus wie „Schnupftabak“ und sammelt sich hinter Rindenschuppen, auf Ästen, in Astgabeln, im Moos am Stammfuß, auf Blättern der Pflanzen am Boden. Auch nach Regen ist Bohrmehl zu finden: brechen Sie ein paar Rindenschuppen ab – oft finden Sie dahinter noch Bohrmehl, das nicht von der Rinde abgewaschen wurde.

Wo? Beginnend an sonnigen Südrändern, Ost- und Westrändern der Bestände und im Randbereich letztjähriger Käferlöcher oder Sturmwurfflächen.

Wann? innerhalb 1-2 Wochen nach dem Schwärmen, also jetzt und in den kommenden zwei Wochen bis Ende Mai; gut sichtbares Bohrmehl entsteht nur bei der Anlage von Rammelkammer und Muttergang; ist die Eiablage beendet entsteht kein frisches Bohrmehl mehr!

Was dann? Haben Sie Befall gefunden, muss das befallene Holz unverzüglich aufgearbeitet und abgefahren werden, bevor die Käfer in zwei bis drei Wochen erneut ausfliegen und neue Bruten (Geschwisterbrut) anlegen. Ist eine Lagerung von mindestens 500 m zum nächsten Nadelholzbestand nicht möglich, kann ein Pflanzenschutzmittelmitteleinsatz sinnvoll sein.

Die Revierförster*innen des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Traunstein (AELF) stehen bei Fragen zum Borkenkäferbefall, dessen Bekämpfung und mögliche staatliche Förderung gerne kostenlos zur Verfügung. Unterstützung leisten auch die Waldbesitzervereinigungen sowie die regionalen Forstunternehmer.

Pressemitteilung Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Traunstein