Südlich des Haslacher Gewerbegebiets

Großer Sparkassen-Neubau: Diese zentralen Fragen sind noch offen

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Die rot schraffierte Fläche südlich von Haslach soll bebaut werden. Käufer sind das Landratsamt und die Sparkasse. 
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Traunstein - Die Stadt wird weiter nach Süden wachsen, auf der grünen Wiese will die Sparkasse einen großen Verwaltungsbau - viele Fragen darum sind aber noch nicht geklärt.

Sozialer Wohnbau soll zu Seiboldsdorf hin entstehen, dazu hat das Landratsamt Flächen gekauft - für neue Schulen oder neue Verwaltungsgebäude. Doch zentral wird auf der bisher landwirtschaftlich genutzten Flächen zwischen Gewerbegebiet und Seiboldsdorf ein Neubau der Sparkasse. Das wurde bereits vorige Woche im Planungsausschuss bekannt.

Wird ein Sparkassen-Standort in der Stadtmitte dagegen aufgelöst?

Auch die Sparkasse selbst bestätigt gegenüber chiemgau24.de den Kauf der Fläche, doch viele Details zum Neubau sind noch nicht geklärt. Sicher scheint, dass es ein reines Verwaltungsgebäude werden soll - also kein Kundenverkehr, keine Schalter, keine Bankomaten. Bei manchen Stadträten gingen nämlich bereits Befürchtungen um, dass man zum Geldabheben künftig bis Seiboldsdorf fahren müsse. 

Wird die Sparkasse dann im Gegenzug einen der größeren Standorte in Traunstein - an der Rosenheimer Straße oder am Stadtplatz - aufgeben? Dazu wollte sich Sparkassen-Pressesprecher Peter Faßbender noch nicht äußern. Auch über die spätere Nachnutzung eines dann möglicherweise freiwerdenden Gebäudes lasse sich natürlich noch nichts sagen. Oberbürgermeister Christian Kegel ist sich aber sicher: "Es wird in der Stadtmitte eine sehr sinnvolle Nachnutzung geben".

Ausmaße des neuen Gebäudes noch unklar

Unklar sind auch noch die Ausmaße des künftigen Sparkassengebäudes vor der Stadt. "Da eine genaue Planung erst dann in Auftrag gegeben wird, wenn Klarheit über die Bebaubarkeit des Grundstücks besteht, können wir derzeit noch keine konkreten Aussagen treffen", so Vorstandsvorsitzender Roger Pawellek gegenüber chiemgau24.de. Der Stadtrat wird am Donnerstag das Thema behandeln. Es geht um die Änderung des Flächennutzungsplanes, um die Ausweisung eines "Sondergebiets Verwaltung und Bildung" und um die Aufstellung eines entsprechenden Bebauungsplans.

xe

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