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Beliebte Senioren-Studiengänge starten wieder

KBW lädt Interessierte zu Schnupper-Vorlesungen ein

v.l. Barbara Braml und Silvia Nett-Kleyboldt, beide Studienleiterinnen mit dem KBW-Geschäftsführer Tobias Trübenbach.
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v.l. Barbara Braml und Silvia Nett-Kleyboldt, beide Studienleiterinnen mit dem KBW-Geschäftsführer Tobias Trübenbach.

Das Katholische Bildungswerk (KBW) startet im März wieder mit vier spannenden und großteils brandneu konzipierten Studiengängen in die neuen Semester, die allen Interessenten offenstehen. Insgesamt sechzehn Dozenten werden zu den vier Studiengängen referieren und haben ein vielfältiges und abwechslungsreiches Programm herausgearbeitet. Seit 2015 sind die Seniorenstudiengänge fester Bestandteil des Kursangebotes des KBW mit insgesamt 160 Studierenden.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Traunstein - „Der letzte Studienzyklus war stark von Corona geprägt. Umso mehr freuen wir uns nun, dass wir wieder starten können, und hoffen auf einen planmäßigen Ablauf“, so KBW-Geschäftsführer Tobias Trübenbach. Auf dem Repertoire stehen Kunstgeschichte II, Neueste Geschichte, und ab Mai die Studiengänge Demokratie und Weltreligionen. Der Studiengang Kunstgeschichte, welcher in den Jahren 2017 – 2019 stattfand, wurde inhaltlich neu konzipiert und nennt sich nun Kunstgeschichte II, um sich von seinem Vorgängerstudiengang abzuheben. Hier sind auch die meisten Referentinnen zum Großteil neu eingestiegen und thematisieren je Semester eine bestimmte Kunstform. Am Mittwoch, 9. März, startet die Kunsthistorikerin Hedwig Amann ins erste Semester mit ausgewählten Klassikern unter dem Motto „Klassik und Übertragung“.

Die folgenden Semester thematisieren die zeitgenössische Malerei, die Entwicklung der Kunst der Photographie und Performance, Aktionskunst und die Beteiligung des Publikums. Die Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert steht im Studiengang Neueste Geschichte im Mittelpunkt. Die Historikerin Diana Hermann veranschaulicht im ersten Semester ab Donnerstag, 10. März, Bayerns Wege ins 20. Jahrhundert anhand vieler Beispiele. Das nächste Semester blickt auf den ersten Weltkrieg als Urkatastrophe. Im Semester „Drei Jahrzehnte dramatischer Geschichte 1919 – 1949“ nimmt der Referent Friedbert Mühldorfer besonders Bezug auf den Landkreis Traunstein in der Zeit des Nationalsozialismus. Martin Schneider führt die Studierenden anschließend Schritt für Schritt von der Nachkriegsordnung in das 21. Jahrhundert.

Dass unsere Demokratie nicht als Selbstverständlichkeit genommen werden darf, haben politische Ereignisse der letzten Jahre, wie z. B. der Sturm auf das Kapitol in den USA, aufgezeigt. Im Studiengang Demokratie geht der Historiker Martin Schneider im ersten Semester ab Donnerstag, 5. Mai, zunächst auf die Geschichte der Demokratie ein. Im anschließenden Semester „Volksherrschaft in der BRD“ wird aufgezeigt, wie Demokratie in Deutschland funktioniert. In den weiteren Semestern setzen sich die Referenten und Studierenden intensiv mit den Themen „Medien – die 4. Gewalt“ und „Globalismus und Demokratie“ auseinander.

Unter den Studiengängen ist Weltreligionen der einzige, der bereits vor fünf Jahren sehr erfolgreich angeboten wurde, und nun in die Wiederholung gehen darf. Jedes Semester ist einer großen Weltreligion gewidmet. Die Dozenten gehen darin auf die Besonderheiten, Entwicklungen und Ausprägungen des Judentums, Christentums, Buddhismus und des Islams ein. Den Start macht die Theologin Dr. Christine Abart am Mittwoch, 25. Mai, mit dem Semester „Wie alles anfing… - das Judentum“.

Jedes Semester besteht aus fünf Vorlesungen. Für gemeinsame Erlebnisse und als besonderes Highligt finden nach jedem Semester wie jedes Jahr die beliebten und thematisch passenden Exkursionen in den südostbayrischen oder Salzburger Raum statt. Dass die Nachfrage bezüglich Seniorenbildung groß ist, bestätigt Studienleiterin Silvia Nett-Kleyboldt: „Viele Studierende sind schon zum zweiten oder dritten Mal dabei. Aber auch Neueinsteiger sind jederzeit herzlich willkommen!“ Neu eingestiegen ist auch Barbara Braml als Studienleiterin: „Ich freue mich sehr darauf, diejenigen unterstützen zu dürfen, die während oder nach dem Beruf wieder Lust am Lernen haben“ sagt die Pädagogin aus Piding über ihre neue Aufgabe.

Vor dem Beginn der neuen Studiengänge können sich Interessierte bei zwei kostenlosen Schnupper-Vorlesungen einen ersten Eindruck verschaffen. Nach einer jeweils etwa 20-minütigen Vorlesung wird es die Möglichkeit zur Fragestellung und Diskussion geben. Anschließend wird das Bildungsschmiede-Konzept mit allen Details vorgestellt. Hier kann man Fragen rund um die Senioren-Studiengänge loswerden und die Studienleiterinnen Silvia Nett-Kleyboldt und Barbara Braml persönlich kennenlernen, die bei allen Studiengängen dabei sind. Während der Schnupper-Vorlesung I am 27. Januar um 9.30 Uhr gewährt der Journalist Axel Effner erste Einblicke in die Inhalte des Studiengangs Demokratie.

Die Schnupper-Vorlesung II findet am 2. Februar um 18 Uhr statt. Die Referentin Judith Bader, Leiterin der Städtischen Galerie Traunstein, wird in einem Auszug aus dem Studiengang Kunstgeschichte II über die eigenwillige Form der Performance Kunst berichten. Beide Vorlesungen finden beim KBW im Campus St. Michael in der Vonfichtstraße 1 in Traunstein statt. Unter dem Dach der Bildungsschmiede 50 + sind auch die benachbarten Bildungswerke Rosenheim und Mühldorf wieder mit dabei und bieten eigene Studiengänge an. Anmeldungen zu den Schnupper-Vorlesungen und für die Studiengänge sind ab sofort möglich. Ein umfassendes Vorlesungsverzeichnis kann kostenlos angefordert werden. Weitere Informationen finden Interessierte unter www.kbw-traunstein.de oder direkt unter der Tel.: 0861 / 6 94 95.

Pressemitteilung Katholisches Kreisbildungswerk

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