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Immer weniger Stellplätze für Kunden

Fremdparker: Jetzt greift Kaufland durch

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Traunstein - Parkplätze in der Innenstadt sind oft rar - beim "Kaufland" bietet sich dafür für viele wohl eine gute, wenn auch verbotene Gelegenheit: Jetzt geht der Discounter dagegen aber vor.

Einer unserer Leser ist sauer: Er wohnt in der Nähe vom Einkaufszentrum "Kaufland", kauft und tankt dort regelmäßig. "Ich verstehe, dass viele Personen, die in der Nähe arbeiten, nicht auf dem privaten Parkplatz vom Einkaufszentrum Kaufland parken dürfen. Diese nehmen den Kunden eindeutig die Parkplätze weg. Wie andere aber auch parke ich in der Nacht dort, um mir das Kratzen am Morgen zu ersparen. Nun werden von aufgestellten Securitys auch uns Strafzettel angedroht", so der User über unser Meldeportal "Pinweis".

Rund 400 Stellplätze gibt es im Parkhaus vor dem "Kaufland". In letzter Zeit, vermutlich auch weil durch den Schnee in der Stadt einige Parkplätze weggefallen sind, wird es aber eng vor dem Einkaufszentrum. Immer mehr stellen dort ihre Autos ab, obwohl sie nicht Kunden sind. Dementsprechend beschweren sich tatsächliche Kaufland-Kunden immer öfters beim Personal - ab 7 Uhr morgens hat "Kaufland" offen, ab dann werden die Stellplätze gebraucht, doch "Nacht-Parker" stehen dann oft noch immer da. 

"Kaufland" könnte theoretisch auch abschleppen lassen

Mitarbeiter der Sicherheitsfirma klemmen derzeit Zettel unter Scheibenwischer von Autos, die offenbar nicht wegen eines Einkaufs vor dem "Kaufland" stehen, oder sie sprechen die Personen direkt an. Der Parkplatz ist Privatgrund und nicht öffentlich - darauf weist eigentlich auch ein Schild an der Einfahrt hin. Genau genommen könnte das Einkaufszentrum "fremde" Autos deshalb auch abschleppen lassen. 

Bleibt zu hoffen, dass sich die Situation mit wärmeren Temperaturen wieder entspannt, wenn durch die Schneeschmelze der ein oder andere Stellplatz im Zentrum wieder frei wird. 

So funktioniert Pinweis

Sie haben ein Anliegen, das an die Öffentlichkeit kommen soll? Bisher wird dieses aber noch nicht gehört? Wir können helfen! Hier geht's zu Pinweis.

Schritt-für-Schritt: So funktioniert Pinweis

So funktioniert Pinweis
Am Anfang steht die Frage: Wollen Sie eine "Meldung" verfassen, um damit auf einen Missstand hinzuweisen - oder einen "Wunsch" äußern, nämliche eine konkrete Idee zur Verschönerung Ihrer Gemeinde. © red
So funktioniert Pinweis
Wo genau im Landkreis Traunstein soll Ihr "Pinweis" gesetzt werden? Anhand der eingegebenen Adresse wird die richtige Position auf der Google Map angezeigt. Dann suchen Sie eine Kategorie aus: Geht es Ihnen um Müll, Straßen, Grünflächen, oder was ganz anderes (Sonstiges)? Zuletzt geben Sie Ihrem Anliegen noch einen Titel, eine Kurzbeschreibung und laden ein passendes Foto von der Örtlichkeit hoch. © red
So funktioniert Pinweis
Bevor der Pinweis eingestellt und für alle sichtbar wird, müssen Sie sich noch einloggen. Entweder über Facebook, oder direkt über Ihren Pinweis-Account ein. Wenn Sie einen Eintrag kommentieren wollen, müssen Sie ebenfalls eingeloggt sein. © red
So funktioniert Pinweis
So sieht der fertige Eintrag dann mit Foto und dem Pin auf der Karte aus. Auf dem ersten Blick sieht man den Ort, das Einstellungsdatum, den Bearbeitungszustand (blauer Punkt), den Titel sowie die Beschreibung des Problems, die Zahl der Unterstützer, Facebook-Empfehlungen und Kommentare. © red
So funktioniert Pinweis
Bei jedem neuen Eintrag erhalten wir eine E-Mail in unser Redaktionspostfach, so dass wir schnell reagieren können. Hier sehen Sie, dass dieses Anliegen "in Bearbeitung" ist. Außerdem informieren wir über den Status auch im Kommentarfeld. Bei diesem fiktiven Beispiel hat unser Online-Redakteur Marcel Görmann geschrieben: "Die Stadtverwaltung will sich um das Problem kümmern." Damit ist unsere Arbeit aber noch nicht abgeschlossen - nämlich erst, wenn das Problem behoben wurde, bzw. eine gute Lösung gefunden werden konnte. Parallel dazu berichten wir über die Anliegen in Artikeln auf chiemgau24.de © red
So funktioniert Pinweis
Pinweis wird eine interaktive Seite sein: Die User sollen und können kommentieren und durch einen Klick Ihre Unterstützung für ein Anliegen äußern. Ähnlich wie man es von dem Like-Button von Facebook kennt. Aber vielleicht sieht der ein oder andere es auch ganz anders oder kann alternative Gegenvorschläge machen? Wir als Redaktion greifen die Diskussionen natürlich in unserer Berichterstattung auf. © red
So funktioniert Pinweis
Alles im Überblick: Wo drückt aktuell der Schuh im Chiemgau? Auf der Übersichtskarte sieht man alle Einträge, die neuesten Meldungen, die beliebtesten Wünsche. Außerdem kann man sich beispielsweise auch nur alle "offenen" Einträge anzeigen lassen. © red

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