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Puppen-Kabarett in Traunstein

Joe Heinrich, der Wolpert & Freunde

Puppen-Kabarett in Traunstein.
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Puppen-Kabarett in Traunstein.

Wie soll es jetzt weitergehen? Ohne eine bayerische Regierungsbeteiligung! Nach der 4. Welle. Ohne Maske, im E-Mobil direkt in den Klimawandel. Den Krieg im Herz und Hirn? Der Urmünchner und Naturbursche Wolpert, berühmtester Wolpertinger der Welt, sieht mit seinem tierischen Instinkt das Ende kommen, deckt Verschwörungen auf, entlarvt alte Wahrheiten als Blödsinn und gibt auch noch bayrische Überlebenstipps für die letzten Tage der Menschheit.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Traunstein - Unterstützt von seinem Roadie und Assi Joe Heinrich, liefert Wolpert mit weiteren Freunden ein kurzweiliges Stand-up und Kabarettprogramm, mit hinterfotzigen Couplets zum mitsingen, vielen neuen Politikaschperln und den besten Flachwitzen der Welt! Keiner ist so wunderbar, herzig, und dabei so bissig, bayrisch und derb! Bekannt ist Joe Heinrich und seine Puppen aus der BR-Sendung Quer.

Sa. 14.Mai, 20Uhr, Konzert. Einziges Neopathetisches Orchester. Die wilden Zwanziger im neuen Jahrtausend

Warum „neopathetisch“? Die Zeit der Unbeteiligtheit ist vorbei, es ist wieder Zeit für Gefühle. Lieber zuhingebungsvoll, zu romantisch und zu pathetisch als lethargisch in „coolness“ zu versauern. Das einzige neopathetische Orchester ist ein Ensemble aus dem Chiemgau. Die erfahrenen Musiker/innen haben sich zur Aufgabe gesetzt, Songs und Lieder der Vorkriegszeit zu neuem Leben zu erwecken.

Die „wilden“ zwanziger wurden nicht zu Unrecht so genannt. Es war die Zeit von Picasso und Absinth, von protzigen Partys neben erschreckender Armut, der Jazz wurde geboren und nicht nur die Musik, sondern auch Malerei, Tanz und Schauspiel durchlebten einen kreativen Höhepunkt. Im dritten Reich wurde dieses bunte Leben jäh unterbrochen, alles nicht stromlinienförmige wurde verboten („entartete Musik“), viele Künstler mussten mit dem Leben zahlen oder endeten in der Emigration. Das neopathetische Orchester erweckt die Musik dieser Ära wieder zu neuem Leben.

Jedoch nicht im musealen Sinn: ihre Performances strotzen von Liebe und Sehnsucht, Schmerz und Romantik. Durch die exzentrischem Kräfte erlangen die Songs aus der Zeit von damals neue Aktualität. Die ausgetüftelten Arrangements bewegen sich zwischen einer postmodernen Punk-Ästhetik und schlichtem unplugged-sound. Stilistisch bewegt sich das Konzert zwischen allen Genres; dies liegt daran, daß die fünf Mitglieder des Ensembles ihre Erfahrungen bisher in völlig verschiedenen Musikrichtungen gemacht haben.

Sonntag, 15. Mai, 20Uhr, Konzert. SUSI & DIE SPIESSER, Heimatsound aus der Oberpfalz.

„Manchmal bin i a Spießer und dann bin i a Genießer und dann bin i a Sonnenschein und dann bin i wia saurer Wein“. Wenn „Susi Raith und die Spießer“ mehrstimmig und begleitet von locker-flockigen Dur-Akkorden auf Gitarre und Ukulele wie vier Zeiserln davon singen, dann klingt das so leicht, lebensfroh und voller Spielfreude, wie es im Leben vielleicht auch einfach sein kann. Mei, wir sind halt alle so, wie wir sind. Jeder mit Ecken und Kanten und jeder auch mal ein Spießer. Wie einfach. Wie befreiend. Wie sympathisch menschlich und gleichzeitig musikalisch hochkarätig.

So sind sie, Susi Raith und ihre Spießer! Beinahe 20 Jahre lang sang sie als die eine Hälfte der Raith Schwestern locker über mehrere Tonlagen, mal kräftig und prägnant, mal zart und leise. Seit 2019 begleiten sie nun drei weitgereiste Multiinstrumentalisten mit vielfältigen Inspirationen aus Klassik, Volksmusik, Pop und Rock. Musiker aus Leidenschaft, wie sie selbst, die auch noch mehrstimmig singen und vielseitig spielen können. Denn neben Keyboard, Gitarren und Bass wird auch immer wieder auf der Ukulele gezupft, die Quetschn geschwungen, das Schlagwerk bedient. Der Sound aus der Heimat, der Oberpfalz, ist deutlich hörbar, aber doch mit ganz eigenem Timbre: mal mit sanften Melodien, aber eben kein Kitsch! Mal poppig, mal treibend rockig und lauter, aber kein Krach! Mal gefühlvoll, aber nicht pathetisch und meist in Mundart. Bluesrockig erinnert „Wieda mal gschafft, a durchzechte Nacht“ an müde aber glückliche Stunden im Morgengrauen.

