Sanierung hat nun begonnen

Klosterkirchen-Baustelle: Hick-Hack vor Gericht geht weiter

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Traunstein - Auch wenn die Sanierungsarbeiten nun begonnen haben: Die Klosterkirche bleibt vor Gericht. Zwar wurde die Klage eines Nachbarn abgewiesen, doch er bleibt hartnäckig.

Konkret ging es am gestrigen Dienstag vor dem Bayerischen Verwaltungsgericht in München um die Baugenehmigung bzw. die dort aufgeführten Abstandsflächen zu den benachbarten Häusern: Durch neue Wärmedämmung an der westlich angrenzenden Galerie veränderten sich auch die Abstandsflächen. Der Bau wird dadurch um 15 Zentimeter breiter und höher

Klage in München zurückgezogen

Ein Nachbar klagte mit dem Anwalt Manfred Kösterke - doch das Gericht empfahl ihnen, die Klage zurückzuziehen, was diese dann auch taten. Die Stadt ging von Anfang an davon aus, dass die Klage nur sehr geringe Erfolgschancen hat. Auch der Baubeginn oder das gesamte Projekt standen nie in Gefahr. Am Montag wurden mit den Sanierungsarbeiten begonnen: Unter anderem soll die Fassade backsteinrot werden.

Weiterer Fall nun vor Traunsteiner Amtsgericht

Derselbe Nachbar bleibt aber hartnäckig: Er hat beim Amtsgericht Traunstein nun bis Donnerstag einen Antrag auf einstweilige Verfügung gestellt. Die Stadt Traunstein soll damit dazu verpflichtet werden, während der Baumaßnahme eine Zufahrt zu den Parkplätzen des Nachbarn in einer Breite von sechs Metern aufrechtzuerhalten. 

Dies würde die Zufahrt jedoch so stark verengen, dass die Baustelle mit großen Baufahrzeugen nicht mehr angefahren werden könnte. Die Stadt Traunstein bereitet dazu eine Stellungnahme für das Amtsgericht vor.

Kostenanschlag konnte zuletzt etwas gesenkt werden

Noch Ende vergangenen Jahres ging man von Gesamtkosten in Höhe von 8,8 Millionen Euro aus, die in Sanierung und Erweiterung gesteckt werden müssen. Nachdem knapp die Hälfte der Arbeiten aber an die Handwerksbetriebe vergeben wurden, konnten die Kosten etwas nach unten korrigiert werden: Mitte Februar lag der Kostenanschlag bei 8,4 Millionen Euro Gesamtkosten, etwa 4,3 Millionen davon kommen aus der Städtebauförderung des Freistaates.

xe

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