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Bäume statt Karten: Nachhaltige Weihnachtsgrüße aus dem Rathaus

Oberbürgermeister verzichtet auf Versand von Weihnachtskarten – Forstmitarbeiter pflanzen 200 Bäume

200 kleine Bäumchen setzen derzeit Stadtförster Gerhard Fischer (links im Bild) und seine Mitarbeiter im Auftrag von Dr. Christian Hümmer (rechts) im Stadtwald. Der Oberbürgermeister verzichtet in diesem Jahr auf den Versand von Weihnachtskarten und steckt das Geld in das Aufforstungsprojekt.
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200 kleine Bäumchen setzen derzeit Stadtförster Gerhard Fischer (links im Bild) und seine Mitarbeiter im Auftrag von Dr. Christian Hümmer (rechts) im Stadtwald. Der Oberbürgermeister verzichtet in diesem Jahr auf den Versand von Weihnachtskarten und steckt das Geld in das Aufforstungsprojekt.

Einen vielleicht ungewöhnlichen aber auf jeden Fall sinnvollen Beitrag für den Klimaschutz leistet Traunsteins Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer. Er verzichtet in diesem Jahr auf den Versand von mehreren hundert Weihnachtskarten. Stattdessen werden Bäume im Stadtwald gepflanzt.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Traunstein - Weihnachtskarten mit besten Wünschen sind eine schöne Tradition, keine Frage. Und dennoch ist auch klar: Die Karten landen früher oder später im Abfall. Deshalb hat sich Traunsteins Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer in diesem Jahr dazu entschlossen, keine gedruckten Weihnachtswünsche zu verschicken. „Das bedeutet nicht, dass ich den Menschen in meiner Stadt, den Menschen mit denen zusammenarbeite, keine schönen Weihnachtsfeiertage wünsche – ganz im Gegenteil. Ich habe mich aber dazu entschieden, in diesem Jahr vor allem das Internet und soziale Medien aber auch beispielsweise das Amtsblatt für meine Weihnachtsgrüße zu nutzen. Mit dem Geld, das ansonsten für den Druck und Versand der Weihnachtskarten ausgegeben wird, möchte ich stattdessen etwas Nachhaltigeres anfangen.“

Weniger bedrucktes Papier, weniger Briefverkehr – dafür Bäume pflanzen, die Jahrzehnte lang klimaschädliches CO 2 speichern und in lebenswichtigen Sauerstoff umwandeln, die Lebensraum und Nahrungsquelle für unterschiedlichste Tiere sind: Das unterstreiche seinen Anspruch und den Anspruch der Stadtverwaltung, so der Oberbürgermeister, sich für den Umweltschutz stark zu machen. „Mit dem Geld können wir 200 Bäume pflanzen. Und das passiert auch nicht irgendwo, sondern bei uns im Stadtgebiet, in unserem Stadtwald, in dem die Mitarbeiter des Stadtforstes auch ein Auge auf die jetzt noch zarten Stämmchen haben und dafür Sorge tragen, dass sie in den kommenden Jahren gesund wachsen.“ Er sei sich ganz sicher, dass die Pflanzaktion auch im Sinne aller Menschen ist, die sonst eigentlich eine Weihnachtskarte von ihm bekommen hätten.

Die Mitarbeiter um Stadtförster Gerhard Fischer pflanzen für die Aktion „Bäume statt Weihnachtskarten“ an mehreren Stellen im Stadtwald Douglasien. Das sind gut wachsende Nadelbäume, die auch mit weniger Niederschlag zurechtkommen. Sie stammen aus Nordamerika und waren hier vor der Eiszeit heimisch. Es gibt sie bereits als beeindruckende Exemplare im Stadtwald. Das gilt auch für die Mammutbäume, die ebenfalls gepflanzt werden. Zwischen den Douglasien und den Mammutbäumen werden außerdem einige Buchen gesetzt, deren Laub einen wichtigen Beitrag zur Gesunderhaltung des Bodens leistet.

Der Traunsteiner Stadtwald wird seit vielen Jahrzehnten zum naturnahen Mischwald umgebaut. War ursprünglich die Motivation, einen gesünderen, stabileren und damit auch wirtschaftlich sicheren Wald zu schaffen, so kommt heute die Herausforderung, im Klimawandel zu bestehen, erschwerend dazu. Der überwiegende Teil der Waldflächen in Traunstein wird mit allen heimischen Baumarten verjüngt. Trotzdem verbleiben immer wieder kleine Lücken, welche mit „künstlicher“ Bepflanzung geschlossen werden. Hierfür setzen die Mitarbeiter des Stadtforstes auch auf Baumarten aus wärmeren Regionen.

Pressemitteilung Große Kreisstadt Traunstein

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