Stadt will neue Lösung

"Brennpunkt" Haslacher Kreuzung: Kreisverkehr oder Vorfahrt ändern?

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Vor allem bei den von Axdorf kommenden Linksabbiegern Richtung Wegscheid staut es sich oft. Ein Fachbüro soll nun Untersuchungen, wie die Kreuzung entlastet werden könnte.
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Traunstein - Der Verkehr durch Haslach nimmt zu, vor allem an der Kreuzung nach Axdorf fällt dies vielen auf. Die Stadt will nun eine neue Lösung.

Uwe Steinmetz bekommt es oft genug mit. Der UW-Stadtrat hat sein Juweliergeschäft in Haslach direkt an der Kreuzung nach Axdorf. Andere, wie Elmar Schwäbisch von der Stadtverwaltung, nennen die Kreuzung einen "neuralgischen Punkt" - für Steinmetz ist die Kreuzung schlicht ein "Verkehrsbrennpunkt": "Da muss fast ein Schutzengel drüber fliegen, dass da nicht mehr passiert", so Steinmetz.

Kreisverkehr oder Vorfahrt ändern?

Am Dienstag beschäftigte sich nun auch der Planungsausschuss mit der Kreuzung in Haslach. Einstimmig wurde beschlossen, dass nun ein Fachbüro eingeschaltet werden soll, um Möglichkeiten herauszufinden, wie die Verkehrsflüsse verbessert werden können. Hauptproblem ist das Einfahren von der Axdorfer Straße in die Rupertistraße

Ideen zur Lösung des Problems gibt es aber auch jetzt schon: Laut Stadtverwaltung wäre ein Kreisverkehr oder eine geänderte Vorfahrtsregelung denkbar, so dass von Axdorf Richtung Rupertistraße und Wegscheid eine abknickende Vorfahrt gelten könnte. Welche Folgen dies haben würde, könnte das Fachbüro ebenfalls untersuchen. Zur besseren Umsetzbarkeit wurde mit dem Staatlichen Bauamt auch schon gesprochen, die Straßen in den Zuständigkeitsbereich der Stadt Traunstein zu übergeben. 

Verkehr wurde durch Gewerbegebiete im Süden mehr

"Vor allem durch die wachsenden Gewerbegebiete im Süden wird der Verkehr durch Haslach immer mehr", weiß Uwe Steinmetz. Er sprach sich im Planungsausschuss für einen Kreisverkehr aus. Problematisch könnte der aber für die Fußgänger werden, denn deren Sicherheit wird durch Kreisverkehre gewöhnlich nicht besser, so Sepp Kaiser. 

Noch ein visionäres Verkehrsthema kam in dem Zusammenhang zur Sprache: "Es wäre doch schlüssig, den Ring um Traunstein zu schließen, mit einer Straße von der Südspange zur Chiemseestraße", so Stefan Namberger. Auch Traudl Wiesholler-Niederlöhner erinnerte daran, dass SPD und CSU schon vor über zehn Jahren einen Antrag für eine solche Straße stellten. "So wie es jetzt ist haben wir immer mehr Verkehr durch den Schleichweg Zwieselstraße."

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xe

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