Soziale Kanäle bereits gut angenommen

Näher bei den Menschen - Kliniken Südostbayern erweitern Kommunikation erfolgreich um Social Media

Kliniken Südostbayern Social Media
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Die Kliniken Südostbayern sind mittlerweile auch auf Social Media aktiv.

Traunstein - Die Kliniken Südostbayern (KSOB) haben ihre Kommunikation um Social Media erweitert. Seit etwa einem Vierteljahr sind die KSOB nun auch auf Facebook, Instagram und LinkedIn vertreten.

Die Meldung im Wortlaut

Schnell, effizient und dialogfähig: Social Media bieten rund um Kommunikation und Information attraktive Möglichkeiten. Diese nutzen nun auch die Kliniken Südostbayern (KSOB). „Wir wollten Kommunikationsmöglichkeiten mit verschiedenen Zielgruppen wie Mitarbeitenden, breiter Öffentlichkeit und Patienten schaffen“, erklärt Sabine Segerer-Utz, bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der KSOB verantwortlich für Social Media. Rund ein Vierteljahr nach der Einführung von Facebook, Instagram und LinkedIn sieht die 43-Jährige die sozialen Kanäle bereits gut angenommen

Sabine Segerer-Utz ist bei den Kliniken Südostbayern für Social Media verantwortlich.

Interview mit Sabine Segerer-Utz

An welche Zielgruppen  wenden sich die jeweiligen sozialen Medien?

Sabine Segerer-Utz: Facebook und Instagram sind stark mit den persönlichen Interessen der Menschen verknüpft. Hier finden sich generell eher verbraucherorientierte Inhalte. Die Nutzerinnen und Nutzer finden auf diesen beiden Kanälen bei uns neben einer Fülle von Informationen über unsere Kliniken, Mitarbeiter und unsere Region auch Interviews und Artikel zu allerlei Gesundheitsthemen sowie auch mal Einblicke hinter die Kulissen wie etwa Fotos unserer virtuellen Weihnachtsfeier oder Küche. Und natürlich gibt´s dort auch tagesaktuelle Nachrichten. LinkedIn hingegen ist ein an Beruf und Karriere ausgerichtetes Netzwerk. Wir nutzen es unter anderem für Stellenausschreibungen und die Anwerbung von Arbeitskräften, dies ist gerade auch für Bewerber aus dem Ausland sehr interessant. Sie können sich darüber ein gutes Bild machen wer wir sind und was wir tun. LinkedIn wird gern im fachlichen Kontext genutzt. So veröffentlichen wir dort auch Infos zum Thema Krankenhausmanagement, neueste Studien, aktuelle Nachrichten des Bundesgesundheitsministeriums oder Artikel aus Fachmedien, Branchen- und Karrierewelt.

Wie werden die unterschiedlichen Inhalte für die Kanäle gefunden und umgesetzt?

Segerer-Utz: Mich leitet natürlich immer die Frage, was die Menschen draußen und was die Mitarbeiter interessieren könnte. Ich möchte ihnen auch neue Seiten unseres Unternehmens zeigen, die sie bisher so vielleicht noch nicht kannten. Wenn wir beispielsweise über Schorsch, unseren Ansprechpartner für Patientenrückmeldung berichten, das Bettenmanagement oder unsere Seelsorger vorstellen, können wir der Öffentlichkeit authentisch und transparent viele spannende Einblicke in die ja enorm vielseitige Arbeit an Kliniken bieten. Wir stellen Ärzte und Pflegekräfte als Expertinnen und Experten vor, aber eben auch solche aus den anderen Bereichen. Informationen über Gesundheitsthemen können über Social Media multimedial und im aktiven Austausch von Experten und Nutzern vermittelt werden. Das bietet beiden Seiten einen großen Gewinn an Wissen und Verständnis. 

Womit können soziale Medien also punkten? 

Segerer-Utz: Ein entscheidender Vorteil von Social Media ist, dass anders als im Print spontane, unmittelbare Interaktion und Dialoge möglich sind und sogar Beziehungen aufgebaut werden können. Wir sprechen die Nutzer mit einem bunten Medien-Mix aus Videos, Text-Infos und Bildern an. Wenn sich etwa einer unserer Ärzte im Video an die Nutzer wendet, können sich diese auch ein lebendiges Bild von diesem Menschen machen - über seine fachliche Expertise hinaus.  Dies stärkt das Vertrauen und schafft Transparenz. Wenn es uns gelingt, Social Media weiterhin so gut zu etablieren und immer mehr Menschen dafür zu gewinnen, dann werden Facebook, Instagram und LinkedIn dementsprechend intensiver und nachhaltiger wirken. Das heißt, dass jeder Beitrag, der die Menschen anspricht und von ihnen geteilt wird, ein weiterer Schritt auf dem Weg in diese Richtung ist.

Wie werden die sozialen Kanäle bisher angenommen?

Segerer-Utz: Nach dreieinhalb Monaten können wir uns über wirklich gute Resonanzen freuen. Dazu ein paar Zahlenbeispiele: Am 17. Dezember 2020 konnten wir bei Instagram den eintausendsten Follower, also Nutzer, mit einer hübschen bewegten Grafik begrüßen. Das ist ein wirklich guter Erfolg für ein lokales Unternehmen wie die KSOB. Bei Facebook konnten wir mit unseren Inhalten in einem Zeitraum von 28 Tagen rund 10.000 Menschen erreichen. Bei einer Jobanzeige zum Impfzentrum haben wir durch das Teilen des Beitrags von vielen Nutzerinnen und Nutzern eine Rekordreichweite von über 16.000 Personen erreicht. Ein weiteres Beispiel für die Effizienz von Facebook ist ein Interview mit unserem renommierten Infektiologen Prof. Thomas Glück zu Covid-19 und der Biontech-Impfung: Hier haben wir durch das häufige Teilen des Beitrags eine Reichweite von 4.100 zusätzlichen Lesern des auch in den Printmedien erschienenen Textes erzielen können.

„Zusammenhalt der Mitarbeitenden stärken“

Kommen die sozialen Medien auch bei den Mitarbeitenden gut an?

Segerer-Utz: Ich habe bisher jedenfalls viel positives Feedback erhalten. Wir freuen uns sehr, dass die Kolleginnen und Kollegen aus allen Bereichen unserer sechs Häuser nicht nur die schon im März letzten Jahres an den Start gegangene Mitarbeiter-App und den YouTube-Kanal der KSOB so gut annehmen, sondern nun auch unsere „Kliniken Südostbayern-Seiten“  in den sozialen Medien. 

Und woran merken Sie das?

Segerer-Utz: Kürzlich zum Beispiel haben ein paar aktuelle Schneebilder rund um das Klinikum Traunstein eine kleine Welle an tollen Reaktionen ausgelöst: Spontan haben Mitarbeiterinnen von den anderen Standorten auch winterliche Schnappschüsse von dort gepostet um zu zeigen, wie hoch der Schnee bei ihnen liegt. Aktionen wie diese können Identifikation und Zusammenhalt der Mitarbeitenden stärken, es tut einfach auch mal gut etwas zu lesen, das über den Arbeitsalltag hinausgeht und vielleicht Kollegen kennen zu lernen, die man bisher noch nicht kannte. Ich habe schon das Gefühl, dass sich unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die neuen sozialen Kanäle freuen und diese gerne aktiv nutzen. Unternehmen vertun sich viel, wenn sie Social Media nicht nutzen.

Pressemitteilung der Kliniken Südostbayern AG

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