Unterstützungsgruppe im Landkreis Traunstein

Örtliche Einsatzleitung im Dauereinsatz - Ein elementar wichtiger Hintergrunddienst!

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Die Ösrtliche Einsatzleitung im Regelbetrieb.

Traunstein -  Im Normalfall kennt man die Mitglieder der sogenannten UG-ÖEL von Großeinsätzen der Feuerwehren im Landkreis Traunstein.

Die Pressemeldung im Wortlaut:


Die Unterstützungsgruppe samt ihrem Einsatzfahrzeug „Kater Traunstein Land 12/1“ - einem größeren Einsatzleitfahrzeug - ist eine Sondereinheit des Landkreises Traunstein. 

Sie eilen zur Hilfe, wenn es vor Ort einen erhöhten administrativen Koordinierungsbedarf vieler Helfer gibt und unterstützen sowohl Kommandanten als auch Einsatzleitungen bei allen anfallenden Aufgaben. Im Katastrophenfall hat die Mannschaft rund um deren Leiter Joe Huber einen ganz anderen Auftrag und ist im Landratsamt Traunstein der Örtlichen Einsatzleitung unterstellt.


Mitarbeiterinnen des Landratsamtes

Die Mitglieder sind zunächst für die Einrichtung des Stabsraumes im Casino des Landratsamtes verantwortlich. Dies beginnt bei der Sitzordnung und geht über die EDV Ausstattung bis hin zur Vernetzung untereinander. Der Leiter des Stabes ist so etwas wie das „Mädchen für alles“ und kümmert sich unter anderem darum, dass die Stabsmitglieder arbeitsfähig sind. „Dies geht von der Organisation von Schreibblöcken bis zum Einrichten der Möglichkeiten einer Videokonferenz“ erklärt Joe Huber. Im Katastrophenfall ist die UG-ÖEL das Verbindungsglied zwischen dem Örtlichen Einsatzleiter, den Führungs- und Verbindungskräften sowie den Katastrophenschutzbehörden.

Einsatzleiter Joe Huber

Die Mitglieder haben indes sehr vielfältige Aufgaben. Sie kontrollieren beispielsweise den gesamten Posteingang. Zudem sind sie quasi die Telefonzentrale und nehmen alle Anrufe entgegen. Gleiches gilt für den Funkbetrieb, beispielsweise zur Integrierten Leitstelle oder zur Feuerwehr Führungsstelle Salzach in Fridolfing. Die ist die Hauptaufgabe des sogenannten „Lagekartenführers“ ist das Fortschreiben von Einsatzkarten sowie das führen der Grafiken über die aktuellen Entwicklungen über das Einsatzgeschehen. Er arbeitet sehr eng mit den Mitgliedern der Örtlichen Einsatzleitung zusammen und veranschaulicht Ergebnisse sowohl auf großen Stellwänden aber auch in digitaler Form.

Im derzeitigen Katastrophenfall haben die Mitglieder noch eine ganz besondere Aufgabe. Neben der Einlasskontrolle des gut bewachten Stabsraumes sind sie für die Einhaltung der Hygieneregeln sowie die Überwachung nötigen Standards verantwortlich. Maximilian Schubert ist einer der Mitglieder und fasst den Auftrag an die UG-ÖEL so zusammen. „Geht nicht – gibt’s nicht, wir geben alles damit die Einsatzleitung funktioniert“ und lacht dabei. Unterstützt wird die Mannschaft derzeit von Verwaltungsangestellten des Landratsamtes. Die diensthabenden Mitarbeiter zeigen sich insbesondere für die Mitschriften bei Besprechungen und Sitzungen verantwortlich.

Maximilian Schubert:  „Geht nicht – gibt’s nicht"

Christof Grundner als Örtlicher Einsatzleiter zeigt sich von der Unterstützungsgruppe schwer beeindruckt. „Binnen weniger Stunden war der Arbeitsraum betriebsbereit eingerichtet und die Mitglieder konnten ihre Arbeit aufnehmen“, erklärt Grundner. Der Schichtdienst im nun laufenden Einsatz gestaltet sich völlig reibungslos und alle helfen mit, wo immer sie können. „Dies ist schon ein Mammuteinsatz für die überwiegend ehrenamtlichen Helfer und bisher verläuft alles völlig geordnet mit einer hohen Professionalität“, so der Chef aller beteiligen Hilfs- und Rettungsorganisationen.

Pressemeldung Landratsamt Traunstein/hob

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