Gitarrist und Bassist Jochen Goricnik, der Rockbeauftrage der Band, den viele aus der Ringlstetter-Band kennen, bringt in seinen Arrangements die rechte Prise Rock’n’Roll mit ein. Das alles über dem erdenden und gleichzeitig fliegend-leichten Soundteppich, den Sebastian Stitzinger mit Keyboards und Quetschn auslegt und über den er locker auch eine dritte Stimme singt - und das in den höchsten Tönen. Max Seelos, dessen Namen man auch von Bands wie dem Keller Steff kennt, sorgt als Sohn der Jazzlegende Ambros Seelos immer für den passenden Groove und wenn es ihn packt, gibt er auch einen seiner Songs zum Besten. Alle bringen sich musikalisch und mit kreativem Songwriting ein, schreiben sich ihre Texte auch mal von der Seele, betrauern Liebesschmerz oder ergießen sich in Liebesglück, freuen sich über ein Kinderlächeln in Nepal, kommentieren mit einem Augenzwinkern Alltagssituationen, die jeder kennt und die einfach nerven.

Kein Thema in den Songs ist das viel besungene Bayerische Bier. Das trinken die vier lieber mal und schürfen thematisch ein bisschen tiefer. Mit Erfolg, wie man nach den Konzerten sehen kann. Wenn das Publikum bei einem Bier oder Wein glücklich lächelnd den nächsten Konzerttermin googelt.

Montag, 16. Mai 20 Uhr Theater. Richard & Ludwig. Zwei Genies am Rande des Wahnsinns Starnberger See.

Aus einer Nebelbank taucht ein nicht registrierter Zwei-Personen-Rad-Dampfer auf und rammt die MS-Bayern mittschiffs. Nur kurze Zeit später besetzen zwei etwas orientierungslos wirkende Herren den Senderaum der bayerischen Funkwelle, treiben den Sendeleiter in den Wahnsinn, die Einschaltquoten in die Höhe, und erfinden den „Fliegenden Holländer“. Eine skurril-komische, tragisch-bunte, verbrecherisch-sozial größenwahnsinnige, aber historisch noch nicht belegte Szenerie, über zwei schillernde Figuren der bairischen Geschichte. Der Autor dieser möglich-wahren Bühnen-Live-OffAir-Radio-Show, Mario Eick, benennt diese im Stück fiktiv mit Richard & Ludwig. Richard [ritch’art]: Christoph Stoiber, ausgebildet an der Ruth v. Zerboni Schauspielschule, stand schon für zahlreiche Film- und Fernsehprojekte vor der Kamera. Rosenheim Cops, Mord in bester Gesellschaft, Pfarrer Braun, Lena Lorenz, XY (als Schauspieler), SoKos „dort und da“ und war im Bayerischen Volkskunsttheater München in verschiedenen Rollen zu sehen.

Er verkörperte im Hauptcast der ZDF-Serie „Die Garmisch Cops“ die Rolle des Franz Obermayr für die er von der Polizei zum „Polizeiehrenkommissar“ ernannt wurde. Ludwig [koenig]: Franz-Josef Fuchs studierte Schauspiel und Kulturmanagement in Wien und München, gründete 1999 NUTS-DieKulturfabrik in Traunstein, die sich zu einer der bekanntesten Institutionen der freien bayerischen Kulturszene entwickelte. Seit 2006 betreibt er noch zusätzlich die TheaterBar Studio16. Als Schauspieler und Regisseur steht er gerne und oft selbst auf der Bühne. Zudem koordiniert Franz-Josef Fuchs als künstlerischer Leiter das Fabriktheater Traunstein und inszeniert die Spielzeiten sowie die regelmäßig stattfindenden historischen Freilicht-Spiele mit über 100 Akteuren. Eine nicht unbedeutende Rolle im Stück übernimmt außerdem die Bayernwelle Südost: Geschäftsführer Dietmar Nagelmüller leiht dem Sendeleiter seine Stimme, Markus Gollinger gibt den Moderator im Studio und Verena Fuchs steht als „Musikzwerg“ hinter den Reglern. Ein „Muss-Anschauer“ für alle Liebhaber des monarchisch-bayrischen Wahnsinns und der sächsisch-schlauen Dreistigkeit oder die es noch nicht gesehen haben.

Pressemitteilung NUTS-DieKulturfabrik

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