Traunstein mit Mütterzentrum und Pfarrei

Kindergarten und Krippe: Jedes Kind erhält einen Platz

Traunstein - Eine gute Nachricht für Traunsteins Eltern kann Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer überbringen: „Die Stadt bietet für alle Kinder, die zum 1. September für einen Kindergarten- oder -krippenplatz angemeldet sind, einen Betreuungsplatz.“ 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:


Dr. Hümmer hebt die Unterstützung hervor, die die Stadt bei der Lösung des Problems erfahren hat: „Dank der tatkräftigen Hilfe des Mütterzentrums unter der Leitung von Anja Preuster ist die Betreuung der Kleinen gesichert. Ich bin dankbar, dass das Mütterzentrum in dieser sehr schwierigen Situation unkompliziert und mit sehr hohem persönlichen Einsatz geholfen hat.“ 

Alle 26 Krippen- und Kindergartenkinder, die zum 1. September 2020 für einen Kita-Platz angemeldet sind, finden im ehemaligen Kreiswehrersatzamt bereits eingerichtete Räume. Dort wurden schon in den vergangenen Jahren Kinder betreut, bis der Kita-Neubau an der Vonfichtstraße fertig war.


Nun füllen die Kleinen die Räume wieder mit Leben. Die Betreuung organisiert in bewährter Weise das Mütterzentrum Traunstein. Die weiteren Krippenkinder, die während des laufenden Jahres in der Kita beginnen, sollen ebenfalls vom Mütterzentrum betreut werden.

Ebenso tatkräftig greift die Pfarrei St. Oswald der Stadt unter die Arme. Neben dem Kindergarten St. Oswald betreut die katholische Kirche jene rund 25 Kinder, die während des laufenden Jahres beginnen sollen. Da der neue Kindergarten der Pfarrei St. Oswald ohnehin um eine Gruppe größer ist als bisherige, wird damit die neue Gruppe vorgezogen.

Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer äußert großes Verständnis für die Not der Eltern, die um einen Betreuungsplatz bangen mussten. „Ich danke allen Eltern für die Geduld, die sie in den letzten Wochen aufbringen mussten. Seit meinem Amtsantritt haben wir gemeinsam in der Verwaltung dafür gekämpft, dass wir das Defizit an Betreuungsplätzen schnellstmöglich ausgleichen. Künftig werden wir interne Verfahren überdenken, damit eine solch vor allem für die Eltern sehr belastende Situation nicht noch einmal entsteht. Wir gehen deshalb schon jetzt die Planungen für das übernächste Betreuungsjahr 2021/2022 intensiv an. In Zukunft handeln wir vorausschauender. Aber unsere Bemühungen haben sich bezahlt gemacht und ich halten mein Versprechen, für jedes Kind einen Platz anzubieten. Darauf ist Verlass.“

Pressemitteilung der Stadt Traunstein

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa (Symbolbild)

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