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Traunsteiner Polizei crasht „traute Zweisamkeit“

Zu laut gestöhnt: Mädchen (7 und 8) verwechseln Koitus mit Hilfeschrei

Aufgrund von lauten Schreien machten sich die Traunsteiner Polizeibeamten auf den Weg.
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Aufgrund von lauten Schreien machten sich die Traunsteiner Polizeibeamten auf den Weg.

Dass die Dinge nicht immer so sind, wie sie scheinen, die Polizei aber auch in solchen Fällen durchaus hilfreich bei der Aufklärung sein kann, zeigt eine Begebenheit vom Sonntagnachmittag (10. April).

Traunstein – Am Sonntagnachmittag (10. April) begaben sich ein siebenjähriges Mädchen zusammen mit ihrer achtjährigen Freundin ziemlich aufgeregt in die Polizeiinspektion Traunstein. Grund dafür seien laute Schreie einer Frau, die sie aus einer Wohnung im Stadtgebiet wahrgenommen haben. Sie waren deshalb der felsenfesten Überzeugung, dass hier ein akuter Notfall vorliegen würde.

Ihre Überzeugung bekräftigten sie zudem mit dem von ihnen als „Messerschleifen“ beschriebenes Geräusch aus der betreffenden Wohnung. Da aber die beiden Mädchen die Adresse des vermeintlichen Tatorts nicht exakt benennen konnten, fuhren sie im Anschluss auch gleich mit den Beamten der Polizeiinspektion Traunstein zusammen zur fraglichen Örtlichkeit. Natürlich warteten sie dort dann aber in einem sicheren Abstand vor der Wohnung.

Den Beamten öffnete dann an der bezeichneten Wohnung eine äußerst spärlich bekleidete Frau. Diese wiederum zeigte sich ob des Polizeibesuches sichtlich überrascht, hatte sie sich doch eigenem Bekunden nach lediglich mit ihrem Freund der trauten Zweisamkeit hingegeben. Dass dieses Stelldichein ihrerseits möglicherweise auch lautstark begleitet worden sein mag, wollte sie dabei nicht gänzlich ausschließen.

Was es in diesem Zusammenhang mit den von den Mädchen wahrgenommenen Geräuschen auf sich hatte, musste dann allerdings unbeantwortet bleiben. Da alle Beteiligten jedoch wohlauf und augenscheinlich unverletzt erschienen, war dies dann polizeilich auch nicht mehr von Belang.

Erwähnt werden muss, dass die beiden Mädchen mit ihrer Meldung bei der Polizei generell alles richtig gemacht haben. Unabhängig vom Ausgang der Geschichte war es nämlich für sie ein regelrechtes Abenteuer, da sie insgeheim Teil von polizeilichen Ermittlungen sein durften und dabei auch noch in einem Streifenfahrzeug durch die Stadt fuhren.

mck/PM Polizei Traunstein

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