Im Rahmen der Festwoche in Kammer

Mehr als 250 Oldtimer-Traktoren beim Bulldogtreffen am Vatertag

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Fendt Dieselross F22 mit Speiser Dreschkasten

Rettenbach – Mehr als 250 Oldtimer Traktoren versammelten sich am Vatertag zum zehnten „Hanomag- und Schlepper-Treffen“ in Rettenbach bei Kammer. Bei herrlichem Wetter konnten die Besucher die einzelnen Traktoren bewundern, Feldvorführungen beobachten oder bei der großen Rundfahrt die alten Bulldogs in Aktion sehen.

Bereits zum zehnten Mal organisierten die „Bulldogfreunde Kammer-Remboch“ gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Kammer das Bulldogtreffen, welches alle zwei Jahre stattfindet. Normalerweise wurde das Treffen immer in der Ortsmitte von Kammer abgehalten, doch aufgrund der Festwoche zum 150-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Kammer und des 115-jährigen Bestehens des Arbeiter- und Burschenvereins versammelten sich die Oldtimer dieses Jahr rund um das große Festzelt in Rettenbach.

Die äußeren Bedingungen hätten nicht besser sein können, Sonnenschein und angenehme Temperaturen lockten viele Oldtimerbesitzer auch aus größeren Entfernungen bis nach Rettenbach. Beispielsweise nahmen gleich mehrere Oldtimerfreunde aus dem Raum Mühldorf die knapp 70 Kilometer auf ihren Traktoren auf sich – eine beachtliche Strecke bei einer Höchstgeschwindigkeit von 30km/h. Auch zwei Oldtimer-Clubs aus dem Salzburger Land waren mit insgesamt gut 30 Bulldogs auf eigener Achse angereist.

Oldtimertreffen Kammer-Rettenbach

Schon am frühen Vormittag gegen 10 Uhr füllte sich die Ausstellungsfläche und auch der Besucherandrang wurde gegen Mittag hin deutlich stärker. Vom ehemaligen DDR-Eigenbau mit einem Deutz MAH Stationärmotor als „Herzstück“ bis hin zum riesigen 145PS-Arbeitstier war ein bunter Mix aus Traktoren in diversen Größen und Zuständen vertreten. Doch für die Besucher war weit mehr geboten als ein paar Traktoren auf einer großen Wiese. So wurde in einer kleinen Feldvorführung die Erntearbeit aus früheren Zeiten demonstriert. Auf einer kleinen Fläche wurde extra für die Vorführungen eine Ladung Stroh verteilt, welches anschließend mit alten Gerätschaften verladen und für die Einlagerung vorbereitet wurde.

Schon am frühen Vormittag gegen 10 Uhr füllte sich die Ausstellungsfläche und auch der Besucherandrang wurde gegen Mittag hin deutlich stärker. Vom ehemaligen DDR-Eigenbau mit einem Deutz MAH Stationärmotor als „Herzstück“ bis hin zum riesigen 145PS-Arbeitstier war ein bunter Mix aus Traktoren in diversen Größen und Zuständen vertreten. Doch für die Besucher war weit mehr geboten als ein paar Traktoren auf einer großen Wiese. So wurde in einer kleinen Feldvorführung die Erntearbeit aus früheren Zeiten demonstriert. Auf einer kleinen Fläche wurde extra für die Vorführungen eine Ladung Stroh verteilt, welches anschließend mit alten Gerätschaften verladen und für die Einlagerung vorbereitet wurde.

Der größte Zuschauermagnet war allerdings die Rundfahrt durch die Orte Kammer und Rettenbach. Hunderte Zuschauer hatten sich am Straßenrand versammelt, um die einzelnen Traktoren in Bewegung sehen zu können. Diese Fahrt haben natürlich auch die Oldtimerbesitzer sehr genossen, die ihre Fahrzeuge stolz präsentierten. Auch für die ein oder anderen Kinder bot sich die Möglichkeit, kurz vor der Rundfahrt noch einen der begehrten Plätze auf den Beifahrersitzen zu ergattern.

Für die Oldtimer-Liebhaber waren viele interessante Gefährte zu sehen und auch die üblichen „Dieselgespräche“ durften natürlich nicht fehlen. Eine besondere Rarität in Form eines ehemaligen Prototyps war lange Zeit von vielen Menschen umringt. Der 1950 gebaute Eicher „EDB“ war ein Versuchsfahrzeug aus dem Traktorenwerk in Forstern bei München. Der 4,5 Liter Sechszylindermotor von Mercedes leistete damals 50PS. Lange Zeit war dies der stärkste je von Eicher gebaute Traktor, doch zur Serienreife brachte es dieses Fahrzeug nie. Aber auch einige andere Seltenheiten konnten bestaunt werden, beispielsweise ein aus Argentinien importierter Pampa T01 Glühkopftraktor oder ein Hanomag RL20 aus den frühen 1940er Jahren, welcher damals unter Verwendung vieler Komponenten aus dem Automobilbau konstruiert wurde und daher optisch durchaus eine Mischung aus Auto und Traktor darstellt.

Sebastian Aicher

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