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Abgeordneten Katharina Schulze, Andreas Krahl und Gisela Sengl 

Landtagsgrüne besuchen BRK-Luftrettungszentrum am Klinikum Traunstein

Im Gespräch mit der Rettungscrew.
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Im Gespräch mit der Rettungscrew.

Die Fraktionsvorsitzende und innenpolitische Sprecherin der Grünen im Bayerischen Landtag, Katharina Schulze, MdL, hat am Mittwoch in Begleitung ihrer Kolleg*innen Andreas Krahl, pflegepolitischer Sprecher, MdL, und der örtlichen Abgeordneten Gisela Sengl, MdL, das BRK-Luftrettungszentrum am Klinikum Traunstein besucht. 

Die Mitteilung im Wortlaut:

Traunstein - Herr Leonhard Stärk, Landesgeschäftsführer des Bayerischen Roten Kreuzes, hatte die Landtagsgrünen eingeladen, auf dem Dachhangar des Klinikum Traunsteins den Rettungshubschrauber „Christoph 14“ zu besichtigen. Der Rettungshubschrauber wird vom Bundesinnenministerium betrieben und ist in diesem Jahr bereits 1230 Einsätze geflogen. Seine Aufgaben reichen von Rettungsdienst über Bergrettung, Eis- und Wasserrettung, Unterstützung im Zivil- und Katastrophenschutz bis hin zur Personensuche nach Lawinenabgängen. Die Crew besteht in der Regel aus drei Mitgliedern: Einer Pilot*in der Fliegerstaffel Oberschleißheim der Bundespolizei, einem*r Notfallsanitäter*in vom Landesverband des Bayerischen Roten Kreuzes und einer*m Notärzt*in der Notarztgemeinschaft Traunstein.

Zwischen zwei Einsätzen fand die Crew Zeit, den grünen Abgeordneten am Boden die Ausstattung und Fähigkeiten von „Christoph 14“ zu erläutern. Besonders spannend war die Demonstration der Rettungswinde, deren Einsatz eine schnelle Menschenrettung ermöglicht, insbesondere, wenn der Hubschrauber nicht landen kann.

Die anschließende Gesprächsrunde mit Herrn Stärk und Herrn Dr. Markus Barth, Oberarzt der Intensiv- und Notfallmedizin am Klinikum Traunstein, drehte sich um aktuelle Herausforderungen der Luftrettung und Notfallmedizin. Diskutiert wurde die Entwicklung der Einsätze und Einsatzarten in den vergangenen Jahren und die Zunahme von Einsätzen seit Beginn der Pandemie sowie die steigenden Gefahren für Luftretter*innen durch vermehrte Einsätze im Hochgebirge. Thema war auch die Notwendigkeit einer Anpassung des Gehaltsniveaus für Luftretter*innen sowie die unbürokratische und technologische Umsetzung von grenzüberschreitenden Einsätzen in Nachbarländern wie Österreich. Besonders hervorgehoben wurde seitens des Bayerischen Roten Kreuzes die hervorragende Zusammenarbeit mit der Fliegerstaffel Oberschleißheim der Bundespolizei. 

Katharina Schulze hat hohen Respekt vor der Arbeit der Luftrettungskräfte: „Die Rettungskräfte des Luftrettungszentrums leisten jeden Tag Unglaubliches für unsere Sicherheit. Durch die Klimakrise und daraus resultierenden Starkwetterereignissen, einer alternenden Bevölkerung sowie der zunehmenden Bedeutung des Alpenraumes für den Tourismus werden die Einsätze der Luftrettung in Zukunft weder weniger noch leichter werden. Dabei wird auch dem Thema grenzüberschreitende Zusamenarbeit von Rettungskräften eine wichtige Rolle zukommen - wie jüngst bei dem Fall des vermissten Mädchens an der bayerisch-tschechischen Grenze. Umso wichtiger ist es, dass wir als Politik dafür sorgen, dass personelle und technologische Ausstattung der Luftrettung sowie die Arbeitsbedingungen der Rettungskräfte den steigenden Herausforderungen gerecht werden, damit wir alle weiterhin von unserem europaweit einmaligen Rettungssystem profitieren können.“ 

Andreas Krahl, der während der Corona-Krise in seinem frühren Job als Intensivpfleger ausgeholfen hat und selbst Mitglied beim BRK ist, fügt hinzu: „Die Crew des „Christoph 14“ zeigte eindrucksvoll, wie wichtig ein professionalisiertes Rettungswesen ist. Gerade was die Ausbildung des Rettungspersonals angeht, darf in Zukunft kein Cent zweimal umgedreht werden. Wir brauchen eine Ausbildungsoffensive „Rettungsdienst“ in Bayern!“

Gisela Sengl, örtliche Landtagsabgeordnete aus Traunstein, ergänzt: „Wie wichtig die Luftrettung für unseren Landkreis ist, sieht man an der hohen Zahl der Einsätze. Das Team von „Christoph 14“ leistet hier unglaublich tolle Arbeit auf höchstem Niveau für uns alle!“

Pressemitteilung Büro Katharina Schulze MdL

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