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450 Quadratmeter für junge Leute

Große Freude in Traunstein: Neues Jugendzentrum bietet viele Möglichkeiten

Neues Jugendzentrum im Herzen Traunsteins  mit vielfältigen Angbeoten
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Sabine Babl, im Rathaus für die Planung verantwortlich, und Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer werfen einen Blick auf die Baustelle.

Ausgelassene Abende, ein Café, sportliche Angebote und vieles mehr erwartet die Jugendlichen ab Frühjahr nächsten Jahres im neuen Jugendzentrum in Traunstein.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Traunstein – Der Umbau hat begonnen: In den Räumen des Kulturzentrums am Stadtpark in Traunstein sind die Arbeiter mit Hammer und Säge angerückt, um Platz für das neue Jugendzentrum zu schaffen. Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer machte sich am Freitag selbst ein Bild vor Ort und freut sich: „Es geht voran in Traunstein.“

Ganze 450 Quadratmeter Fläche stehen den Jugendlichen nach dem Ende der Umbauarbeiten im Frühjahr nächsten Jahres zur Verfügung. Herzstück des Jugendzentrums ist das Café im Erdgeschoss. Es wird der zentrale Anlaufpunkt sein. Das Café öffnet für junge Menschen im Alter von zwölf bis 27 Jahren, allerdings mit altersgetrennten Öffnungstagen – Teenietage für Zwölf- bis 16-Jährige, Öffnungen für Ü-16 Jährige und wird nach den Arbeitsprinzipien der offenen Jugendarbeit geführt: Offenheit, Freiwilligkeit, Bedürfnis- und Interessenorientierung.

Bei regelmäßigen Hausversammlungen können die Jugendlichen die Angebote im Jugendzentrum selbst bestimmen und mitplanen. Bei dieser Form der Mitbestimmung handelt es sich um eine niederschwellige politische Bildung. Die Jugendlichen lernen, was Demokratie praktisch bedeutet. Soziales Engagement, das Eintreten für die eigenen Interessen, zahlt sich insofern aus, dass sie so ihre Umwelt mitgestalten können und nicht einfach alles hinnehmen müssen, wie es andere für sie bestimmt haben.

Neben all den kulturellen, medienpädagogischen und sportlichen Angeboten begreifen die pädagogischen Mitarbeiter den präventiven Kinder- und Jugendschutz als Teilaufgabe ihrer Tätigkeit. Im erzieherischen Sinne wirkt die Jugendarbeit präventiv, indem sie die Eigenverantwortlichkeit, eigenständige Entscheidungsfähigkeit und Kritikfähigkeit fördert und somit dazu beträgt, dass sich junge Menschen selbst vor gefährlichen Einflüssen schützen können.

Neben Büros für die Jugendpflegerin Petra Breutel, den Streetworker Mirhad Beganovic und die pädagogische Fachkraft Niki Willner gibt es einen eigenen Raum für persönliche Gespräche und ein Mädchenzimmer, das einen geschützten Rahmen bieten wird. An einer Infotheke können sich die Jugendlichen zudem über mögliche Berufe und vieles mehr informieren und in der Küche sind Kochabende geplant.

Im Keller erwartet die Buben und Mädchen ein toller großer Raum, der alles für entspannte und lustige Abende bietet: Leinwand, Beamer, Discobeleuchtung, eine kleine Bühne und mehr. Dort sind dann neben Filmvorführungen auch kleinere Konzerte oder Karaoke-Abende möglich. Ein Glanzlicht ist der neue Bandraum mit schalldichter Isolierung, der es Traunsteiner Jugendbands möglich macht, in Ruhe und in einem geschützten Rahmen zu üben.

In das neue Jugendzentrum im Herzen der Stadt investiert die Stadt Traunstein 550.000 Euro.

Pressemitteilung Große Kreisstadt Traunstein

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