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„Techniktag Zug“ erstmals im Lehrgangsprogramm der Feuerwehren

Lehrreicher Ausbildungstag der Bahn – Technik und Wissenswertes zu Zügen

Der erste „Technik Tag Zug“ des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein war ein voller Erfolg. Mehrere Mitarbeiter der BRB sowie ein DB-Notfallmanager informierten zahlreiche Feuerwehrkräfte aus Übersee, Rottau, Eisenärzt, Haslach, Traunstein und Holzhausen rund um das Thema „Personenzug“ und schulten sie in Technik und Notfallmaßnahmen für den Fall der Fälle.
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Der erste „Technik Tag Zug“ des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein war ein voller Erfolg. Mehrere Mitarbeiter der BRB sowie ein DB-Notfallmanager informierten zahlreiche Feuerwehrkräfte aus Übersee, Rottau, Eisenärzt, Haslach, Traunstein und Holzhausen rund um das Thema „Personenzug“ und schulten sie in Technik und Notfallmaßnahmen für den Fall der Fälle.

In vielen Gemeinden des Landkreises Traunstein verlaufen Bahnstrecken. Kommt es zu dort Zwischenfällen sind insbesondere die Feuerwehren gefordert, um Hilfe zu leisten. Damit die Einsatzkräfte im Notfall mit den Besonderheiten und den Sicherheitseinrichtungen vertraut sind, führten die Ausbildungsverantwortlichen nun erstmals zusammen mit dem DB-Notfallmanager und der Bayerischen Regiobahn (BRB) einen „Techniktag Zug“ durch.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Traunstein - Das Modul bildet zukünftig einen weiteren Baustein der Ausbildungsreihe „Bahn“, dass insbesondere für Feuerwehren mit Bahnanbindung entwickelt wurde. Am Bahnhof Traunstein standen zwei Triebwägen unterschiedlicher Baujahre des Typs „Stadler FLIRT“ bereit, die die Teilnehmer der Feuerwehren Übersee, Rottau, Eisenärzt, Haslach, Traunstein und Holzhausen für die praktischen Abschnitte nutzen konnten. Der theoretische Teil des Tages fand im Feuerwehrhaus Traunstein statt. Hier wurden die Teilnehmer mit jeder Menge Eisenbahnfachwissen versorgt und erhielten einen Überblick über die gängigen Zug Typen. Außerdem wurden organisatorische Grundlagen gelegt und die Aufgabenbereiche des DB- Notfallmanagers sowie des Notdienstes der Eisenbahnverkehrsbetriebe (EVU) vorgestellt.

„Feuerwehrler sind ja in der Regel technikbegeisterte Menschen und daher sorgte insbesondere der praktische Teil der Ausbildung für Begeisterung“, freute sich der ausbildungsverantwortliche Fach- Kreisbrandmeister Florian Ettmayr nach Abschluss des Übungstages. Neben einer „Erkundungstour“ durch Triebwägen, konnten die Teilnehmer die verschiedenen Gefahrenbereiche an den Fahrzeugen kennenlernen sowie die Wirkweise der technischen Einrichtungen wie die der Bremsanlage oder der Kupplungen erleben.

Weitere Ausbildungsthemen bildeten die Zugänglichkeit im Notfall oder die Sicherheitseinrichtungen innerhalb der Triebwägen. Darüber hinaus wurden die Einsatzkräfte mit den Evakuierungsplänen vertraut gemacht sowie den Notausstiegen vertraut gemacht. Dieser Abschnitt beinhaltete auch die Öffnung von Türen und das Bedienen von Rollstuhlrampen, was gerade für die Feuerwehren bei Einsätzen eine hohe Bedeutung hat, damit die Fahrgäste im Falle eines Falles zeitnah evakuiert werden können Einmal im Führerstand eines Zuges sitzen, für Viele sicherlich ein Kindheitstraum, den sich mit dem Lehrgang die Teilnehmer der heimischen Feuerwehren erfüllen konnten. Im Vordergrund standen jedoch im Rahmen des „Techniktages Zug“ die unterschiedlichen Bedienelemente und die unterschiedlichen Möglichkeiten zur Sicherung der Züge. Die vier Ausbilder Stefan Ernsorfer, DB Netz Notfallmanager, David Dietl, BRB Teamleiter, Niklas Brandt, Lehrlokführer BRB und Franz Ebert, Örtlicher Betriebsleiter Notfallmanagement, informierten nicht nur über die technischen Hintergründe, sondern beantworteten auch unzählige Fragen der Teilnehmer.

„Auch wenn Sicherheit beim Bahnfahren höchste Priorität hat, passieren kann immer etwas. Aus diesem Grund wollen wir die Einsatzkräfte der Feuerwehren des Landkreises Traunstein auch in diesem Bereich bestmöglich auf Einsätze vorbereiten“, so Kreisbrandrat Christof Grundner. Gleichzeitig dankte er insbesondere dem DB-Notfallmanagement sowie der BRB für die Breitschaft, diese Ausbildung inhaltlich zu gestalten und die nötigen Ausbildungsmaterialien und die Bahninfrastruktur zur Verfügung zu stellen. Das neue Angebot ergänzt das bisherige Ausbildungsmodul „Bahnerden“, welches insbesondere die Feuerwehren entlang von elektrifizierten Strecken eine Pflichtausbildung darstellt. Zukünftig sollen noch abgestimmte Ausbildungsveranstaltungen beispielsweise mit „Diesel Locks“ oder Einsätzen auf elektrifizierten Strecken angeboten werden. Darüber hinaus tüfteln die Verantwortlichen bereits an Angeboten, das Streckennetz im Landkreis Traunstein samt der örtlichen Besonderheiten in gezielten Ausbildungseinheiten für die betroffenen Feuerwehren aufzubereiten. Ein weiteres Augenmerk wollen die Lehrgangsplaner zudem auf die Ausbildung „Gefahrgutzug“ legen und das Thema im kommenden Jahr in den Lehrgangsbetrieb aufnehmen.

Pressemitteilung Hubert Hobmaier, Kreisfeuerwehrverband Traunstein

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