Landrat Walch lädt wegen Hirschauer Bucht:

Runder Tisch soll Probleme lösen

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Grabenstätt - Landrat Siegfried Walch will zu den Problemen mit der Hirschauer Bucht in Kürze alle Beteiligten zu einem „Runden Tisch“ einladen. Dabei soll vieles geklärt werden:

Dabei soll geklärt werden, ob und wie es möglich ist, die schleichende Verlandung der Bucht zu bremsen und naturschutzrechtliche Beschränkungen zu lockern. Das Landratsamt ist zwar nicht die zuständige Stelle, sondern das dem Umweltministerium zugeordnete Wasserwirtschaftsamt. Dennoch möchte Walch das Thema auch auf politischer Ebene erörtern.

Teilnehmer des Runden Tischs sollen die betroffenen Gemeinden Grabenstätt und Übersee, der Stimmkreisabgeordnete Klaus Steiner, der Abwasserzweckverband Chiemsee, die einschlägigen Fachbehörden sowie Vertreter der „Interessengemeinschaft Hirschauer Bucht“ sein.

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Hintergrund der Initiative von Landrat Siegfried Walch ist die andauernde öffentliche Diskussion, wie die Hirschauer Bucht im Einklang mit den Belangen des Naturschutzes, des Hochwasserschutzes und des Tourismus wieder attraktiver gestaltet werden kann. Die Interessengemeinschaft hat dazu auch eine Resolution verfasst. Jährlich gelangen bis zu 10.000 Kubikmeter Treibholz über die die Tiroler Ache in den Chiemsee. Zudem schieben sich über das Achendelta pro Jahr rund 300.000 Kubikmeter Sand und Kies in den See. Diese Eintragungen lagern sich vor allem in der Hirschauer Bucht ab. Über den Erfolg bzw. Nichterfolg sowie die Finanzierbarkeit von Abwehrmaßnahmen sind sich Interessengemeinschaft Hirschauer Bucht, die Gemeinden und das Wasserwirtschaftsamt uneins. „Am Runden Tisch sollen die Argumente noch einmal gezielt ausgetauscht werden. In Teilbereichen finden wir sicher auch praktikable Lösungsmöglichkeiten. Bindende Entscheidungen müssen dann aber in München gefällt werden“, so der Landrat.

Pressemitteilung Landratsamt Traunstein

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