Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Großer Einsatz für kleine Menschen

Multiprofessionelles Team der Kinderklinik am Klinikum Traunstein freut sich auf Neubau

PD Dr. Gerhard Wolf, Chefarzt der Kinderklinik am Klinikum Traunstein
+
PD Dr. Gerhard Wolf, Chefarzt der Kinderklinik am Klinikum Traunstein

Rund um die Uhr für seine jungen Patientinnen und Patienten im Einsatz und sogar in der Freizeit für einen spontan benötigten Einsatz auf der Station oder im Operationssaal erreichbar ist das Team der Kinderklinik am Klinikum Traunstein.

Meldung im Wortlaut

Traunstein – Nun freuen sich die mit nicht nachlassendem Herzblut für Früh- und Neugeborene, Kinder und Jugendliche arbeitenden Kräfte aus Pflege, Medizin und Therapie auf den Neubau der Kinderklinik. Das moderne Gebäude wird sowohl die räumlichen Anforderungen moderner Spitzenmedizin als auch jenen der Patienten und Eltern an eine der nicht zuletzt der Genesung dienende kindgerechte Wohlfühlatmosphäre erfüllen. 

„Wir werden mit künftig zwei Stockwerken statt einem über mehr Platz verfügen und können so die Geburtshilfe und die Kinderintensivstation auf derselben Ebene situieren“, erklärt Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. habil. Gerhard Wolf, Chefarzt der Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Traunstein. Von kurzen Wegen zwischen Kreißsaal und Neonatologie, also Versorgung von Früh- und Neugeborenen, würden die Sensibelsten der kleinen Patientinnen und Patienten sehr profitieren.

Eine „entscheidende Verbesserung“ für sie und ihre Eltern wären die für die Kinderintensivstation geplanten neuen Zimmer, so Dr. Wolf. Diese sollen künftig nämlich nur noch ein oder zwei Betten umfassen und so mehr Ruhe und Rückzugsmöglichkeiten für die Familien bieten. Weiß das Team der Kinderklinik doch nur zu gut um die besonderen Bedürfnisse derer, die bei ihm Hilfe und auch Trost und Beistand suchen und auch jederzeit finden.

Mit der richtigen Mischung aus Fachverstand, Fingerspitzengefühl, Empathie und Besonnenheit behandelt und betreut das multiprofessionelle, interdisziplinäre Team Kinder und Jugendliche auf drei Stationen mit insgesamt 60 Betten, davon allein 17 in der Kinderintensivstation. Diese wohnortnahe Versorgung zählt in der Kinder- und Jugendmedizin doppelt, denn hier kann im Notfall der Faktor Zeit eine besonders gravierende Rolle spielen.

Die Eltern in der Region wissen dieses nicht selbstverständliche Versorgungsangebot zum Wohle ihrer Kinder zu schätzen, der Zulauf in die Kinderklinik nimmt beständig zu. „Die Qualitätsansprüche steigen“, so Dr. Wolf. Eltern würden zunehmend Wert darauf legen, dass ihre Kinder von Ärztinnen und Ärzten behandelt würden, die auf die jeweiligen Erkrankungsgebiete spezialisiert seien.

Dem ist die Kinderklinik immer umfassender gerecht geworden: Ihr Versorgungsspektrum reicht von Allgemeinpädiatrie und Kinderintensivstation über zum Beispiel Kindergastroenterologie in der Kindertagesklinik, Kinderkardiologie, Kinderdiabetologie, Kindernephrologie und Neuropädiatrie bis zu psychologischer Betreuung, Kinderschlaflabor und Zertifiziertem Kinderschmerzzentrum und Kinderchirurgie.

Schon lange hat sie sich mit der höchstmöglichen Versorgungsstufe des Level 1 sowie ihrer mit dem Schwerpunkt Neonatologie auf die typischen Erkrankungen von Neugeborenen und die Behandlung von Frühgeborenen spezialisierten Kinderintensivstation und dem beständig wachsenden Versorgungsangebot auf hohem medizinischem und pflegerischem Niveau einen exzellenten Ruf aber auch über die Grenzen der Landkreise Traunstein und Berchtesgadener Land hinaus erworben.

Aufgrund ihres breiten Behandlungsspektrums und hochspezialisierten Wissens ist die Kinderklinik zum Beispiel rund um die Uhr bei Notfällen wie Hirnhautentzündungen oder Schädel-Hirn-Traumen aus verschiedenen Landkreisen die Anlaufstelle ihrer Wahl. Immer häufiger kommt es auch vor, dass Kinderkliniken oder –stationen aus München anfragten, ob sie ihre kleinen Patientinnen und Patienten in die Kinderklinik Traunstein verlegen könnten.

„Jede Kinderklinik hat mit Personalknappheit und hohen Kosten zu kämpfen“, sagt Dr. Gerhard Wolf. „Kindermedizin funktioniert anders als Medizin bei Erwachsenen, sie ist Zeit- und Personalaufwendiger“, dies beginne bei den besonderen körperlichen und seelischen Anforderungen der Kleinsten bei Pflege und Behandlung und reiche bis zu den ausführlichen Gesprächen mit den Eltern zum immer aktuellen Stand des Befindens ihres Nachwuchses.

„Deswegen sollten Kinderkliniken aufwandsgerechter vergütet werden, das ist über das bestehende Fallpauschalensystem größtenteils nicht abgebildet,“, plädiert der Chefarzt für eine Neubewertung der Finanzierung von Kinderkliniken in Deutschland. 

Er ist froh und dankbar, dass er sowohl in Medizin wie in Pflege immer wieder hochkompetente, engagierte und „über den Dienstplan“ hinaus einsatzbereite Mitarbeitende im Team willkommen heißen kann. „Unser Team macht fantastische Arbeit auf hohem Niveau, darauf kann man stolz sein und darauf kann auch das Team stolz sein.“ Gleichwohl gelte es, „das Team nicht zu überlasten“, betont Dr. Wolf. Eine bauliche Weiterentwicklung vor Ort haben er und sein Team mit dem Neubau vor Augen.

Lange müssen sie auch nicht mehr warten, wie Alfred Gehmacher, Leitung der Liegenschaftsentwicklung und Bauverwaltung der Kliniken zu berichten weiß: „Die Vorabmaßnahmen für den Neubau haben schon begonnen. Es werden schon Leitungen umverlegt und es wird alles vorbereitet, damit zum Ende nächsten Jahres dann mit dem Aushub der Baugrube begonnen werden kann.“

Pressemitteilung der Kliniken Südostbayern AG

Kommentare